Zitat von Sophie Mereau


Ist nicht unser ästhetischer Sinn das einzige, wahre Ewige in uns?
Kunst ist eine freie Nachahmung der Natur mit Bewusstsein, das höchste Ziel der Kunst ist eine verschönte Natur.
Liebe ist unwiderstehlicher Hang, alle Persönlichkeit aufzuheben.
Liebe und allenthalben Liebe, ich begreife nicht, wie ohne sie nur etwas interessant sein kann. Ist sie nicht die wichtigste Angelegenheit des Lebens?
Mangel an Selbstvertrauen, gewöhnliche Quelle des Missmuts.
Männer und Weiber dürfen nicht gleich sein. Denn woher sonst Liebe? Liebe ist ein Verlangen, das, was uns fehlet, ersetzt zu sehen aus beidem wird ein Mensch.
Nein, es ist mit nichts zu vergleichen die Gewalt der Liebe! Wenn das nicht Gottheit ist, die alles um und in uns verändert, die dem wüsten Leben einen Sinn gibt und die ganze Natur im Zusammenhang hält.
Nichts ist in der Welt an allem hinderlicher, als etwas halb zu sein. Ein halber Bösewicht wird nie sein Glück machen, was ein ganzer so oft macht, eine halbe Kokette nie gefallen, ein halbes Genie nie Aufsehen erregen.
Nichts sollte die Ehe trennen als gerade das, was nicht trennt, die unheilbare Verschiedenheit der Gesinnungen.
Niemand ist aus Bigotterie gut, denn dies verleitet ebenso leicht zur Härte. Aber das gute Herz wählt sich diesen Schleier, um ungesehen zu handeln.
Oh was ist in dir, was in mir, was so schrecklich sich im Innern widerspricht, trotz aller Liebe, allen guten Willens!
Selten ernten wir die Früchte unsrer Mühe in dem Grad, wie wir es erwarten durften.
Sind denn die Menschen wie die Blüten eines großen Baums? Viele blühen, wenige reifen zu Früchten. Aufgelöst, vernichtet ihre Eigenheit, fallen die meisten dem Element wieder anheim, nur wenige erhalten sich und gebären neue Geschlechter.
Stimmung? Stimmung? ich verlange keine Stimmung in mir, ich will Ton.
Trüber Blick ins Leben. Ewiges Entbehren harmonischer Freuden. Schwanken zwischen Ergebung und Mut.
Und so ist es denn nicht das Streben nach Glück, was auf der Erde uns leiten soll. Streben nach dem Unendlichen, Ausbildung seiner Seele, dies ist es, was wir ohne Hinsicht auf Lust und Ruhe unbedingt ausüben müssen.
Warum wir meist nur Männer beschreiben und alles von Männern vollziehen sehen. Weil es leichter ist, die groben äußern Räder einer Maschine zu sehen als das feine innere Getriebe.
Was ist die Schönheit der Natur ohne das fühlende Herz, das sie zu empfinden vermag?
Was ist eine Wissenschaft gegen das Lebendige des Gefühls!
Was man auch sagen und denken mag, der Mensch lebt nur dann, wenn er auf eine ihm angemessene Weise für andere lebt.
Was sich regt auf diesem großen Balle, Diese Bäume, dieser Schmuck der Flur, Einer Mutter Kinder sind wir alle, Kinder einer ewigen Natur.
Wenn man alle Pfennige zu Rate hält, wird endlich ein Taler draus.
Wer nicht eher isset, als ihn hungert, und nichts trinket als das liebe Wasser, der wird selten krank.
Wie beneid ich am Abend die glücklichen Hüttenbewohner um den traulichen Menschenkranz, der sie umschließt, und wie fühl' ich dann mit geheimem Schauder die Einsamkeit, die furchtbare Leere um mich her!
Wir können uns nichts denken, als was irgendeinen Sinn beschäftigen könnte. Die Sinne geben unseren Vorstellungen die Form.
Wir leben auf der Welt, dass wir Gott und dem Nächsten dienen.
Clemens, ich werde dein Weib und zwar so bald wie m?glich. Die Natur gebietet es.
Der Mensch kann mehr, als er will.
Die beste und nat?rlichste Einrichtung sei, wenn die M?nner f?r die Weiber arbeiten, und diese nur genie?en und ihnen Vergn?gen machen.
Die jetzige Bildung ist meistens Krankheit. Die Menschen haben sieche Nerven und werden ?sthetisch, ein ganz gesunder Mensch ist meist etwas roh.
Die Liebe f?hrt zur Natur, zur Gleichheit zur?ck, hier endet der Widerspruch der Meinungen, und Demokratie und Aristokratie sind W?rter ohne Bedeutung.
Die Ruhe, die Tatenlosigkeit ist gut und reizend, aber das Schaffen, das Hervorbringen hat tausendf?ltiges L?cheln.
Diese allgewaltige Flamme ist f?r die Menschheit zu stark. Ewig bleibe die Liebe die Begl?ckerin des Erdballs, aber unter tausendfachen Gestalten verbreite sich dieser beseligende Trieb, der f?r ein Herz zu gro? ist.
Eine Frau ist in der Wirtschaft wie der Zaun um einen Garten. Ist der Zaun t?chtig, so bleibt alles ordentlich, nichts Fremdes bricht herein. Nehmt den Zaun weg, und alles wird niedergetreten.
Eine freiwillige selbstbewusste Aufrichtigkeit ist nur bei einem sehr hohen Grad von Bildung m?glich.
Eine nur schwache Flamme verl?scht der Sturm, hat sie schon um sich gegriffen, facht er sie nur st?rker an.
Erfahrung als Leitern unsrer Handlungen, ist nichts, denn es gibt f?r alles gute und b?se Erfahrungen. Ein jeder bilde sich feste Ideen. Sind sie auch falsch, so machen sie doch sein Leben zu einem Ganzen.
Es geht mit unserem Gl?ck wie mit Gem?lden. Die N?he dr?ngt zu gewaltig auf uns, wir m?ssen in der geh?rigen Entfernung stehen, um die Sch?nheit recht zu f?hlen und zu genie?en.
Es ist ein unw?rdiges Vorurteil, dass freie ?bung der Kr?fte und Sinn f?r den lebendigen Genuss des Seins den Wert des weiblichen Charakters vermindern und der sanften Anmut ihres Wesens Gewalt antun k?nnten.
Es liegt in der menschlichen Seele, das Vergn?gen da am h?chsten zu empfinden, wo es am meisten an Gefahr grenzt. Nichts entwickelt die F?higkeiten der Seele schneller als Gefahr und Bed?rfnis.

Autoren alphabetisch sortiert [ A ] [ B ] [ C ] [ D ]
[ E ] [ F ] [ G ] [ H ]
[ I ] [ J ] [ K ] [ L ]
[ M ] [ N ] [ O ] [ P ]
[ Q ] [ R ] [ S ] [ T ]
[ U ] [ V ] [ W ] [ X ]
[ Y ] [ Z ]

Private Erotikgeschichten - Das Kamasutra - Vornamen Lexikon - Linkliste