Zitat von Johann Christoph Friedrich Von Schiller


In der Not allein Bewährt sich der Adel großer Seelen.
In die Tiefe musst du steigen, Soll sich dir das Wesen zeigen.
In eignen kleinen Sorgen und Interessen zerstreut sich der gemeine Geist.
In gärend Drachengift hast du Die Milch der frommen Denkart mir verwandelt.
In müß'ger Weile schafft der böse Geist.
In seinen Göttern malt sich der Mensch.
In steter Notwehr gegen arge List Bleibt auch das redliche Gemüt nicht wahr.
Ist Frieden stiften Hass, Versöhnen ein Geschäft der Hölle?
Jahrelang bildet der Meister und kann sich nimmer genug tun, Dem genialen Geschlecht wird es im Traume beschert.
Jede Straße führt ans End' der Welt.
Jedem Wesen ward Ein Notgewehr in der Verzweiflungsangst.
Jedes Neue, auch das Glück, erschreckt.
Jedoch der schrecklichste der Schrecken, Das ist der Mensch in seinem Wahn.
Kann ich Armeen aus der Erde stampfen? Wächst mir ein Kornfeld in der flachen Hand?
Kehre wieder, Holdes Blütenalter der Natur.
Kein Kaiser hat dem Herzen vorzuschreiben.
Kein Kaiser kann, was unser ist, verschenken.
Keine Gesetze sind unabänderlich als die Gesetze der ewigen Natur, und dieser sind wenige, und sie sind deutlich.
Keines Tempels heitre Säule Zeuget, dass man Götter ehrt.
Kraft erwart' ich vom Mann, des Gesetzes Würde behaupt' er.
Krieg führt der Witz auf ewig mit dem Schönen, Er glaubt nicht an den Engel und den Gott.
Krieg ist ewig zwischen List und Argwohn.
Kunst ist die rechte Hand der Natur. Diese hat nur Geschöpfe, jene hat Menschen gemacht.
Kurz ist der Schmerz, und ewig ist die Freude.
Lass mich der neuen Freiheit genießen, Lass mich ein Kind sein, sei es mit.
Lasst, Vater, genug sein das grausame Spiel!
Laune löst, was Laune knüpft.
Lebe mit deinem Jahrhundert, aber sei nicht sein Geschöpf, leiste deinen Zeitgenossen, aber was sie bedürfen, nicht, was sie loben.
Leben heißt träumen, weise sein heißt angenehm träumen.
Lebt wohl ihr Berge, ihr geliebten Triften, Ihr traulich stillen Täler lebet wohl.
Leidenschaften misshandeln die Lebenskraft.
Mach deine Rechnung mit dem Himmel, Vogt!
Mach deine Rechnung mit dem Himmel, Vogt! Fort musst du, deine Uhr ist abgelaufen!
Man liebt, was man hat, man begehrt, was man nicht hat. Denn nur das reiche Gemüt liebt, nur das arme begehrt.
Man wird niemals irren, wenn man das Schönheitsideal eines Menschen auf dem nämlichen Weg sucht, auf dem er seinen Spieltrieb befriedigt.
Mars regiert die Stunde.
Mein Gehirn / Treibt öfters wundersame Blasen auf, / Die schnell, wie sie entstanden sind, zerspringen.
Mein Geist dürstet nach Taten, mein Atem nach Freiheit.
Mein Verstand steht still!
Mich schuf aus gröberm Stoffe die Natur, Und zu der Erde zieht mich die Begierde.
Mir ahnet ein unglücksvoller Augenblick.
Mir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum.
Mir graut Vor dem Gedanken, einsam und allein Auf einem Thron allein zu sein.
Mir ist die Bibel nur wahr, wo sie naiv ist, in allem andern, was mit einem eigentlichen Bewusstsein geschrieben ist, fürchte ich einen Zweck und späteren Ursprung.
Mit dem Genius steht die Natur im ewigen Bunde.
Mit dem Gürtel, mit dem Schleier Reißt der schöne Wahn entzwei.
Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
Mit heißen Tränen wirst du dich dereinst Heim sehnen nach den väterlichen Bergen.
Mit Streichen, nicht mit Worten lasst uns fechten!
Mit vollen Segeln lief ich in das Meer Des Lebens.
Mut hat auch der Mameluck, Gehorsam ist des Christen Schmuck.
Nachzuahmen Erniedrigt einen Mann von Kopf.
Natur? Ich weiß von keiner. Mord ist jetzt die Losung, Der Menschheit Bande sind entzwei.
Nehmt die Gottheit auf in euern Willen, Und sie steigt von ihrem Weltenthron.
Neu Regiment bringt neue Menschen auf, / Und früheres Verdienst veraltet schnell.
Nicht ohne Schauder greift des Menschen Hand In des Geschicks geheimnisvolle Urne.
Nicht Strenge legte Gott ins weiche Herz des Weibes.
Nicht Wurzeln auf der Lippe schlägt das Wort, Das unbedacht dem schnellen Zorn entflohen.
Nichts Heiliges ist mehr, es lösen Sich alle Bande frommer Scheu.
Nichts in der Welt ist unbedeutend.
Nichts ist zu hoch, wonach der Starke nicht Befugnis hat, die Leiter anzusetzen.
Nichtswürdig ist die Nation, die nicht Ihr Alles setzt an ihre Ehre.
Nimmer erweckt ihn der fröhliche Reigen, Denn der Schlummer der Toten ist schwer.
Noch keinem Volk, das sich zu ehren wusste, Drang man den Herrscher wider Willen auf.
Noch leben Götter, die den Meineid rächen.
Nur dem Ernst, den keine Mühe bleichet, Rauscht der Wahrheit tief versteckter Born.
Nur der Irrtum ist das Leben, und das Wissen ist der Tod.
Nur die Stärke siegt.
Nur ein verzweifelter Spieler setzt alles auf einen Wurf.
Nur zwischen Glauben und Vertrauen ist Friede.
Nützen muss man den Augenblick, der einmal nur Sich bietet.
O hätt ich nie gelebt, um das zu schauen!
O lerne fühlen, welches Stamms du bist!
O unglücksel'ge Stunde, da das Fremde In diese still beglückten Täler kam, Der Sitten fromme Unschuld zu zerstören.
O wer weiß, Was in der Zeiten Hintergrunde schlummert!
O zarte Sehnsucht, süßes Hoffen, Der ersten Liebe goldne Zeit!
O, dass sie ewig grünen bliebe, Die schöne Zeit der jungen Liebe!
Oh! Das Leben, Vater, Hat Reize, die wir nie gekannt.
Oh, der ist noch nicht König, der der Welt Gefallen muss! Nur der ist's, der bei seinem Tun Nach keines Menschen Beifall braucht zu fragen.
Oh, eines Pulses Dauer nur Allwissenheit!
Oh, mordet nicht den heiligen Schlaf!
Oh, wer weiss, Was in der Zeiten Hintergrunde schlummert!
Ohne Liebe kehrt kein Frühling wieder, Ohne Liebe preist kein Wesen Gott.
Ohne Wahl verteilt die Gaben, Ohne Billigkeit das Glück.
Partei wird alles, wenn das blut'ge Zeichen Des Bürgerkrieges ausgehangen ist.
Rache folgt der Freveltat.
Rache ist mein Gewerbe.
Rasch tritt der Tod den Menschen an, Es ist ihm keine Frist gegeben, Es stürzt ihn mitten in der Bahn, Es reißt ihn fort vom vollen Leben.
Raum für alle hat die Erde.
Raum ist in der kleinsten Hütte Für ein glücklich liebend Paar.
Rebellentreue ist wankend.
Recht hat jeder eigene Charakter, Der übereinstimmt mit sich selbst.
Redlichkeit gedeiht in jedem Stande.
Reizende Fülle schwellt der Jungfrau schwellende Glieder, Aber der Stolz bewacht streng wie der Gürtel den Reiz.
Rühmend darfs der Deutsche sagen, Höher darf das Herz ihm schlagen: Selbst erschuf er sich den Wert.
Sag etwas Gutes, und ich folge gern Dem edlen Beispiel.
Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort, Das schwer sich handhabt wie des Messers Schneide.
Schönheit war die Falle meiner Tugend.
Schrecklich immer, Auch in gerechter Sache, ist Gewalt.
Schuld oder Unschuld eines ganzen Volkes gibt es nicht. Schuld ist, wie Unschuld, nicht kollektiv, sondern persönlich.
Schwer ist die Kunst, vergänglich ist ihr Preis.
Sehn Sie sich um In seiner herrlichen Natur! Auf Freiheit Ist sie gegründet, und wie reich ist sie Durch Freiheit.
Seht diese Flanken, die Strebepfeiler, Die stehn, wie für die Ewigkeit gebaut.
Sei im Besitze, und du wohnst im Recht.
Seid einig, einig, einig!
Seid umschlungen, Millionen! Diesen kuss der ganzen Welt.
Sein Maß ist voll, er ist zur Ernte reif.
Selig muss ich ihn preisen, Der in der Stille der ländlichen Flur, Fern von des Lebens verworrenen Kreisen, Kindlich liegt an der Brust der Natur.
Selten stiegen Engel auf den Thron, seltener herunter.
Sieh du nach deinen Rechnungen ich fürchte, sie stehen übel.
Siehe, voll Hoffnung vertraust du der Erde den goldenen Samen Und erwartest im Lenz fröhlich die keimende Saat.
So selten kommt der Augenblick im Leben, Der wahrhaft wichtig ist und groß.
So wie die Anmut der Ausdruck einer schönen Seele ist, so ist Würde der Ausdruck einer erhabenen Gesinnung.
Spät kommt Ihr doch Ihr kommt! Der weite Weg, Graf Isolan, Entschuldigt Euer Säumen.
Spiele, Kind, in der Mutter Schoß! Auf der heiligen Insel Findet der trübe Gram, findet die Sorge dich nicht.
Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.
Streben wir nicht allzu hoch hinauf, dass wir zu tief nicht fallen mögen.
Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend.
Sucht den ruhenden Pol in der Erscheinungen Flucht.
Tausend fleiß'ge Hände regen, Helfen sich in munterm Bund, Und in feurigem Bewegen Werden alle Kräfte kund.
Teilt euch brüderlich darein.
Teures Weib, gebiete deinen Tränen!
Trauet nie den Rosen eurer Jugend, Trauet, Schwestern, Männerschwüren nie.
Träume kommen von Gott.
Treu Lieb' hilft alle Lasten heben.
Trink ihn aus, den Trank der Labe, Und vergiss den großen Schmerz! Wundervoll ist Bacchus' Gabe, Balsam fürs zerrissne Herz.
Tyrannenmacht kann nur die Hände fesseln, Des Herzens Andacht hebt sich frei zu Gott.
Über das Glück geht doch der Freund, Der's fühlend erst erschafft, der's teilend mehrt.
Übers Leben geht noch die Ehr'.
Um das Ross des Reiters schweben, Um das Schiff die Sorgen her.
Um ihn springen rasende Mänaden, Ihre Tänze loben seinen Wein.
Unaufhaltsam enteilet die Zeit! - Sie sucht das Beständige. Sei getreu, und du legst ewige Fesseln ihr an.
Und alles wanket, wo der Glaube fehlt.
Und der Mensch versuche die Götter nicht.
Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß.
Und die Sonne Homers, siehe! Sie lächelt auch uns.
Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn!
Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau, die Mutter der Kinder, und herrschet weise im häuslichen Kreise.
Und es herrscht der Erde Gott, das Geld.
Und ob alles in ewigem Wechsel kreist, es beharret im Wechsel ein ruhiger Geist.
Und setzet ihr nicht das Leben ein. Nie wird euch das Leben gewonnen sein.
Und so fliehen meine Tage wie die Quelle rastlos hin!
Und wie der Klang verhallet in dem Ohr, Verrauscht des Augenblicks geschwinde Schöpfung.
Ungleich verteilt sind des Lebens Güter.
Uns aber treibt das verworrene Streben Blind und sinnlos durch's wüste Leben.
Uns alle zieht Das Herz zum Vaterland.
Unsinn, du siegst, und ich muss untergehen!
Unstet treiben die Gedanken auf dem Meer der Leidenschaft.
Untergang der Lügenbrut!
Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.
Vermessene Willkür Hat der getreuen Natur göttlichen Frieden gestört.
Verrat und Argwohn lauscht in allen Ecken, Bis in das Innerste der Häuser dringen Die Boten der Gewalt.
Verstellung ist der offnen Seele fremd.
Verwandt sind sich alle starken Seelen.
Vier Elemente, Innig gesellt, Bilden das Leben, Bauen die Welt.
Völker verrauschen, Namen verklingen.
Voll von Feinden ist die Welt, Arglist hat auf allen Pfaden, Fromme Unschuld zu verraten, Ihr betrüglich Netz gestellt.
Vollkommenheit in der Natur ist keine Eigenschaft der Materie, sondern der Geister.
Von der Stirne heiß Rinnen muss der Schweiß.
Von des Lebens Gütern allen Ist der Ruhm das höchste doch.
Von wannen kommt dir diese Wissenschaft?
Vor dem Glauben Gilt keine Stimme der Natur.
Wählt eine bessere Partei, Ihr habt die gute nicht ergriffen.
Wahre Königin ist nur des Weibes weibliche Schönheit: / Wo sie sich zeiget, sie herrscht, herrschet bloß, weil sie sich zeiget.
Wann wird der Retter kommen diesem Lande.
Wär's möglich? Könnt' ich nicht mehr, wie ich wollte?
Warum so zaghaft zittern vor dem Tod, Dem unentfliehbaren Geschick?
Was blutig anfing mit Verrat und Mord, Das setzt sich auch durch blut'ge Taten fort.
Was die heulende Tiefe da unten verhehle, Das erzählt keine lebende, glückliche Seele.
Was die innere Stimme spricht, Das täuscht die hoffende Seele nicht.
Was Hände bauten, können Hände stürzen.
Was ist das Leben ohne Liebesglanz.
Was ist der langen Rede kurzer Sinn?
Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen.
Was ist vergesslicher als Dankbarkeit?
Was kann aus blut'ger Tat euch Glückliches gedeihen? Oh aus Blut entspringt nichts Gutes.
Was kein Verstand der Verständigen sieht, / Das übt in Einfalt ein kindlich Gemüt.
Was liegt Dem guten Menschen näher als die Seinen.
Was man nicht aufgibt, hat man nie verloren.
Was man von der Minute ausgeschlagen, gibt keine Ewigkeit zurück.
Was man vor der Minute ausgeschlagen, Gibt keine Ewigkeit zurück.
Was nicht zusammen kann Bestehen, tut am besten, sich zu lösen.
Was rennt das Volk, was wälzt sich dort Die langen Gassen brausend fort?
Was schöne Seelen schön empfunden, muss trefflich und vollkommen sein.
Was sich nie und nirgends hat begeben, Das allein veraltet nie!
Was sie gestern gelernt, wollen sie heute schon lehren.
Was soll ich fürchten, der den Tod nicht fürchtet?
Was unsterblich im Gesang soll leben, muss im Leben untergehn.
Was verschmerzte nicht der Mensch! Vom Höchsten Wie vom Gemeinsten lernt er sich entwöhnen.
Was wir als Schönheit hier empfunden, Wird einst als Wahrheit uns entgegengehn.
Was wolltest du mit dem Dolche? Sprich!
Weh mir! Ich habe die Natur verändert.
Wehe, wenn sie losgelassen!
Weisere Fassung Ziemet dem Alter.
Wem der Teufel ein Ei in die Wirtschaft gelegt hat, dem wird eine hübsche Tochter geboren.
Wenn der Leib in Staub zerfallen, lebt der große Name noch.
Wenn gute Reden sie begleiten, dann fließt die Arbeit munter fort.
Wenn sich das Laster erbricht, setzt sich die Tugend zu Tisch.
Wenn sich die Fürsten befehden, Müssen die Diener sich morden und töten.
Wenn sich die Völker selbst befreien, Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn.
Wer besitzt, der lerne verlieren, Wer im Glück ist, der lerne den Schmerz.
Wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein!
Wer erfreute sich des Lebens, Der in seine Tiefen blickt!
Wer es glaubt, dem ist das Heil'ge nah.
Wer etwas Großes leisten will, muss tief eindringen, scharf unterscheiden, vielseitig verbinden und standhaft beharren.
Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.
Wer kann der Allmacht Grenzen setzen?
Wer kann des Sängers Zauber lösen? Wer seinen Tönen widerstehn? Wie mit dem Stab des Götterboten Beherrscht er das bewegte Herz.
Wer nicht gebieten kann, ist Knecht.
Wer nichts fürchtet, ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet.
Wer nichts waget, der darf nichts hoffen.
Wer nichts wagt, der darf nichts hoffen. Friedrich Schiller
Wer schon der Wahrheit milde Herrschaft scheut, Wie trägt er die Notwendigkeit?
Wer sich über die Wirklichkeit nicht hinauswagt, der wird nie die Wahrheit erobern.
Wer täuscht der Liebe Seherblick?
Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp, Zu tauchen in diesen Schlund?
Wer zählt die Völker, nennt die Namen, Die gastlich hier zusammenkamen?
Werbung ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen.
Wie arm bist du, wie bettelarm geworden, seitdem du niemand liebst, als dich.
Wie er räuspert und wie er spuckt, Das habt ihr ihm glücklich abgeguckt.
Wie ganz anders, anders war es da! Da man deinen Tempel noch bekränzte.
Wie groß wird unsere Tugend, Wenn unser Herz bei ihrer Übung bricht.
Wie schön ist es und herrlich, Hand in Hand / Mit einem teuren, viel geliebten Sohn / Der Jugend Rosenbahn zurückzueilen, Des Lebens Traum noch einmal durchzuträumen.
Wie süß ist's, das Geliebte zu beglücken Mit ungehoffter Größe, Glanz und Schein.
Wie wird mir? Leichte Wolken heben mich.
Wir sind ein Volk, und einig woll'n wir handeln.
Wir Subalternen haben keinen Willen, Der freie Mann, der mächtige, allein Gehorcht dem schönen menschlichen Gefühl.
Wir waren Brüder, Brüder durch Ein edler Band, als die Natur es schmiedet.
Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, In keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wo ein Brutus lebt, muss Cäsar sterben.
Wo rohe Kräfte sinnlos walten, Da kann sich kein Gebild gestalten.
Wo rohe Kräfte sinnlos walten.
Wo Tausende anbeten und verehren, Da wird die Glut zur Flamme, und beflügelt Schwingt sich der Geist in alle Himmel auf.
Wohl dem, der frei von Schuld und Fehle Bewahr die kindlich reine Seele!
Wohl lässt der Pfeil sich aus dem Herzen ziehn, Doch nie wird das Verletzte mehr gesunden.
Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, Doch ach, es wankt der Grund, auf dem wir bauten.
Wohltätig ist des Feuers Macht.
Wo's not tut, Fährmann, lässt sich alles wagen.
Zu ernst hat's angefangen, um in Nichts zu enden.
Zu lyrischen Arbeiten gehört ein gewisser poetischer Müßiggang.
Zu weit getrieben, / Verfehlt die Strenge ihren weisen Zweck.
Zu weit getrieben, Verfehlt die Strenge ihres weisen Zwecks.
Zur Eintracht, zum herzinnigen Vereine Versammle sie die liebende Gemeine.
Zur geistigen Urheberschaft. Warum, in aller Welt, sind die Richter angesehener als die Henker?
Zurück! Du rettest den Freund nicht mehr, So rette das eigene Leben!
Zwang erbittert die Schwärmer immer, aber er bekehrt sie nie.
Zwei Blumen blühen für den weisen Finder, sie heißen Hoffnung und Genuss.
Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden Bleibt dem Menschen nur die bange Wahl.
An diesem Augenblicke h?ngt die Welt.
An d?nnen, unmerkbaren Seilen h?ngen oft f?rchterliche Gewichte.
Anmut und W?rde stehen in einem zu hohen Werte, um die Eitelkeit und Torheit nicht zur Nachahmung zu reizen
Ans Vaterland, ans teure, schlie? dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen, hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft.
Arbeit ist des B?rgers Zierde, Segen ist der M?he Preis.
Auch aus entw?lkter H?he Kann der z?ndende Donner schlagen.
Auch das Sch?ne muss sterben!
Auch die Freiheit muss ihren Herrn haben.
Auch die Hoheit darf das Sch?ne schm?cken, der goldne Reif erhebt den Edelstein.
Auch die Kunst ist Himmelsgabe, borgt sie gleich von ird'scher Glut.
Auf blut'ge Schlachten folgt Gesang und Tanz, durch alle Stra?en t?nt der muntre Reigen.
Auf den Bergen ist Freiheit! Der Hauch der Gr?fte Steigt nicht hinauf in die reinen L?fte.
Auf den Wellen ist alles Welle. Auf dem Meer ist kein Eigentum.
Aus dem Gebet erw?chst des Geistes Sieg.
Aus der Kr?fte sch?n vereintem Streben Erhebt sich wirkend erst das wahre Leben.
Bedenkt es wohl. Man ?bereile nichts.
Beherrschung der Triebe durch die moralische Kraft ist Geistesfreiheit, und W?rde hei?t ihr Ausdruck in der Erscheinung.
Beim Schiffbruch hilft der Einzelne sich leichter.
Beim wunderbaren Gott! Das Weib ist sch?n!
Bezwingt des Herzens Bitterkeit! Es bringt nicht gute Frucht, wenn Hass dem Hass begegnet.
Blicke nicht zur?ck. Es kann dir nichts mehr helfen. Blicke vorw?rts!
B?ses muss mit B?sem enden!
Da steh ich, ein entlaubter Stamm.
Da treibt's ihn, den k?stlichen Preis zu erwerben, und st?rzt hinunter auf Leben und Sterben.
Da werden Weiber zu Hy?nen und treiben mit Entsetzen Scherz.
Dadurch gibt Neigung sich ja kund, dass sie bewilligt aus freier Gunst, was sie auch nicht gebilligt.
Dann erst genie? ich meines Lebens recht, wenn ich mir's jeden Tag aufs Neu erbeute.
Das Auge sieht den Himmel offen.
Das eben ist der Fluch der b?sen Tat, dass sie fortzeugend immer B?ses muss geb?ren.
Das ganz Gemeine ist's, das ewig Gestrige, das immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
Das Gl?ck der Schlachten ist das Urteil Gottes.
Das Herz und nicht die Meinung ehrt den Mann.
Das h?chste aber / Von allen G?tern ist der Frauen Sch?nheit. Der Frauen Treue gilt noch h?hern Preis.
Das Leben ist der G?ter h?chstes nicht, der ?bel gr??tes aber ist die Schuld.
Das Leben ist nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer.
Das M?del ist sch?n, schlank, f?hrt einen netten Fu?. Unterm Dach mag's aussehen, wie's will. Dar?ber guckt man bei euch Weibsleuten weg, wenn's der liebe Gott Parterre nicht hat fehlen lassen.
Das Neue dringt herein mit Macht.
Das Opfer liegt die Raben steigen nieder.
Das Schweigen ist der Gott Der Gl?cklichen. Die engsten Bande sind's, Die zartesten, die das Geheimnis stiftet.
Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht. Doch k?nnen Worte uns zu Taten f?hren.
Das Spiel des Lebens sieht sich heiter an, wenn man den sicheren Schatz im Herzen tr?gt.
Das ?berraschende macht Gl?ck.
Das Universum ist ein Gedanke Gottes.
Das Verh?ngte muss geschehen, Das Gef?rchtete muss nahn.
Das war ein rechter Schuss! Davon wird man noch reden in den sp?testen Zeiten.
Das Weib Bedarf in Kriegsn?ten des Besch?tzers.
Das Wort ist frei, die Tat ist stumm, Gehorsam blind.
Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.
Dein Urteil kann sich irren, nicht dein Herz.
Dein Weg ist krumm, er ist der meine nicht.
Dem Friedlichen gew?hrt man gern den Frieden.
Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kr?nze: Drum muss er geizen mit der Gegenwart, Den Augenblick, der sein ist, ganz erf?llen.
Dem Mutigen hilft Gott.
Dem N?chsten muss man helfen: Es kann uns allen Gleiches ja begegnen.
Den schlechten Mann muss man verachten, der nie bedacht, was er vollbringt.
Den stolzen Sieger st?rzt sein eignes Gl?ck.
Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht, Und die Gewohnheit nennt er seine Amme.
Denn Raub begeht am allgemeinen Gut, Wer selbst sich hilft in seiner eignen Sache.
Denn wo das Strenge mit dem Zarten, Wo Starkes sich und Mildes paarten, Da gibt es einen guten Klang.
Der allein besitzt die Musen, Der sie tr?gt im warmen Busen, Dem Vandalen sind sie Stein.
Der Augenblick ist kostbar wie Das Leben eines Menschen.
Der Betrug, Der h?llt sich t?uschend ein in gro?e Worte Und in der Sprache rednerischen Schmuck.
Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt, Vertrau auf Gott und rette den Bedr?ngten.
Der brave Mann tut seine Pflicht Und tat sie (ich verhehl es nicht), Eh' noch Weltweise waren.
Der dem Tod ins Angesicht schauen kann, / Der Soldat allein ist der freie Mann.
Der Dichter ist der einzige wahre Mensch, und der beste Philosoph ist nur eine Karikatur gegen ihn.
Der Dichtkunst heilige Magie Dient einem weisen Weltenplane, Still lenke sie zum Ozeane Der gro?en Harmonie.
Der Erde Gott verlerne zu bed?rfen, Was ihm verweigert werden kann.
Der fremde Zauber rei?t die Jugend fort, Gewaltsam strebend ?ber unsre Berge.
Der ganze Unterschied ist in den R?cken.
Der gn?digste von allen Richtern ist der Kenner.
Der Held dringt k?hn voran, der Schw?chling bleibt zur?ck.
Der kluge Mann baut vor.
Der Krieg ist schrecklich, wie des Himmels Plagen, Doch er ist gut, ist ein Geschick, wie sie.
Der Krieg verschlingt die Besten!
Der Mann muss hinaus Ins feindliche Leben.
Der Mensch bedarf des Menschen sehr, zu seinem gro?en Ziele.
Der Mensch braucht wenig, und an Leben reich Ist die Natur.
Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei, Und w?rd' er in Ketten geboren!
Der Mensch ist nachahmendes Gesch?pf, Und wer der vorderste ist, f?hrt die Herde.
Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. Friedrich Schiller
Der Mensch soll mit der Sch?nheit nur spielen, und er soll nur mit der Sch?nheit spielen.
Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
Der Mensch versuche die G?tter nicht Und begehre nimmer und nimmer zu schauen, Was sie gn?dig bedecken mit Nacht und Grauen.
Der Menschen Engel ist die Zeit.
Der ?sterreicher hat ein Vaterland und liebt's und hat auch Ursach', es zu lieben.
Der P?bel h?rt nie auf, P?bel zu sein, und wenn Sonne und Mond sich wandeln.
Der Ring macht Ehen Und Ringe sind's, die eine Kette machen.
Der Schein ist gegen mich, doch darf ich hoffen, dass ich nicht nach dem Schein gerichtet werde.
Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der B?hne.
Der Schmerz ist Leben.
Der Siege g?ttlichster ist das Vergeben.
Der Spa? verliert alles, wenn der Spa?macher selber lacht.
Der Staat muss untergehen, fr?h oder sp?t, Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
Der Starke ist am m?chtigsten allein.
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.
Der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme.
Des Gesetzes strenge Fessel bindet / Nur den Sklavensinn, der es verschm?ht.
Des Herzens Andacht hebt sich hin zu Gott, Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.
Des Lebens ungemischte Freude Ward keinem Irdischen zuteil.
Des Menschen Wille, das ist sein Gl?ck.
Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.
Die Falschheit herrschet, die Hinterlist Bei dem feigen Menschengeschlechte.
Die goldne Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes.
Die holde Scham, die Sch?nheit ist mir heilig.
Die Ideale sind zerronnen, Die einst das trunkene Herz geschwellt.
Die Jahre fliehen pfeilgeschwind.
Die Jugend brauset, Das Leben sch?umt, Frisch auf, eh der Geist noch verd?ftet!
Die Ketzerei straft sich am schwersten selbst.
Die Kirche ist's, die heilige, die hohe, Die zu dem Himmel uns die Leiter baut.
Die Klage, sie wecket die Toten nicht auf.
Die K?nige sind nur Sklaven ihres Standes, / Dem eignen Herzen d?rfen sie nicht folgen.
Die K?niginnen lieben schlecht, ein Weib, Das lieben kann, versteht sich schlecht auf Kronen.
Die Kunst, o Mensch, hast du allein.
Die Lehre Ist ewig wie die Welt.
Die Leidenschaft flieht, Die Liebe muss bleiben, Die Blume verbl?ht, Die Frucht muss treiben.
Die letzte Wahl steht auch dem Schw?chsten offen. / Ein Sprung von dieser Br?cke macht mich frei.
Die losgebundenen Furien der Wut Ruft keines Herrschers Stimme mehr zur?ck.
Die Menge Geht nach dem Gl?ck.
Die Natur ist unendlicher geteilter Gott.
Die Neigung gibt Den Freund, es gibt der Vorteil den Gef?hrten, Wohl dem, dem die Geburt den Bruder gab!
Die Orakel sehen und treffen ein, Der Ausgang wird die Wahrhaftigen loben.
Die Rachg?tter schaffen im Stillen.
Die Schlange sticht nicht ungereizt.
Die schnellen Herrscher sind's, die kurz regieren.
Die sch?nsten Tr?ume von Freiheit werden im Kerker getr?umt.
Die schwere Flut ist's, die das schwere Schiff Vom Strande hebt.
Die Sonnen also scheinen uns nicht mehr, Fortan muss eignes Feuer uns erleuchten.
Die Stunde dr?ngt, und rascher Tat bedarf s.
Die Traumkunst tr?umt, und alle Zeichen l?gen.
Die Uhr schl?gt keinem Gl?cklichen.
Die Unschuld hat im Himmel einen Freund.
Die wahren Optimisten sind nicht ?berzeugt, dass alles gut gehen wird, aber sie sind ?berzeugt, dass nicht alles schief gehen kann.
Die wankelm?tige Menge, Die jeder Wind herumtreibt! Wehe dem, Der auf dies Rohr sich lehnt!
Die Welt wird alt und wird wieder jung, Doch der Mensch hofft immer auf Verbesserung.
Die Weltgeschichte ist das Weltgericht.
Die Wunder ruhn, der Himmel ist verschlossen.
Die Zeit bringt Rat. Erwartet in Geduld.
Dies Glas dem guten Geist!
Dir war das Ungl?ck eine strenge Schule.
Doch eine W?rde, eine H?he, Entfernte die Vertraulichkeit.
Doch gro?e Seelen dulden still.
Doch meine Verdienste, die bleiben im Stillen.
Doch mit des Geschickes M?chten Ist kein ew'ger Bund zu flechten, Und das Ungl?ck schreitet schnell.
Doch sicher ist der schmale Weg der Pflicht.
Dreifach ist der Schritt der Zeit: Z?gernd kommt die Zukunft hergezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit. Friedrich Schiller
Drum pr?fe, wer sich ewig bindet, Ob sich das Herz zum Herzen findet.
Du musst den Streich erleiden oder f?hren.
Du sprichst von Zeiten, die vergangen sind.
Duldet mutig, Millionen! Duldet f?r die bessre Welt!
Durch Belohnung oder Strafe kann man Menschen zwingen, zu erkl?ren oder zu beschw?ren, dass sie glauben, und zu handeln, als ob sie glaubten: Mehr kann man nicht erreichen.
Durch diese hohle Gasse muss er kommen, Es f?hrt kein andrer Weg nach K?ssnacht.
Ehrlicher Name! Wahrhaftig eine reichhaltige M?nze, mit der sich meisterlich schachern l?sst, wer's versteht, sie gut auszugeben.
Ein Augenblick, gelebt im Paradiese, Wird nicht zu teuer mit dem Tod geb??t.
Ein edles Herz / Bekennt sich gern von der Vernunft besiegt.
Ein ernster Gast stimmt nicht zum Hochzeitshaus.
Ein frohes, heiteres Gem?t ist die Quelle alles Edlen und Guten, das Gr?sste und Sch?nste, was je geschah, floss aus einer solchen Stimmung.
Ein furchtbar w?tend Schrecknis ist Der Krieg, die Herde schl?gt er und den Hirten.
Ein Gott ist, ein heiliger Wille lebt, Wie auch der menschliche wanke.
Ein hohes Kleinod ist der gute Name.
Ein jeder Wechsel schreckt den Gl?cklichen.
Ein jeder z?hlt nur sicher auf sich selbst.
Ein jeglicher versucht sein Gl?ck, Doch schmal ist nur die Bahn zum Rennen.
Ein m?chtiger Vermittler ist der Tod. Da l?schen alle Zornesflammen aus.
Ein Oberhaupt muss sein.
Ein rechter Sch?tze hilft sich selbst.
Ein reines Herz hat dir Natur gegeben, O bring es rein zur?ck.
Ein Schlachten war's, nicht eine Schlacht zu nennen.
Ein verzweifeltes ?bel will eine verwegene Arznei.
Eine Grenze hat Tyrannenmacht!
Eine nur ist's, die ich suche, Sie ist nah und ewig weit.
Einen Nachen seh ich schwanken, Aber ach! der F?hrmann fehlt.
Einer Dirne sch?n Gesicht / muss allgemein sein, wie's Sonnenlicht.
Eines Mannes Tugend Erprobt allein die Stunde der Gefahr.
Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit.
Er hat vor dir gezittert. Wehe dir! /, dass du ihn schwach gesehn, vergibt er nie.
Erhabene Vernunft, lichthelle Tochter Des g?ttlichen Hauptes, weise Gr?nderin Des Weltgeb?udes, F?hrerin der Sterne.
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
Ertragen muss man, was der Himmel sendet, Unbilliges ertr?gt kein edles Herz.
Es erheben Zwei Stimmen streitend sich in meiner Brust.
Es gibt keinen Zufall, Und was uns blindes Ohngef?hr nur d?nkt, Gerade das steigt aus den tiefsten Quellen.
Es gibt Taten, die sich keinem Menschenurteil mehr unterwerfen, nur den Himmel zum Schiedsmann erkennen.
Es ist der Geist, der sich den K?rper baut.
Es ist der Krieg ein roh gewaltsam Handwerk.
Es ist ein Feind, vor dem wir alle zittern, Und eine Freiheit macht uns alle frei.
Es ist schimpflich, eine volle B?rse zu leeren, es ist frech, eine Million zu veruntreuen, aber es ist namenlos gro?, eine Krone zu stehlen. Die Schande nimmt ab mit der wachsenden S?nde.
Es k?mpft jeder seine Schlacht allein.
Es kann der Fr?mmste nicht im Frieden bleiben, Wenn es dem b?sen Nachbarn nicht gef?llt.
Es l?chelt der See, er ladet zum Bade.
Es lebt ein Gott, zu strafen und zu r?chen.
Es liebt die Welt, das Strahlende zu schw?rzen Und das Erhabne in den Staub zu ziehn.
Es liebt ein jeder, frei sich selbst Zu leben nach dem eigenen Gesetz.
Es l?st der Mensch nicht, was der Himmel bindet.
Es ruhen noch im Zeitenscho?e Die schwarzen und die heitern Lose.
Es schont der Krieg Auch nicht das zarte Kindlein in der Wiege.
Es schweigt das Herz in Seligkeit.
Es schwinden jedes Kummers Falten, Solang des Liedes Zauber walten.

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