Zitat von Friedrich Paulsen


Was gelesen wird, ist immer, charakteristisch für den Zeitgeist, was geschrieben wird, nicht immer.
Zwischen Psychischem und Physischem besteht keine Wechselwirkung, sondern Parallelismus.
Das Mitleid ist die nat?rliche Grundlage f?r die soziale Tugend des t?tigen Wohlwollens, aber keineswegs ist es selber eine Tugend.
Der Kern des Seelischen ist der (konkrete, bestimmt gerichtete) Wille. Alle Kraft ist Tendenz, unbewusster Wille.
Die Ethik gewinnt, ihre Normen aus dem objektiven Sittengesetz des sozialen Ganzen, sie ist sozialteleologisch. Zum guten Handeln geh?rt sowohl gewissenhaftes als richtiges Handeln.
Die Ethik ist eine auf Anthropologie, Psychologie und Soziologie basierende Theorie der Lebenskunst. Sie hat Anleitung zu geben, die Aufgaben des Lebens so zu l?sen, damit das Leben die reichste, sch?nste, vollkommenste Entfaltung erreicht.
Die Kausalzusammenh?nge sind Symbole von Willensvorg?ngen und damit von Zweckzusammenh?ngen.

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