Zitat von Seattle


Menschen kommen und gehen wie die Wellen des Meeres. Eine Träne, ein Tamanawus, ein Klagegesang, und sie sind unserem sehnsuchtsvollen Blick für immer entschwunden.
Möge der weiße Mann gerecht sein und mein Volk freundlich behandeln, denn die Toten sind nicht völlig machtlos.
Nein, Tag und Nacht können nicht zusammen leben.
Uns sind die Gebeine unserer Vorfahren heilig, und ihre Ruhestätte ist geweihter Boden.
Unsere Religion ist die Überlieferung unserer Ahnen, sind die Träume unserer Alten, die ihnen der große Geist gab, sind die Visionen unserer Friedenshäuptlinge, und sie ist geschrieben in die Herzen unseres Volkes.
Was hat man vom Leben, wenn man nicht den einsamen Schrei des Ziegenmelkervogels oder das Streiten der Frösche am Teich in der Nacht hören kann?
Bald werdet ihr das Land ?berfluten wie die Fl?sse, die nach einem pl?tzlichen Regen die Schluchten hinunterst?rzen. Aber mein Volk ist eine versiegende Ebbe, wir werden niemals wiederkehren.
Das Murmeln des Wassers ist die Stimme meiner V?ter.
Die Ansicht eurer St?dte schmerzt das Auge des roten Mannes.
Die Nacht des Indianers verspricht dunkel zu werden.
Ein Stamm besteht aus lauter Individuen und ist so gut wie jeder Einzelne.
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

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