Zitat von Publilius Syrus
In der Liebe gilt die Schönheit mehr als das Ansehen.
In der Liebe ist Jähzorn immer gelogen.
In gefährlicher Lage vermag Kühnheit am meisten.
In Liebessachen nimm die Schwüre nicht zu ernst.
Liebe oder Hass ein Drittes kennen die Frauen nicht.
Man kann keinen Gewinn machen, ohne einem anderen zu schaden.
Nicht glücklich ist, wer nicht glücklich zu sein glaubt.
Nicht jede Frage verdient eine Antwort.
Nichtsnutzigkeit ist am meisten durch sich selbst bestraft.
Notwendigerweise hat derjenige Angst vor vielen, vor dem viele Angst haben.
Notwendigerweise sind die kleinsten Dinge die Anfänge der größten.
O Leben, lang für den Elenden, kurz für den Glücklichen!
Schaden muss man es nennen, wenn man Gewinn mit einem schlechten Ruf gemacht hat.
Schamgefühl kann nicht gelehrt werden, es kann entstehen.
Schändlich ist die Armut, die aus Reichtum hervorgeht.
Schlecht geht der Kranke mit sich selbst um, der den Arzt als Erben einsetzt.
Schmeichelnde Rede hat ihr eigenes Gift.
Schmerz zwingt sogar Unschuldige zu lügen.
Schüler des Vortages ist der folgende Tag.
Sein Verbrechen gesteht, wer das Gericht flieht.
Sogar Schnelligkeit dauert bei Sehnsucht zu lang.
Überlegen muss man oft, entscheiden aber nur einmal.
Unrecht ertragen die Ohren leichter als die Augen.
Unrecht tut man wohl leichter als man es erträgt.
Verlieren kann die Ehre nur, wer keine hat.
Vieles wirst du versuchen müssen, bis du einen Guten findest.
Vieles zu verzeihen macht einen starken Mann stärker.
Was irgendeinem passieren kann, kann jedem passieren.
Wem du nicht oft zürnen willst, dem zürne ein Mal.
Wenige wollen nicht sündigen, keiner aber wüsste nicht, wie man sündigt.
Wenn du etwas Übles ehren willst, verdamme es.
Wer Böses tun will, findet immer einen Grund dafür.
Wer den Jähzorn besiegt, überwindet den stärksten Feind.
Wer ein Vergehen übergeht, lädt zu neuen Fehltritten ein.
Zu lieben und den Verstand zu bewahren, ist selbst einem Gott kaum möglich.
Zu niemandem ist der Geizige gut, zu sich selbst am schlechtesten.
Zur Wut wird allzu oft beleidigte Geduld.
Zweimal siegt, wer sich im Sieg besiegt.
Armut l?sst den Menschen vieles versuchen.
Auch die, die Unrecht tun, hassen es.
Auch ein einziges Haar wirft seinen Schatten.
Auf einer Reise ersetzt ein beredter Begleiter den Reisewagen.
B?se Gesinnung bedarf niemals eines Lehrers.
Das Schicksal gibt sich nicht damit zufrieden, jemandem nur einmal zu schaden.
Das Schuldbewusstsein legt der Zunge Z?gel an.
Das Weinen des Erben ist unter der Maske ein Lachen.
Dem Mangel fehlen viele Dinge, der Habsucht alle.
Der Armut mangelt es an vielem, dem Geiz an allem.
Der Erben Weinen ist nur unterdr?cktes Lachen.
Der Geizige leidet Mangel an dem, was er hat, wie an dem, was er nicht hat.
Der Liebe Wunden kann nur heilen, wer sie schl?gt.
Der Mensch denkt immer anders als das Schicksal.
Der Mensch stirbt, so oft er Nahestehende verliert.
Der Richter wird verurteilt, wenn ein Schuldiger freigesprochen wird.
Der Ruhm eines Hochm?tigen wird rasch zur Schande.
Der Tod eines Guten ist Ungl?ck vieler.
Der Zaghafte ersteigt des Lebens H?hen nicht.
Der Zorn beginnt mit Wut und schlie?t mit Reue.
Die schlimmste Herrschaft ist die der Gewohnheit.
Die Schuld verdoppelt, wer sich seines Vergehens nicht sch?mt.
Die Zeit verh?llt einen L?stling, die Zeit enth?llt ihn.
Doppelt gibt, wer schnell gibt.
Dreh' dich nicht um, wenn du kurz vor dem Ziel bist.
Durch allzu langen Streit verliert man die Wahrheit.
Ein einziger Undankbarer schadet allen Armen.
Ein Heilmittel gegen Unrecht liegt im Vergessen.
Ein niedrig gestellter Mensch kann weder tief noch schlimm fallen.
Ein Tag belehrt den n?chsten.
Einschmeichelnde Worte haben ihr eigenes Gift.
Entstehen und Vergehen ist das Gesetz der Welt.
Ertrage und missbillige nicht, was nicht zu ?ndern ist.
Erwarte vom anderen, was du ihm selbst getan.
Es gibt ein allgemein g?ltiges Gesetz, das Entstehen und Vergehen befiehlt.
Es ist Betrug anzunehmen, wenn du nicht wiedergeben kannst.
