Zitat von Friedrich Ludwig Zacharias Werner
Jedes Wesen ist, wie das Urwesen, dem es entfloss, Kraft und Zartheit in einem, in der Erscheinung aber spaltet es sich in Mann und Weib. Zacharias Werner, Über das menschliche Leben
Denn ganz ohne Bild l?sst sich nichts G?ttliches fassen.
Denn Verstand ist ein guter Pilgerstab zum Erdenwallen, Gef?hl ein Ausfluss des ewigen Lichts, und der Punkt, auf dem Gef?hl und Vernunft, sich selber unbewusst, umarmen, ist das h?chste Ziel unseres Daseins, die g?ttliche Harmonie unserer Natur.
Der K?nstler kann und muss, als Mensch, die Heiligkeit der Moral einsehen und respektieren, als K?nstler braucht er von der Moral keine Notiz zu nehmen, nur muss er in seinen Darstellungen die ewige Sittlichkeit nicht verletzen.
Der Staat ist Pflanzschule der Menschenveredlung.
Die Kunst muss das Medium sein und von dazu Verb?ndeten absichtlich geleitet werden, die Menschheit durch religi?sen Sinn zu veredeln und zu verbinden.
Die Natur hat es an sich, in ihren gr?bsten H?llen immer das Edelste zu verstecken, und der eigentliche Tod ist ganz gewiss das Non plus ultra der Wollust.
