Zitat von Jens Peter Jacobsen
Jetzt hast du Liebe genug in deinem Herzen, aber jetzt ist es zu spät, geh mit deinem vollen Herzen an das kalte Grab!
Lasst uns endlich doch nur ein einziges Tor haben, ein einziges Nadelöhr für alle Kamele des Erdreichs.
Mach dich zu meiner Sklavin, leg' selbst die Sklavenkette um deinen Hals, aber nicht im Spiel, ich will an der Kette ziehen, in all deinen Gliedern soll Gehorsam, Sklavengeist soll in deinem Blick liegen.
Nichts ist einförmiger als Phantasterei, denn in den scheinbar unendlichen, ewig wechselnden Traumlandschaften gibt es in Wirklichkeit doch nur kurze Landstraßen, auf denen alle gehen und über die sie niemals hinauskommen.
Sie ahnen nicht, wie zart und rein das Leben eines jungen Mädchens ist bis zur Zeit der ersten Liebe.
Solange noch Zweifel, verzweifelt niemand.
Und die Jahre schwanden, und die Welt war nicht mehr die Wunderwelt, die sie gewesen.
Von dem Gesunden in dir sollst du leben, das Gesunde ist es, aus dem das große wird.
Was ist es denn, wenn das ganze Wesen des Menschen nach dem Herzen des anderen verlangt, und man findet nur Einlass in das kalte Vorzimmer der Phantasie!
Weder die Künstler noch die Dichter haben den Mut, den Menschen zu kennen, wie er ist.
Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.
Wie ich diese vergeistigte Liebe hasse. Es sind nur Kunstblumen, die aus dem Erdreich einer solchen Liebe aufwachsen, sie wachsen nicht einmal, man nimmt sie aus dem Kopfe und steckt sie ins Herz, weil das Herz selbst keine Blumen hat.
Wie seltsam es ist, wenn man Sehnsucht nach sich selbst hat.
Wir sind doch göttlich genug, wie wir sind.
Wirst du nicht zuweilen in einer stillen Abendstunde den Traum wieder lebendig träumen und ihm die Farben geben, in denen er hätte leuchten können?
Begeisterung trug sie wie auf Adlerfl?geln, und tausendfacher Mut schwellte ihnen das Herz.
Das Beste soll mir gerade gut genug und nicht mehr sein.
Das Leben ein Gedicht! Nein! Nicht wenn man nur umherging und an seinem Leben herumdichtete, anstatt es zu leben.
Das Leben Gedicht! Nein!, nicht wenn man nur umherging und an seinem Leben herumdichtete, anstatt es zu leben.
Der, der glaubt, hat keine Eile.
Die Liebe des Mannes dressiert.
Die Menschen k?nnen sehr verschieden sein, aber ihre Tr?ume sind es nicht.
Du solltest meine K?nigin und ich dein Sklave sein, aber mein Sklavenfu? m?sste auf deinem stolzen K?nigsnacken stehen.
Es gibt keinen Gott, und der Mensch ist sein Prophet.
Es gibt Menschen, die ihren Kummer auf sich nehmen und ihn tragen, starke Naturen, die gerade an der Schwere der B?rde ihre St?rke erproben, w?hrend die Schw?cheren sich willenlos dem Schmerz hingeben, wie man sich einer Krankheit hingibt.
Es liegt uns Frauen nun einmal nicht, Ausnahmen zu sein.
