Zitat von Wilhelm Richard Wagner
Los den Anker! Das Steuer dem Strom!
Luft! Luft! Mir erstickt das Herz!
Mein und dein! Ewig, ewig ein!
O blinde Augen, Blöde Herzen!
O sink hernieder, Nacht der Liebe, gib Vergessen, dass ich lebe, nimm mich auf in deinen Schoß, löse von der Welt mich los.
O Wonne voller Tücke! O truggeweihtes Glücke!
O zahme Kunst der Zauberin, die nur Balsamtränke noch braut!
Was können wir von einer Religion erwarten, die das Leid der Tiere ausklammert?
Was meine Frau mir befehle, Treulich seis erfüllt.
Weh, ach wehe! Dies zu dulden!
Wehe, wehe, du Wind! Weh, ach wehe, mein Kind! R
Weil du erblindet, wähnst du den Blick der Welt erblödet für euch?
Wer als Meister ward geboren, der hat unter Meistern den schlimmsten Stand.
Wer wagt mich zu höhnen?
Wie sich die Herzen wogend erheben! Wie alle Sinne wonnig erbeben! Sehnender Minne schwellendes Blühen, schmachtender Liebe seliges Blühen!
Betrug auch hier?
Die einzige Form der Musik ist die Melodie.
Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft.
Entartet Geschlecht! Unwert der Ahnen!
Erst wenn die Mutigen klug und die Klugen mutig geworden sind, wird das zu sp?ren sein, was irrt?mlicherweise schon oft festgestellt wurde: ein Fortschritt der Menschheit.
Erwache mir wieder, K?hne Gewalt, Herauf aus dem Busen, Wo du dich bargst!
