Zitat von Immanuel Kant
In der Liebe haben der Deutsche und der Engländer einen ziemlich guten Magen, etwas fein von Empfindung, mehr aber von gesundem und derbem Geschmacke. Der Italiener ist in diesem Punkte grüblerisch, der Spanier phantastisch, der Franzose vernascht.
In der Tat lässt sich ein Gefühl für das Erhabene der Natur nicht wohl denken, ohne eine Stimmung des Gemüts, die der zum Moralischen ähnlich ist, damit zu verbinden.
Ist es nicht seltsam, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben?
Kein Staat soll sich in die Verfassung und Regierung eines andern Staats gewalttätig einmischen.
Kinder müssen auch offenherzig sein und so heiter in ihren Blicken wie die Sonne. Das fröhliche Herz allein ist fähig, Wohlgefallen am Guten zu empfinden.
Kinder müssen nur in solchen Dingen unterrichtet werden, die sich für ihr Alter schicken.
Kinder sollen nicht dem gegenwärtigen, sondern dem zukünftig möglichen bessern Zustande des menschlichen Geschlechts, das ist: der Idee der Menschheit und deren ganzer Bestimmung angemessen, erzogen werden.
Konsequent zu sein, ist die größte Obliegenheit eines Philosophen und wird doch am seltensten angetroffen.
Lachen ist männlich, Weinen dagegen weiblich.
Leidenschaften sind Krebsschäden für die reine praktische Vernunft und mehrenteils unheilbar, weil der Kranke nicht will geheilt sein und sich der Herrschaft des Grundsatzes entzieht, durch den dieses allein geschehen könnte.
Man könnte vermuten, dass der menschliche Kopf eigentlich eine Trommel sei, die nur darum klingt, weil sie leer ist.
Man muss dahin sehen, dass der Zögling aus eignen Maximen, nicht aus Gewohnheit, gut handle, dass er nicht bloß das Gute tue, weil es gut ist. Denn der ganze moralische Wert der Handlungen besteht in den Maximen des Guten.
Mathematik ist eine Bedingung aller exakten Erkenntnis.
Mit dem Alter nimmt die Urteilskraft zu und das Genie ab.
Mit dem Dressieren ist es noch nicht ausgerichtet, sondern es kommt vorzüglich darauf an, dass Kinder denken lernen.
Nicht sehen trennt von den Dingen, nicht hören trennt von den Menschen
Nur die Würdigkeit, glücklich zu sein, ist das, was der Mensch erringen kann.
Ohne Sinnlichkeit würde uns kein Gegenstand gegeben und ohne Verstand keiner gedacht werden. Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.
Pflicht ist die Notwendigkeit einer Handlung aus Achtung fürs Gesetz.
Phantasie ist unser guter Genius oder unser Dämon.
Recht haben erscheint jedermann unendlich nahe liegender als Recht geben.
Religion ist das Gesetz in uns, insofern es durch einen Gesetzgeber und Richter über uns Nachdruck erhält, sie ist eine auf die Erkenntnis Gottes angewandte Moral.
Religion zu haben, ist Pflicht des Menschen gegen sich selbst.
Schön ist dasjenige, was ohne Interesse gefällt.
Sklaverei ist kein Rechts-, sondern ein Geisteszustand.
Stehende Heere sollen mit der Zeit ganz aufhören.
Unnatürlich heißt eine Wollust, wenn der Mensch dazu nicht durch den wirklichen Gegenstand, sondern durch die Einbildung von demselben, also zweckwidrig ihn sich selbst schaffend, gereizt wird.
Unsere Politiker machen, so weit ihr Einfluss reicht, es ebenso und sind auch im Wahrsagen ebenso glücklich.
Unter allen Lebensweisen ist das Jagdleben ohne Zweifel der gesitteten Verfassung am meisten zuwider, das Noachische Blutverbot scheint uranfänglich nichts anderes als das Verbot des Jägerlebens gewesen zu sein.
Unzählige Tiere und Pflanzen werden täglich zerstöret und sind ein Opfer der Vergänglichkeit, aber nicht weniger bringet die Natur, durch ein unerschöpftes Zeugungsvermögen, an andern Orten wiederum hervor und füllet das Leere aus.
Verstand ist erhaben, Witz ist schön.
Viele Menschen sind unglücklich, weil sie nicht abstrahieren können. Der Freier könnte eine gute Heirat machen, wenn er nur über eine Warze im Gesicht oder eine Zahnlücke seiner Geliebten wegsehen könnte.
Vollkommne Kunst wird wieder zur Natur.
Vom Übersinnlichen ist, was das spekulative Vermögen der Vernunft betrifft, keine Erkenntnis möglich.
Was den Philosophen betrifft, so kann man ihn gar nicht als Arbeiter am Gebäude der Wissenschaften, auch. nicht als Gelehrten, sondern muss ihn als Weisheitsforscher betrachten.
Was die gelehrten Frauen betrifft: So brauchen sie ihre Bücher etwa so wie ihre Uhr, nämlich sie zu tragen, damit gesehen werde, damit sie eine haben, ob sie zwar gemeiniglich still steht oder nicht nach der Sonne gestellt ist.
Wen die Schönheit der Natur unmittelbar interessiert, bei dem hat man Ursache, wenigstens eine Anlage guter moralischer Gesinnung zu vermuten.
Wenn alles dasjenige, was von Geistern der Schulknabe herbetet, der große Haufe erzählt und der Philosoph demonstriert, so scheinet es keinen kleinen Teil von unserm Wissen auszumachen.
Wenn jemand ein Gebäude, eine Aussicht, ein Gedicht nicht schön findet, so lässt er sich den Beifall nicht durch hundert Stimmen, die es alle hochpreisen, innerlich aufdringen.
Wenn man mit einer kühnen Vorstellung die ganze Ewigkeit, sozusagen, in einem Begriffe zusammenfassen könnte: So würde man auch den ganzen unendlichen Raum mit Weltordnungen angefüllet und die Schöpfung vollendet ansehen können.
Wenn Mann und Weib einander ihren Geschlechtseigenschaften nach wechselseitig genießen wollen, so müssen sie sich notwendig verehelichen, und dieses ist nach Rechtsgesetzen der reinen Vernunft notwendig.
Wer im Wahrsagen pfuschert, von dem heißt es: Er wahrsagert, von der Pythia an bis zur Zigeunerin.
Wer liebt, kann dabei wohl noch sehend bleiben, der sich aber verliebt, wird gegen die Fehler des geliebten Gegenstandes unvermeidlich blind, wiewohl der Letztere acht Tage nach der Hochzeit sein Gesicht wieder zu erlangen pflegt.
Wie will man hier wissen? - Wie kann man hier wissen?
Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück ans Elend, bei der Zufriedenheit an Schmerz, aber umgekehrt jederzeit.
Wir dürfen uns nicht einander lästig werden, die Welt ist groß genug für uns alle.
Wir sehen an den Werken der Natur, die wir beurteilen können, so ausgebreitete und tiefe Weisheit, die wir uns nicht anders als durch eine unaussprechlich große Kunst eines Weltschöpfers erklären können.
Wir sind im hohen Grade durch Kunst und Wissenschaft kultiviert. Wir sind zivilisiert, bis zum Überlästigen, zu allerlei gesellschaftlicher Artigkeit und Anständigkeit. Aber uns für schon moralisiert zu halten, daran fehlt noch sehr viel.
Zur inneren Freiheit werden zwei Stücke erfordert: seiner selbst in einem gegebenen Falle Meister und über sich selbst Herr zu sein, d. i. seine Affekte zu zähmen und seine Leidenschaften zu beherrschen.
Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.
B?chergelehrsamkeit vermehrt zwar die Kenntnisse, aber erweitert nicht den Begriff und die Einsicht, wo nicht Vernunft dazu kommt.
Das Ausf?llen der Zeit durch planm??ig fortschreitende Besch?ftigungen, die einen gro?en beabsichtigten Zweck zur Folge haben, ist das einzige sichere Mittel, seines Lebens froh und dabei doch auch lebenssatt zu werden.
Das Bett ist das Nest einer Menge von Krankheiten.
Das B?cken und Schmiegen vor einem Menschen scheint in jedem Fall eines Menschen unw?rdig zu sein.
Das Erhabene r?hrt, das Sch?ne reizt.
Das Feld der Philosophie in dieser weltb?rgerlichen Bedeutung l?sst sich auf folgende Fragen bringen: 1. Was kann ich wissen? 2. Was soll ich tun? 3. Was darf ich hoffen? 4. Was ist der Mensch?
Das Frauenzimmer hat ein angebornes st?rkeres Gef?hl f?r alles, was sch?n, zierlich und geschm?ckt ist. Schon in der Kindheit sind sie gerne geputzt und gefallen sich, wenn sie geziert sind.
Das Frauenzimmer ist aller Befehle und alles m?rrischen Zwanges unleidlich. Sie tun etwas nur darum, weil es ihnen so beliebt, und die Kunst besteht darin, zu machen, dass ihnen nur dasjenige beliebe, was gut ist.
Das gerade Widerspiel des Prinzips des Sittlichkeit ist: Wenn das der eigenen Gl?ckseligkeit zum Bestimmungsgrunde des Willens gemacht wird.
Das Geschmacksurteil sinnet jedermann Beistimmung an, und wer etwas f?r sch?n erkl?rt, will, dass jedermann dem vorliegenden Gegenstande Beifall geben und ihn gleichfalls f?r sch?n erkl?ren solle.
Das Gesetz des reinen Willens, der frei ist, setzt diesen in eine ganz andere Sph?re als die empirische.
Das Kind soll spielen, es soll Erholungsstunden haben, aber es muss auch arbeiten lernen.
Das Schattenreich ist das Paradies der Phantasten. Hier finden sie ein unbegrenztes Land, wo sie nach Belieben anbauen k?nnen. Hypochondrische D?nste, Ammenm?rchen und Klosterwunder lassen es ihnen an Bauzeug nicht ermangeln.
Das schlechthin Unbedingte wird in der Erfahrung gar nicht angetroffen.
Das sch?ne Geschlecht hat ebenso wohl Verstand als das m?nnliche, nur es ist ein sch?ner Verstand, der unsrige soll ein tiefer Verstand sein, welches ein Ausdruck ist, der einerlei mit dem Erhabenen bedeutet.
Das Sch?ne ist das Symbol des sittlich Guten.
Das Sch?ne ist das, was ohne Begriffe als Objekt eines allgemeinen Wohlgefallens vorgestellt wird.
Das sind auch nicht immer die schlechtesten Menschen, die st?rrisch sind.
Das vern?nftige Wesen muss sich jederzeit als gesetzgebend in einem durch Freiheit des Willens m?glichen Reiche der Zwecke betrachten, es mag nun sein als Glied oder als Oberhaupt.
Das V?lkerrecht soll auf einen F?deralism freier Staaten gegr?ndet sein.
Das Weib wird durch die Ehe frei, der Mann verliert dadurch seine Freiheit.
Dass alle unsere Erkenntnis mit der Erfahrung anfange, daran ist gar kein Zweifel.
Denken ist Reden mit sich selbst.
Denn eine junge Frau ist doch immer in Gefahr, Witwe zu werden, und das macht, dass sie ihre Reize ?ber alle den Gl?cksumst?nden nach ehef?higen M?nner ausbreitet, damit, wenn jener Fall sich ereignet, es ihr nicht an Bewerbern fehlen m?ge.
Der gesunde Verstand bemerkt oft die Wahrheit eher, als er die Gr?nde einsiehet, dadurch er sie beweisen oder erl?utern kann.
Der gr??te Sinnengenuss, der gar keine Beimischung von Ekel bei sich f?hrt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit.
Der Hochmut ist eine Art von Ehrbegierde, nach welcher wir anderen Menschen ansinnen, sich selbst in Vergleichung mit uns gering zu sch?tzen, und ist also ein der Achtung, worauf jeder Mensch gesetzm??igen Anspruch machen kann, widerstreitendes Laster.
Der Hypochondrist ist ein Grillenf?nger (Phantast) von der k?mmerlichsten Art.
Der Inhalt der gro?en Wissenschaft des Frauenzimmers ist der Mensch und unter den Menschen der Mann. Ihre Weltweisheit ist nicht Vern?nfteln, sondern Empfinden.
Der Mann ist eifers?chtig, wenn er liebt, die Frau, auch ohne, dass sie liebt, weil so viel Liebhaber, als von andern Frauen gewonnen worden, doch ihrem Kreise der Anbeter verloren sind.
Der Mann ist leicht zu erforschen, die Frau verr?t ihr Geheimnis nicht, obgleich anderer ihres (wegen ihrer Redseligkeit) schlecht bei ihr verwahrt ist.
Der Mann ist leicht zu erforschen, die Frau verr?t ihr Geheimnis nicht.
Der Mensch ist das einzige Gesch?pf, das erzogen werden muss.
Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung. Er ist nichts, als was die Erziehung aus ihm macht.
Der Selbstmord ist oft blo? die Wirkung von einem Raptus. Denn der, welcher sich in der Heftigkeit des Affekts die Gurgel abschneidet, l?sst sich bald darauf geduldig sie wieder zun?hen.
Der Verstand vermag nichts anzuschauen und die Sinne nichts zu denken. Nur daraus, dass sie sich vereinigen, kann Erkenntnis entspringen.
Der wahre Philosoph muss also als Selbstdenker einen freien und selbsteigenen, keinen sklavisch nachahmenden Gebrauch von seiner Vernunft machen.
Derjenige, so zuerst das Frauenzimmer unter dem Namen des sch?nen Geschlechts begriffen hat, kann viel leicht etwas Schmeichelhaftes haben sagen wollen, aber er hat es besser getroffen, als er wohl selbst geglaubt haben mag.
Die b?rgerliche Verfassung in jedem Staate soll republikanisch sein.
Die Deutschen stehen im Ruf eines guten Charakters, n?mlich dem der Ehrlichkeit und H?uslichkeit, Eigenschaften, die eben nicht zum Gl?nzen geeignet sind.
Die Ehe ist die Verbindung zweier Personen verschiedenen Geschlechts zum lebenswiedrigen wechselseitigen Besitz ihrer Geschlechtseigenschaften.
Die Frau will herrschen, der Mann beherrscht sein.
Die Grausamkeit gegen die Tiere ist der Pflicht des Menschen gegen sich selbst entgegengesetzt.
Die gr??te moralische Vollkommenheit des Menschen ist: seine Pflicht zu tun, und zwar aus Pflicht.
Die Liebe hat ?beraus viel phantastische Entz?ckungen.
Die Nacht ist erhaben, der Tag ist sch?n.
Die Natur will unwiderstehlich, dass das Recht zuletzt die Obergewalt behalte.
Die Sch?pfung ist nicht das Werk von einem Augenblicke.
Die Sch?pfung ist niemals vollendet. Sie hat zwar einmal angefangen, aber sie wird niemals aufh?ren.
Die Selbstentleibung ist ein Verbrechen.
Die Tiefen des menschlichen Herzens sind unergr?ndlich.
Die Verzweifelung ist ein vor?bergehender Unsinn eines Hoffnungslosen.
Die wahre Politik kann keinen Schritt tun, ohne vorher der Moral gehuldigt zu haben.
Die wahre Weisheit ist die Begleiterin der Einfalt.
Die Weiblichkeiten hei?en Schw?chen. Man spa?t dar?ber, Toren treiben damit ihren Spott, Vern?nftige aber sehen sehr gut, dass sie gerade die Hebezeuge sind, die M?nnlichkeit zu lenken und sie zu jener ihrer Absicht zu gebrauchen.
Die Zeit ist nichts anders als die Form des innern Sinnes, d. i. des Anschauens unserer selbst und unsers innern Zustandes.
Drei Dinge helfen, die M?hseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.
Durch Kritik wird unserem Urteil der Ma?stab zugeteilt, wodurch Wissen von Scheinwissen mit Sicherheit unterschieden werden kann.
Eigentliche Wissenschaft kann nur diejenige genannt werden, deren Gewissheit apodiktisch ist, Erkenntnis, die blo? empirisch Gewissheit enthalten kann, ist ein nur uneigentlich so genanntes Wissen.
Ein gutes Gedicht ist das eindringlichste Mittel der Belebung des Gem?ts.
Ein Hochm?tiger ist in gewissem Ma?e ein Wahnsinniger, welcher aus dem Betragen anderer, die ihn sp?ttisch angaffen, schlie?t, dass sie ihn bewundern.
Ein jeder Mensch hat rechtm??igen Anspruch auf Achtung von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden anderen verbunden.
Ein Staat ist die Vereinigung einer Menge von Menschen unter Rechtsgesetzen.
Eine jede Lehre, wenn sie ein System, das ist ein nach Prinzipien geordnetes Ganzes der Erkenntnis sein soll, hei?t Wissenschaft.
Eine Religion, die den Menschen finster macht, ist falsch, denn er muss Gott mit frohem Herzen und nicht aus Zwang dienen.
Eine Religion, die der Vernunft unbedenklich den Krieg ank?ndigt, wird es auf die Dauer gegen sie nicht aushalten.
Einem Gelehrten ist das Denken ein Nahrungsmittel, ohne welches, wenn er wach und allein ist, er nicht leben kann.
Eines der gr??ten Probleme der Erziehung ist, wie man die Unterwerfung unter den gesetzlichen Zwang mit der F?higkeit, sich seiner Freiheit zu bedienen, vereinigen k?nne. Denn Zwang ist n?tig! Wie kultiviere ich die Freiheit bei dem Zwange?
Eltern erziehen gemeiniglich ihre Kinder nur so, dass sie in die gegenw?rtige Welt, sei sie auch verderbt, passen. Sie sollten sie aber besser er ziehen, damit ein zuk?nftiger besserer Zustand hervorgebracht werde.
Erhaben ist die Natur in denjenigen ihrer Erscheinungen, deren Anschauung die Idee ihrer Unendlichkeit bei sich f?hrt.
Erhaben nennen wir das, was schlechthin gro? ist.
Es gibt aber auch allerlei erg?tzenden Wahnsinn, und die verliebte Leidenschaft schmeichelt oder qu?let sich mit manchen wunderlichen Deutungen, die dem Wahnsinn ?hnlich sind.
Es gibt nur eine wahre Religion, aber es kann vielerlei Arten des Glaubens geben.
Es ist besser, wenig, dieses Wenige aber gr?ndlich zu wissen, als viel und obenhin, denn endlich wird man doch das Seichte in diesem letztern Falle gewahr.
Es ist von der gr??esten Wichtigkeit, dass Kinder arbeiten lernen. Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muss. Durch viele Vorbereitungen muss er erst dahin gebracht werden, dass er etwas zu seinem Unterhalte genie?en kann.
Es k?nnte sein., dass die Menschheit reicher wird, indem sie ?rmer wird, und gewinnt, indem sie verliert.
Es liegen viele Keime in der Menschheit, und nun ist es unsere Sache, die Naturanlagen proportionierlich zu entwickeln und die Menschheit aus ihren Keimen zu entfalten und zu machen, dass der Mensch seine Bestimmung erreiche.
Es soll kein Friedensschluss f?r einen solchen gelten, der mit dem geheimen Vorbehalt des Stoffs zu einem k?nftigen Kriege gemacht worden.
