Zitat von Joseph Freiherr Von Eichendorff
In der Geschichte gibt es nichts Willkürliches.
Laue Luft kommt blau geflossen, Frühling, Frühling muss es sein!
O Täler weit, o Höhen, o schöner, grüner Wald. Du meiner Lust und Wehen andächt'ger Aufenthalt!
Schläft ein Lied in allen Dingen, Die da träumen fort und fort, Und die Welt hebt an zu singen, Triffst du nur das Zauberwort.
Schweigt der Menschen laute Lust: Rauscht die Erde wie in Träumen Wunderbar mit allen Bäumen, Was dem Herzen kaum bewusst.
Seh ich dich wieder, du geliebter Baum, In dessen junge Triebe Ich einst in jenes Frühlings schönstem Traum Den Namen schnitt von meiner ersten Liebe?
Wem Gott will rechte Gunst erweisen, Den schickt er in die weite Welt, Dem will er seine Wunder weisen In Berg und Wald und Strom und Feld.
Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt.
Wer hat dich, du schöner Wald, Aufgebaut so hoch da droben.
Wo ein Begeisterter steht, da ist der Gipfel der Welt.
Da steht im Wald geschrieben Ein stilles, ernstes Wort Von rechtem Tun und Lieben, Und was des Menschen Hort.
Der Dichter ist das Herz der Welt.
Die Welt tut nur so spr?de und will erobert sein!
