Zitat von Publius Vergilius Maro


Jeden reißt seine Leidenschaft hin.
Leicht ist der Abstieg zur Unterwelt.
Liebende denken sich ihre Träume selbst aus.
List oder Tugend, wer wollte beim Feind danach fragen?
Mit Gewalt schafft man seinen Weg.
Natürliche Dinge sind nicht unanständig.
O ihr, die ihr Schweres ertragen habt, ein Gott wird auch diese Qualen beenden.
Seid gewarnt: Lernet Gerechtigkeit und verachtet nicht die Götter!
Steckt in himmlischen Wesen solcher Zorn?
Unersättliche Liebe, wozu treibst du nicht die sterblichen Herzen!
Unterworfene schonen und Hochmütige niederschlagen!
Von Sinnen ergreife ich die Waffen, doch auch in den Waffen ist nicht genügend Rat.
Wag es, Gast, gering zu schätzen Reichtum, und bilde auch dich würdig des Gottes.
Während der Nacht kehrt die Sorge zurück.
Was auch immer es sei, man muss jeden Schicksalsschlag überwinden, indem man ihn erträgt.
Was zwingst du nicht die Herzen der Sterblichen, schändliche Goldgier!
Weiche dem Übel nicht, sondern geh ihm kühner noch entgegen!
Wichtig ist die Gewöhnung im zarten Alter.
Wohin auch das Schicksal uns zieht und wieder wegzieht, dorthin wollen wir ihm folgen.
Bleibt hart und erhaltet euch f?r g?nstige Zeiten!
Da Unheil ich erfahren, lerne ich, den Elenden zu Hilfe zu kommen.
Das Schicksal wird seinen Weg finden.
Den Wagemutigen hilft das Gl?ck.
Der Geist bewegt die Materie.
Der Zorn schafft eine Waffe.
Die ?u?erste Not ruft alle.
Die eigene schreckliche Begierde wird einem jeden zum Gott.
Die einzige Rettung der Besiegten ist, auf keine Rettung zu hoffen.
Doch es entflieht indes, es entflieht die unwiederbringliche Zeit.
Ein wankelm?tiges und stets ver?nderliches Wesen ist stets die Frau.
Einem jeden steht der Tag fest. Kurz und unwiederbringlich ist die Lebenszeit aller.

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