Zitat von Homer
Jeder regiert seine Kinder und Frauen.
Kann doch ein Gott, wenn er will, auch fernher Männer erretten.
Meine Mutter, die sagt's, er sei mein Vater, aber selber Weiß ich's nicht, denn von selbst weiß niemand, wer ihn gezeuget.
Nicht allen erscheinen Unsterbliche sichtbar.
Nicht lange besteht, wer wider Unsterbliche kämpfet.
Nicht ruhmlos ist's, für das Vaterland kämpfend, unterzugehn.
Nichts ist kummervoller, als unstet leben und flüchtig.
Niemand ist mein Name, Denn Niemand nennen mich alle, Mutter sowohl wie Vater und andere meiner genossen.
Nimmer Gedeihen bringt Vielherrschaft, Ein Herrscher gebiete!
Nur einer sei Herrscher.
Nur wenige Kinder sind gleich dem Vater an Tugend.
Selten ist jüngeres Alter verständig.
Siehe, kein Wesen ist so eitel und unbeständig wie der Mensch.
Sind doch den Menschen nur wenige Tage beschieden.
So ist des Menschen Geschlecht, dies wächst, und jenes verschwindet.
Stets ist Jünglingen ja ihr Herz voll flatternden Leichtsinns.
Über die Kraft kann keiner, wie sehr er auch eifere, kämpfen.
Und sie erhoben die Hände zum lecker bereiteten Mahle.
Unermessliches Lachen erscholl den seligen Göttern.
Weit zuträglicher wäre es, sterben, denn immerfort so schändliche Taten mit anschauen.
Wenig, aber mit Liebe.
Wer dem Gebot der Götter gehorcht, den hören sie wieder.
Wer wohl ruhete gern beim Ungeheuer des Meeres?
Wie die Tage sich ändern, die Gott vom Himmel uns sendet, Ändert sich auch das Herz des erdebewohnenden Menschen.
Wie gesellet doch Gott beständig Gleiche zu Gleichen.
Wirkt doch vereinigte Kraft auch wohl von schwächeren Männern.
Besser, wer fliehend entrann der Gefahr, als wen sie ereilet!
Dass du erkennest im Herzen und anderen auch es verk?ndest, Wie viel besser es sei, gerecht als b?se zu handeln.
Dem erm?deten Mann ist Wein ja kr?ftige St?rkung.
Denn gerne gedenkt ja ein Mann der Tr?bsal.
Denn im Ungl?ck altern die armen Sterblichen fr?her
Denn nichts ist doch s??er als unsre Heimat und Eltern.
Des Magens Wut, des verderblichen, kann man unm?glich B?ndigen, welcher so viel Unheil den Sterblichen darbeut.
Doch wir horchen allein dem Ger?cht und wissen durchaus nichts.
Dulde, mein Herz! Du hast noch h?rtere Kr?nkung erduldet.
Ehre den ?lteren Menschen verleihn die unsterblichen G?tter.
Ein anderer Mann erfreut sich anderer Werke.
Ein Gott hat mancherlei Lieder Mir in die Seele gepflanzt.
Ein jeder, dem gut und bieder das Herz ist, Liebt sein Weib und pflegt sie mit Z?rtlichkeit.
Ein schamhaft Bettler ist elend.
Ein Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!
Entweder gestorben, Oder Heil euch erk?mpft! Denn das ist der Wandel des Krieges.
Erduldenden Mut verlieh den Menschen das Schicksal.
Erheb sich nimmer ein Mann zu frevIem Hochmut, Sondern still empfang er ein jedes Geschenk von den G?ttern.
Es gibt nichts Edleres und Bewundernswerteres, als wenn zwei Menschen, die sich gut verstehen, zum ?rger ihrer Feinde und zur Freude ihrer Freunde als Mann und Frau zusammenleben.
Es mehrt unendliche Trauer das Elend.
