Zitat von Graf Helmuth Von Moltke
Je höher die Behörde, je kürzer und einfacher werden die Befehle sein.
Jeder hat das Recht, seine Eigentümlichkeiten hoch zu stellen, lassen Sie uns auch die unsrigen.
Reichen die Kräfte des Feindes zum Weitermarschieren noch aus, so müssen es auch die unsrigen.
Starke Regierungen sind eine Bürgschaft für den Frieden.
Über den Ruf eines Feldherrn entscheidet vor allem der Erfolg. Wie viel davon sein wirklicher Verdienst, ist außerordentlich schwer zu bestimmen.
Unmöglich kann das Erdenleben ein letzter Zweck sein. Wir haben ja nicht darum gebeten.
Unsicherheit im Befehlen erzeugt Unsicherheit im Gehorchen.
Was auch über deutsche Einheit geredet und gedruckt, gesungen und getoastet worden, etwas Reales ist daraus nie geworden.
Welcher verständige Mensch würde nicht wünschen, dass die enormen Ausgaben, welche in ganz Europa für Militärzwecke gemacht werden, für Friedenszwecke verwendet werden könnten?
Wer aber erst an den Feind heran will, darf nicht konzentriert auf einer oder wenigen Straßen vorgehen wollen.
Will man angreifen, so muss es mit Entschiedenheit geschehen
Wir wünschen alle aufrichtig, dass die Gesetze gehalten werden, der beste Weg dazu ist, die Gesetze so zu geben, dass sie gehalten werden können.
Autorit?t von oben und Gehorsam von unten, mit einem Worte, Disziplin ist die ganze Seele der Armee.
Beim kriegerischen Handeln kommt es weniger darauf an, was man tut, als darauf, wie man es tut.
Dagegen darf eine Reserve im Gefecht niemals fehlen.
Das angriffsweise Vorgehen elektrisiert die Gem?ter, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass diese gehobene Stimmung bei ?beraus gro?en Verlusten in das volle Gegenteil umschlagen kann.
Das Feld der realen T?tigkeit f?r die Armee ist der Krieg, ihre Entwicklung aber, ihre Gew?hnung und ihr l?ngstes Leben fallen in den Frieden.
Das moralische Element kommt im Frieden seltener zur Geltung, im Kriege bildet es die Bedingung jeglichen Erfolges, den wahren Wert der Truppe.
Der Charakter der heutigen Kriegsf?hrung ist bezeichnet durch das Streben nach gro?er und schneller Entscheidung.
Der Deutsche ist in Estland guter Russe, im Elsass guter Franzose, in Amerika eifriger Yankee, nur in Deutschland will er nicht Deutscher, selbst nicht ein Coburg Gothaer, sondern Gothaer oder Coburger sein.
Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein sch?ner, solange die Nationen ein gesondertes Dasein f?hren.
Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein sch?ner, und der Krieg ein Glied in Gottes Weltordnung.
Der Krieg hat zum Zweck, die Politik der Regierung mit den Waffen durchzuf?hren.
Der Sieg allein bricht den Willen des Feindes und zwingt ihn, sich dem unsrigen zu unterwerfen.
Der Sieg in der Waffenentscheidung ist der wichtigste Moment im Kriege.
Die Armee ist die vornehmste aller Institutionen in jedem Lande, denn sie allein erm?glicht das Bestehen aller ?brigen Einrichtungen.
Die Disziplin ist der Grundpfeiler der Armee, und ihre strenge Aufrechterhaltung eine Wohltat f?r alle.
Die Friedensman?ver auch die ausgedehntesten geben nur ein sehr unvollkommenes Bild des wirklichen Krieges.
Die F?hrer der einzelnen Armeeteile m?ssen der alten Regel eingedenk bleiben, stets in der Richtung des Kanonendonners zu marschieren.
Die Handhabung gro?er Heeresk?rper ist im Frieden nicht zu erlernen.
Die Koalition ist vortrefflich, solange alle Interessen jedes Mitgliedes dieselben sind.
Die Lehren der Strategie gehen wenig ?ber die ersten Vorders?tze des gesunden Verstandes hinaus, man darf sie kaum eine Wissenschaft nennen, ihr Wert liegt fast ganz in der konkreten Anwendung.
Die Politik bedient sich des Kriegs zur Erreichung ihrer Zwecke.
Die Schlacht ist das gro?e Mittel, den widerstrebenden Willen des Gegners zu brechen.
Die Vorbereitung zur Schlacht ist Hauptaufgabe der milit?rischen Ausbildung.
Eine zu gro?e Frontausdehnung der Stellungen ist zu vermeiden.
Einfaches Handeln, folgerecht durchgef?hrt, wird am sichersten das Ziel erreichen.
Es gilt, mit richtigem Takt die in jedem Moment sich anders gestaltende Situation aufzufassen und danach das Einfachste und Nat?rlichste mit Festigkeit und Umsicht zu tun.
Es ist aber die erste Pflicht eines Befehlshabers, dass er befiehlt, dass er nicht die Dinge gehen l?sst, wie der Zufall sie f?hrt, und selbstverst?ndlich, dass er sich ?berzeugt, ob und wie seine Befehle ausgef?hrt werden.
