Zitat von August Julius Langbehn


Kunst ist Subjektivität und Subjektivität ist Glaube.
Nachahmen und Nacheifern ist zweierlei.
Nicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones.
So wie der Künstler immer ein Sohn seines Volkes, so ist die Kunst immer eine Tochter der jeweiligen geschichtlichen Konstellation.
Tadeln können zwar die Toren, aber klüger handeln nicht.
Wer nicht durch den Schmutz waten kann, wird nie eine Schlacht gewinnen.
Wo das Gemeine geduldet wird, da gibt es den Ton an.
Das Tr?umen und Philosophieren hat seine Schattenseiten, wer das zweite Gesicht hat, dem fehlt mitunter das erste.
Die Sehnsucht ist dem Menschen oft lieber als die Erf?llung.

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