Zitat von Platon
In einer Demokratie regieren die Drohnen praktisch den Staat. Die Gefährlichsten von ihnen sprechen und handeln und dulden keine Opposition.
Ja, füreinander zu sterben, sind allein die Liebenden bereit, nicht nur Männer, sogar Frauen.
Keine Lust ist stärker als Eros.
Mit dem Verlangen nach dem Guten muss das nach Unsterblichkeit vereint sein.
Musik und Rhythmus finden ihren Weg zu den geheimen Plätzen der Seele.
Nicht jeder Eros ist schön und wert, gepriesen zu werden, sondern nur der, der zum schönen Lieben führt.
Offene Liebe gilt für uns schöner als heimliche, und für die schönste gilt die zu den Edelsten und Besten, auch wenn sie vielleicht hässlich sind.
Reichtum erzeugt Luxus, Müßiggang und Aufruhr, Armut ebenfalls Aufruhr, außerdem Bosheit und Schlechtigkeit.
Schlecht ist aber der irdisch Verliebte, der den Körper mehr liebt als die Seele. Er ist ja auch nicht treu und beständig, weil er etwas Unbeständiges liebt.
Und in der Knabenliebe selbst ist der zu erkennen, der rein von diesem Eros getrieben wird. Er verliebt sich nicht in Knaben, die noch Kinder sind, sondern in bereits Verständige, wie sie werden, wenn der erste Bart keimt.
Unter den seligen Göttern allein ist Eros, wenn das zu sagen erlaubt und nicht zu vermessen ist, der Seligste, er, der Schönste und Beste.
Von zwei Übeln wird niemand das größere wählen.
Wahrlich, ihr Männer von Athen, dem Tode zu entrinnen, das ist nicht schwer, aber der Schande zu entrinnen, das ist viel schwerer, denn sie läuft schneller als der Tod.
Wer nun körperlichen Zeugungstrieb in sich fühlt, wendet sich mehr den Frauen zu und findet hier die Liebe, durch Kinderzeugen schafft er sich Unsterblichkeit, Andenken und Glückseligkeit.
?ngste bleiben nie dieselben an einem Menschen: Die einen entstehen, die andern vergehen.
Begierden, Lust und Schmerzgef?hle von vielfachster Art wirst du vornehmlich bei den Kindern, Weibern und Sklaven finden, auch bei der geringwertigen Masse der so genannten Freien.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Das h?ssliche ist ungef?ge allem G?ttlichen, das Sch?ne f?gt sich ihm. So ist die Sch?nheit Schicksalsg?ttin und Geburtshelferin des Werdens.
Das M?nnliche stammte urspr?nglich von der Sonne, das Weibliche von der Erde, das Doppelgeschlecht vom Mond, da auch der Mond an beiden teilhat.
Denn Eros ist nicht, wie du glaubst, Sokrates, die Liebe zum Sch?nen. Aber was denn? Die dr?ngende Liebe zum Zeugen und Befruchten im Sch?nen.
Denn Harmonie ist Zusamment?nen, Zusamment?nen aber ist ?bereinstimmen. ?bereinstimmung kann aber unm?glich aus Gegens?tzen bestehen, solange sie auseinander streben. ,
Denn niemand kennt den Tod, und niemand wei?, ob er nicht vielleicht das gr??te Gut f?r den Menschen ist.
Denn was dem Menschen zu sch?nem Ziel F?hrer durch das ganze Leben sein soll, kann weder Verwandtschaft noch Ehre noch Reichtum ihm bieten, nichts kann es so gut wie die Liebe.
Der Leib ist das Grab der Seele.
Der, ihr Menschen, ist der Weiseste unter euch, der da wie Sokrates erkennet, dass er zur Weisheit wahrhaftig gar nichts wert sei.
Die Erziehung zur Musik ist von h?chster Wichtigkeit, weil Rhythmus und Harmonie macht voll in das Innerste der Seele dringen.
Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit.
Die schlimmste Art von Ungerechtigkeit ist vorgespielte Gerechtigkeit.
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die d?mmer sind als sie selbst.
Durch den Besitz des Guten sind die Gl?cklichen gl?cklich. Man braucht nicht weiter zu fragen: Zu welchem Zweck will man gl?cklich sein? Das Fragen ist am Ziel.
Eine Seele wird eher entmutigt bei starker geistiger T?tigkeit als bei k?rperlichen Anstrengungen.
Einem Kind, das die Dunkelheit f?rchtet, verzeiht man gern, tragisch wird es erst, wenn M?nner das Licht f?rchten.
Eros f?hrt zum Urwesen zur?ck, er will aus zweien eins machen und die Menschennatur heilen.
Eros ist an Jahren und Ehren der reichste Gott, er, der die Menschen edel und selig macht, im Leben und im Tode.
Es entstehen ja alle Kriege um den Besitz des Geldes willen.
