Zitat von Heraklit


Jeden Wunsch erfüllt zu sehen, ist nicht besser für die Menschen.
Krankheit macht die Gesundheit süß und gut, Hunger die Sattheit, Mühe die Ruhe.
Krieg ist aller Dinge Vater, aller Dinge König. Die einen erweist er als Götter, die anderen als Menschen, die einen lässt er Sklaven werden, die anderen Freie.
Mehr als sichtbare gilt unsichtbare Harmonie.
Mit der Begierde zu kämpfen, ist schwer, was sie will, erkauft sie mit der Seele.
Niemand kann zweimal in denselben Fluss steigen.
Panta rei: alles fließt
Schlechte Zeugen sind den Menschen Augen und Ohren, wenn die Seele deren Sprache nicht versteht.
Schweine haben am Dreck mehr Lust als an sauberem Wasser.
Seine Dummheit versteckt man besser, aber das ist schwer im Entspanntsein oder beim Wein.
Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand.
Vielwisserei lehrt nicht, Vernunft zu haben.
Wähnen ist wie Fallsucht, und das Auge trügt.
Wäre das Glück in leiblichen Lüsten, so hätten wir das Vieh glücklich zu nennen, wenn es Erbsen zu fressen findet.
Wenn nicht die Sonne wäre, trotz der übrigen Sterne wäre Nacht.
Wer Unerhofftes nicht erhofft, kann es nicht finden.
Wie kann man verborgen bleiben vor dem, das nie untergeht?
Das Wesen der Dinge versteckt sich gern.
Das Widerstrebende f?gt sich zusammen wie ein gespannter Bogen.
Das Wohlgemutsein ist das Ziel des Lebens.
Dem Bl?den f?hrt bei jedem sinnvollen Wort der Schrecken in die Glieder.
Den Menschen allein ist zuteil, sich selbst zu erkennen und verst?ndig zu denken.
Den Namen des Rechtes w?rde man nicht kennen, wenn es das Ungerechte nicht g?be.
Denn Augen sind genauere Zeugen als die Ohren.
Der Charakter ist das Schicksal des Menschen.
Der Krieg ist der Vater aller Dinge.
Der k?rzeste Weg zum Ruhm ist gut zu werden.
Die eigene Art ist des Menschen D?mon.
Die F?rsten schaffen sich Unsterblichkeit durch ihre Bauten.
Die Menschen erwartet nach ihrem Tod, was sie nicht hoffen noch glauben.
Die Wachen haben eine gemeinsame Welt, im Schlaf wendet sich jeder der eigenen zu.
Diese Weltenordnung hier hat nicht der G?tter noch der Menschen einer erschaffen, sondern sie war immer und wird sein: immer lebendes Feuer, aufflammend nach Ma?en und verl?schend nach Ma?en.
Es macht m?de, stets dem gleichen Herrn zu dienen und zu gehorchen.

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