Zitat von Decimus Junius Juvenalis
Jedes Laster der Seele trägt umso sichtlichere Schuld in sich, je angesehener der ist, der sich verfehlt.
Kein Schurke ist glücklich, am wenigsten ein Verführer.
Mehr erfreut jenes, das man teuer ersteht.
Niemals sagt die Natur das Eine, die Weisheit das Andere.
Niemand erfreut sich mehr an Rache als eine Frau.
Rache ist nur für einen schwächlichen und kleinen Geist ein Vergnügen.
Reich sein wird die, die als Dritte im großen Bett schläft.
Selten freilich sind gute Menschen.
Siegerin über das Schicksal ist die Weisheit.
Singen wird der mittellose Wanderer, wenn er vor einem Räuber steht.
So selten ist der Einklang von Schönheit und Schamhaftigkeit.
Um verlorenes Hab und Gut werden die echtesten Tränen geweint.
Unstet und veränderlich ist in der Regel das Wesen der Bösen.
Wer wird die Wächter selbst bewachen?
Woher der Gewinn auch stammen mag, sein Geruch ist gut.
Woher man hat, fragt niemand, aber haben muss man.
Auch im Guten wird der Weise das Ma? wahren.
Das Laster n?mlich t?uscht durch den Anschein der Tugend.
Die Liebe zum Geld w?chst in gleichem Ma?e wie das Geld selbst.
Dieser erhielt als Lohn f?r seine Verbrechen das Kreuz, jener eine Krone.
Ein Elend ist das Bewachen eines gro?en Verm?gens.
Ein gesunder Geist in einem gesunden K?rper.
Es gibt in der Regel keinen Prozess, in dem nicht eine Frau den Streit verursacht h?tte.
Es ist erb?rmlich, sich auf den Ruhm anderer zu st?tzen.
Es ist sch?ndlich, um des Lebens willen den Sinn des Lebens zu verlieren.
Es ist stets Zeichen eines kleinlichen und schw?chlichen und beschr?nkten Geistes, an Rache Vergn?gen zu finden.
