Zitat von Jacob Ludwig Karl Und Grimm


Jeder Verlust ist für ein Glück zu achten, der höhere Gewinne zuwege bringt.
Meine Liebe zu ihr ist so groß, wenn alle Blätter an den Bäumen Zungen wären, sie könnten's nicht aussagen, mein Leben setze ich daran, dass ich sie erlange.
Mit dem wird der Vater noch seine Last haben!
Niemals wiederholt sich die Geschichte, sondern ist überall neu und frisch, unaufhörlich wiedergeboren wird die Sage.
So mancher Vorwitzige hat schon sein Leben eingebüßt.
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?
Überall wo wir zurückgehn auf die frühesten Zeiten eines Volks, ist es leicht zu bemerken, wie Poesie und Historie ungetrennt von einem Gemüt aufbewahrt und von einem begeisterten Munde verkündet wurde.
Um den Wert des Fremden zu fühlen, müssen wir uns erst in die Gesinnung und die geistige Richtung eines anderen Volkes versetzen lernen. Das wird nicht ohne Arbeit und Mühe erreicht.
Was der einfältige Frosch schwätzt, der sitzt im Wasser bei seinesgleichen und quakt, und kann keines Menschen Geselle sein.
Was ein Häkchen werden will, muss sich beizeiten krümmen.
Was sind das für gottlose Streiche, die muss dir der Böse eingegeben haben.
Was will der Frosch von dir?
Wer dir geholfen hat, als du in der Not warst, den sollst du hernach nicht verachten. Jacob und Wilhelm Grimm, Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich
Wer knuspert an meinem Häuschen?. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind!
Wer seine Sünde bereut und sie eingesteht, dem ist sie vergeben.
Zuerst haben die Menschen durch bloßes Anblicken Kinder erzeugt (Gott wirkt mit bloßen Gedanken), hernach aber Küsse dazu gebraucht, endlich Umarmung und leibliche Vermischung.
Das Erste, was ein aufrichtiges Gem?t aus der Betrachtung alter Fabel und Sage lernen kann, ist, dass hinter ihnen kein eitler Grund, keine Erdichtung, sondern wahrhafte Dichtung liegt.
Das Verh?ltnis des Mythos zur Geschichte ist mit andern Worten das des Schicksals zur Freiheit.
Den l?ngst in den Strom der Zeit versenkten Geist eines Volkes wieder zu erkennen und anschaulich zu machen, ist die Aufgabe der Altertumswissenschaft.
Der Glaube an Gott und die Herrlichkeit der Natur halten ewige Probe, w?hrend die Lehren, Dogmen und Wissenschaften der Menschen unter gehen, nachdem sie ihre Zeit erf?llt haben.
Die guten ins T?pfchen, die schlechten ins Kr?pfchen.
Die Kinder glauben an die Wirklichkeit der M?rchen, aber auch das Volk hat noch nicht ganz aufgeh?rt, an seine Sagen zu glauben.
Die Philosophie muss ebenso wohl als die Poesie ein Resultat des Lebens sein und den Geist ihres Volkes ergreifen, dann wird sie, wie sie auch aufw?chst, ?ber allem Tadel sein.
Die Poesie ist das, was rein aus dem Gem?t ins Wort kommt.
Die Poesie ist die Schatzkammer des menschlichen Geistes, in welche er niederlegt, was er im Leben gewonnen hat.
Die Volkspoesie lebt gleichsam in dem Stand der Unschuld, sie ist nackt, ohne Schmuck, das Abbild Gottes an sich tragend.
Du bist unsere Mutter nicht, die hat eine feine und liebliche Stimme, aber deine Stimme ist rau, du bist der Wolf.
Du hast mir nicht gehorcht, und hast noch dazu gelogen, du bist nicht mehr w?rdig, im Himmel zu sein.
Es ist nun Zeit, dass du dein Erbe siehst, ich will dir dein v?terliches Schloss zeigen.
Es schmeckt nichts besser, als was man selber isst.

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