Zitat von Karl Wilhelm Ferdinand Solger


Nur in dem Schönen ist Form und Wesen eins und gleich gegenwärtig.
Das beste Philosophieren ist und bleibt das gesellige. Es ist das eigentlich wirkliche, es lebt unmittelbar, es kommt aus dem Herzen und geht zu Herzen.
Die Kunst aber zeigt uns auch in dem Zeitlichen selbst die vollkommene Gegenwart des H?chsten, sie adelt dieses Zeitliche und heiligt so schon unser irdisches Leben.
Die Seele des K?nstlers selbst muss sch?n sein, denn ihr ist das ewige Urbild, das er nicht schaffen kann, und das Werk, das er mit Flei? und Besonnenheit im verg?nglichen Stoffe hervorbringt, eins und dasselbe.
Die wahren K?nstler gaben ihre Pers?nlichkeit ganz dem Sch?nen hin, sie behielten keinen Teil ihrer selbst f?r sich zur?ck, den sie ihm nicht freudig opferten.
Es gibt keinen festen Grund und Boden in der Wirklichkeit als den innigen Umgang mit Freunden.

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