Zitat von Gotthilf Heinrich Schubert


Nur der Geist des Menschen vermag sich in den höchsten Augenblicken der Weihe der unmittelbaren, geistigen Anschauung des Göttlichen zu nähern.
Und dieses ist ja das einzige, das allgemeine Streben aller Naturen, All zu werden und hierdurch Organ der ewigen Ursache alles Seins, ihrer innigern Gemeinschaft fähig.
Wer sich nicht freiwillig aufopfert, wird aufgeopfert werden!
Wir nähern uns nach dem Tod auf eine höhere Weise jenem Zustand wieder, in welchem wir im Schoß der Mutter gewesen.
Es erkennt der Mensch in dem Dasein der Gestirne dasselbe Gesetz und dieselben Wechsel an, welche in seinem kurzen Leben die Zeit des Schlummerns und Wachens, endlich die des Lebens und des Todes bestimmen.
Es ist aber oft der h?chste Schmerz eine Bildung neuer, h?herer Organe, wenn die alten dem neu erwachten h?heren Streben nicht mehr Gen?ge leisten.
Es ist alles, was wir Wollust nennen, , ein vollkommeneres Offenbarwerden, Erscheinen des h?chsten Lebens, welches an den Einzelnen vor?bergeht, und es gibt keine Wonne, welche nicht aus der innigeren N?he der heiligen Tiefe alles Seins k?me.
Es ist das, was ihr Materie nennt, nicht minder g?ttlich, denn was ihr Geist nennet.

Autoren alphabetisch sortiert [ A ] [ B ] [ C ] [ D ]
[ E ] [ F ] [ G ] [ H ]
[ I ] [ J ] [ K ] [ L ]
[ M ] [ N ] [ O ] [ P ]
[ Q ] [ R ] [ S ] [ T ]
[ U ] [ V ] [ W ] [ X ]
[ Y ] [ Z ]

Private Erotikgeschichten - Das Kamasutra - Vornamen Lexikon - Linkliste