Zitat von Sprichwort Deutsches
In der Ehe mag kein Frieden sein, regiert darin das Mein und Dein.
In der Kürze liegt die Würze.
In die Hölle ist es überall gleich weit.
In jedem Pfäfflein steckt ein Päpstlein.
In Nöten sieht man den Mann.
In schönen Büchern blättert man gern.
In verbotenen Teichen fischt man gern.
In wichtigen Dingen soll man nicht abenteuern.
Irrender Hirt, irrende Schafe.
Irrtum ist kein Betrug.
Iss, was gar ist, Trink, was klar ist, Sprich, was wahr ist.
Ist das Geld die Braut, so taugt die Ehe selten etwas.
Ist der Bauch satt, so ist das Herz froh.
Ist der Kranke genesen, so zahlt er ungern die Spesen.
Ist der Magen satt, wird das Herze fröhlich.
Ist die Decke über dem Kopf, so sind die Eheleute gleich reich.
Ist die Gefahr vorüber, wird der Heilige ausgelacht.
Ist die Henne mein, so gehören mir auch die Eier.
Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse über Tisch und Bänke.
Ist die Wirtin schön, ist auch der Wein schön.
Ist eine Mutter noch so arm, gibt sie doch ihrem Kinde warm.
Ist gleich der Bock aus dem Hause, so bleibt der Gestank doch darin.
Ist man verirrt, wird man verwirrt.
Jähem Rat folgt Reu und Leid.
Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug.
Je ausgelassener die Feste, um so näher der Krieg.
Je dümmer der Mensch, desto größer das Glück.
Je entfernter ein Ende ist, desto näher könnte der Anfang sein.
Je fester man eine Brennnessel anfasst, desto weniger brennt sie.
Je frommer der Christ, je größer das Kreuz.
Je früher reif, je früher faul.
Je gesunder das Pflaster, je größer der Schmerz.
Je grauer, je schlauer.
Je größer das Fest, je schlimmer der Teufel.
Je heiliger das Fest, je geschäftiger der Teufel.
Je höher der Affe steigt, je mehr er den Hintern zeigt.
Je höher der Baum, je schwerer sein Fall.
Je krummer das Holz, je besser die Krücke.
Je länger man lebt, je älter man wird.
Je länger, je ärger, je älter, je kärger.
Je mehr der Rauch aufsteigt, je mehr verfliegt er.
Je mehr Ehr, je mehr Beschwer.
Je mehr einer trinkt, je mehr ihn dürstet.
Je mehr man den Dreck rührt, je mehr stinkt er.
Je mehr man hat, je mehr man haben will.
Je mehr Widerstand, je mehr Fortgang.
Je näher dem Kloster, je ärmer der Bauer.
Je näher dem Papst, je schlimmerer Christ.
Je schlimmer die Sau, desto besser die Eicheln.
Je schöner die Wirtin, je schwerer die Zeche.
Je schwärzer die Nacht, je schöner der Tag.
Je schwerer Kunst, je mehr Pfuscher.
Je später der Abend, desto schöner die Gäste.
Je später der Abend, je schöner die Leute.
Je voller das Fass, je gelinder der Klang.
Je voller, je toller.
Jede Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde.
Jede Sau hat ihren Martinstag.
Jedem Narren gefällt seine Kappe
Jedem Narren gefällt seine Kappe.
Jeden deucht seine Braut die Schönste.
Jeder Degen hat seine Scheide.
Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
Jeder Fasttag hat drei Fresstage.
Jeder Fürst ist Kaiser in seinem Lande.
Jeder hält sein Kupfer für Gold.
Jeder hat seinen eigenen Teufel.
Jeder ist Herr in seinem Hause.
Jeder ist seines Glückes Schmied.
Jeder ist sich selbst der Nächste.
Jeder ist so alt, wie er sich fühlt.
Jeder kann, so viel er tut.
Jeder Krämer lobt seine Ware.
Jeder macht, was er will. Keiner macht, was er soll - aber alle machen mit.
Jeder meint, er habe das größte Kreuz.
Jeder muss seine Haut zu Markte tragen.
Jeder spricht am liebsten von seiner Kunst.
Jeder Topf findet seinen Deckel.
Jeder Vergleich hinkt.
Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.
Jeder Winkel hat seinen Dünkel.
Jeder zeugt seinesgleichen.
Jedermann sagt es, niemand weiß es.
Jedermann will den Amtsschimmel reiten.
Jedermanns Freund, jedermanns Geck.
Jedes Buch, das man noch nicht gelesen hat, ist ein neues Buch.
Jedes Ding hat zwei Seiten.
Jedes Weib will lieber schön als fromm sein.
Jugend hat nicht allzeit Tugend.
Jugend wild, Alter mild.
Jung an Jahren kann alt an Verstand sein.
Jung gefreit hat niemand gereut.
Junge Bettschwester, alte Betschwester.
Junge Krieger, alte Kriecher.
Junge Reiser pfropft man nicht auf alte Stämme.
Junger Engel, alter Teufel.
Junger Heiliger, alter Teufel.
Junger Schlemmer, alter Bettler.
Junges Blut spar dein Gut.
Junges Blut, spar dein Gut, Armut im Alter wehe tut.
Jungfern und Gläser schweben in steter Gefahr.
Jungfernherz ein Taubenhaus, fliegt einer ein, ein andrer aus.
Jungfernschänder schändet Gott wieder.
Junggeselle ein Pfau, verlobt ein Löwe, verheiratet ein Esel.
Juristen sind böse Christen.
Kalbfleisch und Kuhfleisch kochen nicht zugleich.
Kappen machen keine Mönche.
Kartenspiel ist des Teufels Gebetbuch.
Käs und Brot macht Wangen rot.
Kassenschlüssel schließen alle Schlösser.
Katzengebet dringt nicht in den Himmel.
Kauf in der Zeit, so hast du in der Not.
Kaufe deines Nachbarn Rind und freie deines Nachbarn Kind.
Kaufen ist wohlfeiler denn bitten.
Kehre jeder vor seiner eigenen Tür.
Kein Bettler ist je hungers gestorben.
Kein Fisch ohne Gräte, kein Mensch ohne Mängel.
Kein Harnisch schützt wider den Tod.
Kein Huhn scharrt umsonst.
Kein Korn ohne Spreu.
Kein Lieb ohn Leid.
Kein Mai währt sieben Monate.
Kein Meister so gut, der nicht noch zu lernen hätte.
Kein Mensch muss müssen.
Kein Narr war so dumm, er fand einen, der ihn für klug hielt.
Kein Opfer ohne Salz.
Kein Rat ist gut, man folge ihm denn.
Kein Rauch ohne Feuer.
Kein Töpfchen so schief, es findet sich ein Deckelchen drauf.
Kein Unglück so groß, es ist ein Glück dabei.
Kein Vorteil ohne Nachteil.
Kein Warum ohne ein Darum.
Keine Antwort ist auch eine Antwort.
Keine Flamme ohne Rauch.
Keine Frau kann aus einem Narren einen Weisen machen, aber manche Frau aus einem Weisen einen Narren.
Keine Freud ohne Leid.
Keine Kapelle so klein, des Jahres muss einmal Kirmes drin sein.
Keine Krone hilft vor Kopfweh.
Keine Regel ohne Ausnahme.
Keiner kann nichts, und keiner kann alles.
Keiner so alt, der nicht noch ein Jahr leben will, und keiner so jung, der nicht heute sterben kann.
Kinder findet man nicht auf dem Mist.
Kinder leckt man nicht aus dem Schnee.
Kinder schöpft man nicht aus dem Brunnen.
Kinder und Narren sagen die Wahrheit.
Kinderzeugen ist keine Zwangsarbeit.
Klage nicht darüber, dass Gott den Tiger geschaffen hat, sondern danke ihm, dass er ihm keine Flügel gegeben hat.
Klappern gehört zum Handwerk.
Kleider fressen die Motten und Sorgen das Herz.
Kleine Diebe hängt man, die großen lässt man laufen.
Kleine Heilige tun auch Zeichen.
Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen.
Kleine Schiffe müssen sich ans Ufer halten.
Kleine Töpfe kochen leicht über.
Kleiner Verdruss bringt oft großen Genuss.
Kleinvieh macht auch Mist.
Klug ist jeder, der eine vorher, der andere nachher.
Klug zu fragen ist schwieriger, als klug zu antworten.
Knappen und Pfaffenehen werden im Mai gemacht.
Kometen böse Propheten.
Kommt die Hur ins Herz, so kommt sie auch in den Säckel.
Kommt Zeit, kommt Rat.
Könige haben lange Arme.
Können wir nicht alle dichten, wollen wir doch alle richten.
Könnte der Narr schweigen, so wär er weis.
Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.
Krankes Fleisch, kranker Geist.
Krankheit kommt mit Extrapost und schleicht weg wie die Schnecken.
Kredit ist besser denn bar Geld.
Krieg frisst Gold und scheißt Kieselsteine.
Krieg ist kein Kinderspiel.
Krieg ist leichter angefangen als beendet.
Krieg ist süß - den Unerfahrnen.
Krieg sät Krieg.
Kriegsknecht und Bäckerschwein wollen stets gefüttert sein.
Krumme Bäume tragen so viel Obst wie die geraden.
Krummes Holz brennt so gut wie gerades.
Kühe und Schafe gehen miteinander, aber der Adler fliegt allein.
Kurze Abendmahlzeit, lange Lebenszeit.
Kurze Lust, lange Reue.
Lachen ist gesund.
Lang geborgt ist nicht geschenkt.
Lang zu Hofe, lang zur Hölle.
Lange Krankheit, sichrer Tod.
Langsam, aber sicher.
Lass den Gast ziehen, ehe das Gewitter ausbricht.
Lass die Freude ein, sie steht öfter vor deiner Tür als du glaubst.
Lass die Kirche im Dorf stehen.
Lass die Leute reden und die Hunde bellen.
Lass nicht nach, so kommst du hoch.
lässt du dir auf den Achseln sitzen, so sitzt man dir bald auf dem Kopfe.
lässt du einen ins Haus kommen, er kommt dir bald in die Stube.
Laster, die man nicht tadelt, sät man.
Leben ist, was einem begegnet, während man auf seine Träume wartet.
Leere Fässer klingen hohl.
Leere Tonnen geben großen Klang.
Lehjahre sind keine Herrenjahre.
Lehren bringt Ehren.
Lehrjahre sind keine Meisterjahre.
Leichenpredigt, Lügenpredigt.
Leichte Bürden werden gerne schwer.
Leichter ein Dorf vertan, als ein Haus erworben.
Leid ist ohne Neid.
Leider fährt man ins Paradies ausgerechnet mit einem Leichenwagen.
Lerne klagen ohne zu leiden.
Lerne nicht, um zu zerstören, sondern lerne, um aufzubauen.
Lerne was, so kannst du was.
Liebe deinen Nachbarn, reiß aber den Zaun nicht ein.
Liebe hat ihren Sitz in den Augen.
Liebe Kinder haben viele Namen.
Liebe lehrt tanzen.
Liebe muss Zank haben.
Liebe weiß verborgne Wege.
Lieben ist nicht Sünd, und küssen macht kein Kind.
Lieben und Singen lässt sich nicht zwingen.
Lieber biegen als brechen.
Lieber dem Wirt als dem Apotheker.
Lieber die Motten in den Kleidern als die Ehre in Schuldscheinen.
Lieber ein bärtiges Weib als ein gelehrtes.
Lieber einen guten Freund verlieren, als einen dummen Spruch auslassen.
Lieber Hammer als Amboss.
Lieber mit den Füßen gestrauchelt als mit der Zunge.
Lieber ungezogen Kind als verzogen Kind.
Lieber zuviel gegessen als zuviel geschwätzt !
Liebeszorn ist neuer Liebeszunder.
List geht über Gewalt.
List tut mehr denn Stärke.
Lobe den Narren, so schwillt er.
Loyal sein heißt, jemandem nur von vorne in den Rücken zu fallen.
Lüge ist die erste Staffel zum Galgen.
Lügen haben kurze Beine.
Mach dich klein, aber nicht gemein.
Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heit'ren Stunden nur.
Machst du's gut, hast du's gut, machst du's schlecht, geschieht dir recht.
Macht und Will können viel.
Mädchen sagen Nein und tun es doch.
Man ändert nicht die Fürsten, es wechseln nur die Namen.
Man ändert sich oft und bessert sich selten.
Man braucht nicht viele Worte, um das Leben zu beschreiben. Oft reicht ein Satz.
Man darf dem Unglück keine Boten senden.
Man entgeht wohl der Strafe, aber nicht dem Gewissen.
Man findet mehr Schüler als Meister.
Man geht so lang um den Brei, bis er kalt wird.
Man glaubt einem Auge mehr als Zwei Ohren.
Man isst nicht Brot zu Käse, sondern Käse zu Brot.
Man isst, um zu leben, und lebt nicht, um zu essen.
Man ist nie weniger allein, denn allein.
Man kann auf keinem Kissen in den Himmel rutschen.
Man kann einer Laus nicht mehr nehmen als das Leben.
Man kann nicht alle Schäden mit einem Pflaster heilen.
Man kann nicht länger Frieden halten, als der Nachbar will.
Man kann sich selbst keine Bäume pflanzen.
Man kann, was man will.
Man kauft den Wein nicht nach dem Ansehen.
Man küsst das Kind oft um der Mutter willen.
Man mästet das Schwein nicht um des Schweines willen.
Man muss bisweilen fünf gerade sein lassen.
Man muss das Beste hoffen, das Schlimme kommt von selbst.
Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist.
Man muss dem Gelde gebieten, nicht gehorchen.
Man muss dem Kind den rechten Namen geben.
Man muss dem Teufel ein Kerzchen aufstecken.
Man muss den Bissen nicht größer machen als das Maul.
Man muss den Brei nicht weiter treten, als er von selbst fließt.
Man muss den Knochen abnagen, den einem das Glück zuwirft.
Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.
Man muss die Henne rupfen, ohne, dass sie schreit.
Man muss die Suppe auslöffeln, die man sich eingebrockt hat.
Man muss Frieden machen, solange man noch kämpfen kann.
Man muss früh aufstehen, wenn man früh fertig werden will.
Man muss hinten und vorn Augen haben.
Man muss immer weiter denken, als man kommt.
Man muss keine Katze im Sack kaufen.
Man muss leben, wie man kann, nicht wie man will.
Man muss nicht alle Berge ebnen wollen.
Man muss nicht alle Pfeile zumal verschießen.
Man muss nicht mehr schlachten, als man salzen kann.
Man muss nicht nach jeder Mücke schlagen.
Man muss seine Haut so teuer als möglich verkaufen.
Man muss sich früh auf den Weg machen, wenn man früh ankommen will.
Man muss sich nach der Zeit richten, die Zeit richtet sich nicht nach uns.
Man muss über Nacht kein Messer auf dem Tisch liegen lassen, sonst kann man nicht schlafen.
Man muss weiter sehen, als die Nase reicht.
Man schlägt auf den Sack und meint den Esel.
Man schüttelt die Weisheit nicht aus dem Ärmel heraus.
Man sieht es an der Nase bald, ob Weiber warm sind oder kalt.
Man sieht zeitig am Kamme, was ein Hahn werden will.
Man sieht's wohl am Nest, was für Vögel darin sind.
Man soll das Brett bohren, wo es am dünnsten ist.
Man soll das Eisen schmieden, solange es heiß ist.
Man soll das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.
Man soll das Kind nicht mit dem Bade verschütten.
Man soll den Acker nicht zu wohl düngen.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
Man soll den Teufel nicht an die Wand malen.
Man soll die Ämter mit Leuten, nicht die Leute mit Ämtern versehen.
Man soll die Bärenhaut nicht verkaufen, ehe der Bär gestochen ist.
Man soll die Beute nicht vor dem Sieg teilen.
Man soll die Rechnung nicht ohne den Wirt machen.
Man soll ein gut Schwert nicht in alle Scheiden probieren.
Man soll keine Faust im Sacke machen.
Man soll nicht mehr Teufel rufen, als man bannen kann.
Man soll nicht um des Kaisers Bart streiten.
Man sollte eigentlich im Leben niemals zweimal die gleiche Dummheit machen, denn die Auswahl ist so groß.
Man sollte immer schenken, wenn andere nicht dran denken.
Man sollte keinen Senf von sich geben, wenn man dazu nicht die passenden Würstchen liefern kann.
Man sorgt sich eher alt als reich.
Man spricht so lange von der Kirmes, bis sie kommt.
Man sucht, von Weibern und von Fischen, das Mittelstück gern zu erwischen.
Man vergisst nichts sobald als Wohltaten.
Man vergisst viel Leid in vierundzwanzig Stunden.
Man zerreißt den Strick, wo er am dünnsten ist.
Manager sind Menschen, die in ihrem Beruf Kinderträume ausleben.
Manchen hält man für fett und ist nur geschwollen.
Mancher büßt, was andere verbrochen haben.
Mancher droht und zittert vor Furcht.
Mancher reist krätzig ins Bad und kommt räudig wieder heim.
Mancher schießt ins Blaue und trifft ins Schwarze.
Mancher schläft mit offnen Augen wie der Hase.
Mancher sieht mit einem Auge mehr als ein anderer mit zweien.
Mancher verdirbt, eh er stirbt.
Mancher vergisst nur seine Pflichten, weil er stets an seine Rechte denkt.
Mancher will fliegen, eh er Federn hat.
Manchmal steigt einem das Herz zu Kopf.
Männer verschweigen fremde, Weiber eigne Geheimnisse.
Markt lehrt kramen.
März grün, Jungfrau kühn.
Maß trägt aller Tugend Krone.
Maß und Ziel ist das beste Spiel.
Mäßig wird alt, zu viel stirbt bald.
Mein und Dein bringt alles Unglück herein.
Mein und Dein ist alles Zankes Ursprung.
Mein Vater ist der Höchste in Konstanz, sprach die Tochter des Turmwarts.
Menschen und Wind ändern geschwind.
Menschliche Reife beginnt dort, wo die Sorge um andere größer wird als die eigene Person.
Missbrauch lehrt den rechten Brauch.
Misstrauen bringt weiter als Zutrauen.
Mit allen essen, mit keinem es halten.
Mit dem Wirt ändert sich das Haus.
Mit den Beinen läuft man nicht in den Himmel.
Mit der Wahrheit kommt man am weitesten.
Mit einem Handwerk kommt man weiter als mit tausend Gulden.
Mit Fragen kommt man durch die Welt.
Mit fremdem Kalb ist wohlfeil pflügen.
Mit guten Nachbarn hebt man den Zaun auf.
Mit Hadern gewinnt man nichts als Hadern.
Mit Speck fängt man Mäuse.
Mit vollem Bauch ist gut Fastenpredigt halten.
Mit wenig lebt man wohl.
Mit wenigen Gesetzen regiert man wohl.
Mit Worten lässt sich trefflich streiten.
Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.
Mönche, Mäuse, Ratten, Maden Scheiden selten ohne Schaden.
Morgen ist auch noch ein Tag.
Morgenstund hat Gold im Mund.
Morgenstunde hat Gold im Munde.
Müh und Fleiß Bricht alles Eis.
Müller und Bäcker stehlen nicht, man bringt's ihnen.
muss es sein, so schick dich drein.
muss ist ein bitter Kraut.
muss ist ein böses Mus.
muss ist harte Buß.
muss ist Zwang, und Kreischen ist Kindergesang.
Müßige Leute haben seltsame Gedanken.
Müßiggang ist aller Laster Anfang.
Müßiggang ist der Tugend Untergang.
Müßiggang ist eine schwere Arbeit.
Muttertreu ist täglich neu.
Nach dem Essen sollst du ruhn oder tausend Schritte tun.
Nach dem Essen sollst du stehen oder tausend Schritte gehen.
Nach den Flitterwochen kommen die Zitterwochen.
Nach der Marterwoche kommt Ostertag.
Nach Faulheit folgt Krankheit.
Nach getaner Arbeit ist gut ruhen.
Nach Karfreitag kommt Ostern.
Nach Regen kommt Sonnenschein.
Nach viel Feiertagen kommt selten ein guter Werktag.
Nachlässige Eltern ziehen keine guten Kinder.
Nachrede schläft nicht.
Narren bauen Häuser, der Kluge kauft sie.
Narren wirft man bald aus der Wiege.
Narrenhände beschmieren Tisch und Wände.
Naschen macht leere Taschen.
Neid ist des Narren Leid.
Neid ist des Teufels Kleid.
Neue Besen kehren gut.
Neue Fürsten, neue Gesetze.
Neue Herrschaft, neue Lehrzeit.
Neue Lieder singt man gern.
Neue Schuhe und neue Beamten liegen härter an als die alten.
Neue Zeitung hört man gern.
Neuem Gesetz folgt neuer Betrug.
Neuer Arzt, neuer Kirchhof.
Neuer König, neues Gesetz.
Neuer Landtag, gewisse Steuer.
Nicht alle Blumen taugen zum Sträußchen.
Nicht alle fliehen, so den Rücken wenden.
Nicht alle Kugeln treffen.
Nicht alle sind Diebe, die der Hund anbellt.
Nicht alle Wolken regnen.
Nicht jede Nase riecht den Braten.
Nicht jeder, der einen Bart trägt, ist schon ein Philosoph.
Nicht jeder, der jagt, hat Weidmannsglück.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist ein Laster. Wissen, aber sich dem Nichtwissenden gleich verhalten, ist Weisheit.
Nichts aufschieben, denn das früher Getane bringt früher und länger Zinsen.
Nichts in der Welt ist schwierig, es sind nur unsere Gedanken, welche den Dingen diesen Anschein geben.
Nichts ist besser verteilt als die Intelligenz - wir alle sind mit der eigenen zufrieden.
Nichts ist gut für die Augen, aber nicht für den Magen.
Nichts ist so schlimm, es ist zu etwas gut.
Nichts können ist keine Schande, aber nichts lernen.
Nichts tun lehrt übel tun.
Nichts übereile, gut Ding will Weile.
Nichts wiegt leichter als ein Versprechen.
Niemand hat sich übers Meer zu beklagen, der zum zweiten Mal Schiffbruch litt.
Niemand ist aller Heiligen Knecht.
Niemand ist für sich allein weise genug.
Niemand ist so beschäftigt wie der Faule, wenn es an die Arbeit geht.
Niemand kann einem anderen die Tränen trocknen, ohne sich selbst die Hände nass zu machen.
Niemand kann haspeln und spinnen zugleich.
Niemand speit in den eigenen Bart.
Niemand stirbt ohne Erben.
Nimm die Welt, wie sie ist, nicht wie sie sein sollte.
Nimmst du einen Mann, um dein Glück ist's getan.
Nostalgie ist auch nicht mehr das, was es früher mal war!
Not bricht Eisen.
Not hat kein Gebot.
Not hat keinen Feierabend.
Not lehrt alte Weiber springen.
Not lehrt auch den Lahmen tanzen.
Not lehrt beten.
Notwehr ist nicht verboten.
Nur einer kann Kaiser sein.
Nur wenn alle anderen Mittel und Wege fehlschlagen, ist es rechtens das Schwert zu benutzen.
Nur wer auch mal gegen den Strom schwimmt, kann zur Quelle gelangen.
Nur wer den Tatsachen auf den Grund geht, kommt der Wahrheit näher.
Oft ist auch eine rostige Büchse geladen.
Oft lacht der Mund, wenn das Herze weint.
Oft muss man spielen, wie die Geige will.
Ohne die Nacht wüssten wir nichts von der Sternenwelt.
Ohne Eifersucht keine Liebe.
Ohne Fleiß kein Preis.
Ohne Köder ist übel Fische fangen.
Ohne Mehl und Wasser ist übel backen.
Ohne Mühe bringt man es in keiner Sache weit.
Ohne Verdruss ist kein Genuss.
Ordnung erhält die Welt.
Ordnung hilft Haushalten.
Ordnung muss sein.
Ostern, wenn die Böcke lammen.
Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
Pass dich dem Schritt der Natur an, ihr Geheimnis heißt Geduld.
Pfaffen segnen sich zuerst.
Pfaffen zahlen einander keine Zehnten.
Pfaffen, Mönche und Begeinen Sind nicht so heilig als sie scheinen.
Pfefferkuchen und Branntwein Wollen stets beisammen sein.
Pflanze, oft versetzt, gedeiht nicht.
Pflaumen kann man nicht zu Äpfeln machen.
Pillen muss man schlucken, nicht im Maul zerdrucken.
Plündern macht nicht reich.
Politisch ist englisch [von: Engel] reden und teuflisch meinen.
Pracht, Gold und Ehr ist morgen oft nicht mehr.
Pubertät ist, wenn die Eltern anfangen, schwierig zu werden.
Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige.
Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.
Rache ist süß.
Rappelige Räder laufen am längsten.
Rat nach der Tat kommt zu spat.
Rate niemand ungebeten.
Ratgeber bezahlen nicht.
Raubvögel singen nicht.
Rauer Montag, glatte Woche.
Recht bleibt Recht, aber man verdreht's gern.
Rechter Mann hilft, wo er kann.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Regnet's am Ostertag, so regnet's alle Sonntag.
Reiche Leute haben fette Katzen.
Reicher Leute Töchter und armer Leute Kälber kommen bald an Mann.
Reinlichkeit ist keine Hoffart.
Richter sollen zwei gleiche Ohren haben.
Rücke nicht, wenn du wohl sitzest.
Sage mir, mit wem du verkehrst, und ich sage dir, wer du bist.
Sage stets die Wahrheit, aber nicht alles was wahr ist.
Sagen und Tun ist zweierlei.
Salz ist die beste Würze.
Sanft wie die Tauben, dumm wie die Gänse.
Sankt Florian, Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an.
Sät einer Gutes, so schneidet er nicht Böses.
Sauer macht lustig.
Schade scheidet Freundschaft.
Schaden macht zwar klug, aber nicht reich.
Scham hindert Schande.
Schamrot ist die beste Farbe.
Schande hindert Tugend.
Schande ist Schande, man halte sie dafür oder nicht.
Schandtaten lassen sich mit Schandworten nicht gut machen.
Schenken hat keinen Boden.
Schenken heißt angeln.
Schenken tut niemand kränken.
Schenken und Wiederschenken erhält die Freundschaft.
Scherben bringen Glück.
Schlafende Hunde soll man nicht wecken.
Schlangen schleichen, Tauben fliegen.
Schluchzen wird oft Juchzen.
Schmeichler sind Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen.
Schmieren und salben hilft allenthalben.
Schmutzige Arbeit, blankes Geld.
Schnell genug, was gut genug.
Schnelle Sprünge geraten selten.
Schneller Entschluss bringt Verdruss.
Schön und fromm stehen selten in einem Stall.
Schöne Mädchenaugen sind genug, um hier in dieser Welt sowohl Ungebildete als auch Gebildete auf Abwege zu bringen, stehen sie doch alle in der Gewalt von Liebe und Zorn.
Schöne Tage - Nicht weinen, weil sie vergangen, sondern lachen, weil sie gewesen.
Schöne Worte, böser Kauf.
Schönem Wetter und Fürstenlächeln ist nicht zu trauen.
Schönheit vergeht, Tugend besteht.
Schulden sind keine Hasen.
Schuster bleib bei deinem Leisten.
Schwarze Kühe geben auch weiße Milch.
Schwere Arbeit in der Jugend ist sanfte Ruhe im Alter.
Schwielen an den Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.
Sehen geht über Hören.
Sein ist über Schein
Sein ist über Schein.
Seinem Schicksal soll man nicht widerstreben.
Selbst ist der Mann.
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.
Sicherheit ist des Unglücks erste Ursache.
Sicherheit ist nirgends sicher.
Sie sind nicht alle gleich, die mit dem Kaiser reiten.
Sie sollen sein wie sie sind, oder sie sollen nicht sein.
Siechbett lehrt beten.
Siegen kommt nicht von Liegen.
Sieh dich wohl für, Schaum ist kein Bier.
So leicht ertrinkt ein Insekt in Sekt.
So wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann, so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen.
Solange der Esel trägt, ist er dem Müller lieb.
Solange kriecht ein Kind, bis es gehen lernt.
Soldaten holen nur und bringen nichts.
Soldaten stehlen nicht, sie beuten nur.
Soll die Ampel brennen, so muss man Öl zugießen.
Sorge macht alt vor der Zeit.
Spann den Bogen nicht zu strenge, soll er halten in die Länge.
Spare in der Zeit, so hast du in der Not.
Sparen ist größere Kunst denn erwerben.
Spät Obst liegt lange.
Spielen ist keine Kunst, aber Aufhören.
Spielen, Fischen, Vogelstellen schänden manchen Junggesellen.
Spinnen lernt man vom Spinnen.
Sport ist Mord ein wahres Wort!
Spott ist das Wetterleuchten der Verleumdung.
Sprichwort - wahr Wort.
Staub bleibt Staub, auch wenn er bis zum Himmel fliegt.
Steck deinen Löffel nicht in andrer Leute Töpfe.
Steckenpferde sind teurer als arabische Hengste.
Steige nicht zu hoch, so fällst du nicht zu tief.
Steile Berge hinansteigen, fordert im Anfang langsame Schritte.
Sterben ist auch eine Kunst.
Sterben ist kein Kinderspiel.
Steter Tropfen höhlt den Stein.
Stiche, die nicht bluten, tun weher denn andre.
Stille Wasser gründen tief.
Stille Wasser sind tief.
Stille wird oft falsch interpretiert, aber nie falsch zitiert.
Strafe muss sein.
Streicheln tut verweicheln.
Stumme Hunde und stille Wasser sind gefährlich.
Sünden werden vergeben, aber die Strafe folgt nach.
Süße Milch soll man vor Katzen hüten.
Süßer Wein gibt sauern Essig.
Süßer Wein gibt sauren Essig.
Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.
Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen, ohne ihm dabei auf die Zehen zu treten.
Tanz und Gelag ist des Teufels Feiertag.
Teure Arznei hilft immer, wenn nicht dem Kranken, doch dem Apotheker.
Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber niemand weiß warum. Bei und sind Theorie und Praxis vereint, nichts funktioniert und keiner weiss warum!
Tierschinder Leuteschinder.
Toren besuchen im fremden Land die Museen, Weise gehen in die Tavernen.
Torheit ist die schwerste Krankheit.
Tränen sind des Leidenden Balsam.
Trau, schau wem.
Traue, aber nicht zu viel.
Träume sind Schäume.
Treue kann man nie genug vergelten, Untreue nie genug bestrafen.
Trübsal macht gläubig.
Tue das, was du fürchtest, und die Furcht stirb einen sicheren Tod.
Übel gesessen, ist halb gefastet.
Übereilen bringt Verweilen.
Übereilte Heirat fällt selten gut aus.
Überfluss macht Verdruss.
Übermut tut selten gut.
Übriger Wein macht Durst.
Übung macht den Meister.
Um des lieben Friedens willen lässt man sich viel gefallen.
Um Träume zu verwirklichen, muss man wach werden!
Umsonst ist der Tod, aber er kostet das Leben.
Unbedacht hat manches schon ans Licht gebracht.
Unbilliger Frieden ist besser als gerechter Krieg.
Undank ist der Welten Lohn.
Ungebauter Acker trägt selten gut Korn.
Ungeduld verschüttet alle Tugend.
Ungeladener Gast ist eine Last.
Ungeschliffen schneidet nicht.
Ungleiche Zeit macht ungleiche Leut.
Unglück hat breite Füße.
Unglück kommt ungerufen.
Unglück trifft nur die Armen.
Unglück, Holz und Haar wachsen immerdar.
Unglück, Nagel und Haar wachsen durchs ganze Jahr.
Unkraut vergeht nicht.
Unkraut wächst besser als der Weizen.
Unkraut wächst in jedermanns Garten.
Unkraut wächst ungesät.
Unnütz ist schädlich.
Unrecht Gut gedeiht nicht.
Unter Blinden ist der Einäugige König.
Unter Dornen wachsen Rosen.
Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.
Untreu wird gern mit Untreu bezahlt.
Unverhofft kommt oft.
Unzeitige Wohltat hat keinen Dank.
Verachte keinen andern nicht, du weißt nicht, was noch dir geschieht.
Verborgner Schatz liegt sicher.
Vereinte Macht bricht Burg und Strom.
Vergeben ist nicht vergessen.
Vergebens besitzt, wer den Besitz nicht genießt.
Vergnügt sein geht über reich sein.
Verletzen ist leicht, Heilen schwer.
Verliebt zu sein ist das schönste auf der Welt, Liebe ist harte Arbeit.
Verliebte Köchin versalzt die Speisen.
Verliert man die Schuhe, so behält man doch die Füße.
Verlorene Ehr kehrt nimmermehr.
Verrechnet ist nicht betrogen.
Versöhnter Feindschaft und geflickter Freundschaft ist wenig zu trauen.
Versprechen ist eins und Halten ein anderes.
Verstand und Schönheit sind selten beisammen.
Versuch macht klug.
Vertrag bricht allen Streit.
Vertrauen weckt Vertrauen.
Verzeih dir nichts und andern viel.
Viel Essen, viel Krankheit.
Viel Geld, viel Freunde.
Viel Hunde sind des Hasen Tod.
Viel Rat ist Unrat.
Viel Wissen macht Kopfweh.
Viel Worte, wenig Werke.
Viele Erben machen schmale Teile.
Viele fallen durch das Schwert, mehr noch vom Wein.
Viele Federn machen ein Bett.
Viele Hunde sind des Hasen Tod.
Viele Köche verderben den Brei.
Viele können mehr denn einer.
Viele Köpfe gehen schwer unter einen Hut.
Viele Körnlein machen einen Haufen.
Viele Leute kaufen mit Geld, das sie nicht haben. Dinge, die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht ausstehen können.
Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große warten. Oft kommt das Glück durch eine Tür herein, von der man gar nicht wusste, dass man sie offen gelassen hatte.
Viele Reiser machen einen Besen.
Viele spielen, einer gewinnt.
Viele Streiche fällen die Eiche.
Viele wissen viel, aber keiner hat ausgelernt.
Viele wissen viel, niemand alles.
Vier Augen sehen mehr als zwei.
Volkesstimme, Gottesstimme.
Voll macht faul.
Vom Hörensagen kommen die Lügen ins Land.
Vom Schatten und vom Lobe wird man weder größer noch kleiner.
Von der Hand zum Munde verschüttet mancher die Suppe.
Von der Liebe kann man nicht leben.
Von lautern Brunnen fließen lautre Wasser.
Von schönen Pferden fallen schöne Fohlen.
Vor dem Schiessen kommt das Zielen.
Vor den Lohn haben die Götter den Schweiß gesetzt.
Vor der Tat halte Rat.
Vor Holunder soll man den Hut abziehen und vor Wacholder die Knie beugen.
Vor schönen Kleidern zieht man den Hut ab.
Vorbedacht hat Rat gebracht.
Vorm Beginnen sich besinnen macht gewinnen.
Vorrat nimmer schad't.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Vorsorge verhütet Nachsorge.
VVenn die Birne reif ist, fällt sie vom Baum.
Wagen gewinnt, Wagen verliert.
Wähle dir einen Reisebegleiter und dann erst den Weg.
Wahrheit wird wohl gedrückt, aber nicht erstickt.
Wallfahrer kommen selten heiliger nach Haus.
Wann eine zu viel küsst, kommt sie bald ins Bett.
Wäre kein Links, so wäre kein Rechts.
Wären keine Sünder, so wären keine Heiligen.
Warne deinen Sohn, ehe er das Gefäß zerbricht.
Warum kämmen sich die, die kein Haar haben?
Was artig ist, ist klein.
Was bald reif wird, wird bald faul.
Was bald wird, vergeht auch bald wieder.
Was das Gesinde einbrockt, muss der Hausvater ausessen.
Was dem Herzen gefällt, das suchen die Augen.
Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.
Was der Mann kann, das zeigt seine Red an.
Was der Mann kann, zeigt der Wein an.
Was der Mutter ans Herz geht, das geht dem Vater nur an die Knie.
Was der Pastor nicht will, nimmt der Küster gerne.
Was der Pfau am Kopf zu wenig hat, hat er am Schwanz zu viel.
Was der Vater erspart, vertut der Sohn.
Was dich nicht juckt, das kratze nicht.
Was die Alten sündigten, das büßen oft die Jungen.
Was die Erde gibt, das nimmt sie wieder.
Was die Fürsten geigen, müssen die Untertanen tanzen.
Was die Mütter gebären, sollen sie ernähren.
Was die Natur versagt, kann niemand geben.
Was dreie wissen, wissen hundert.
Was du hast in deinem Haus, das plaudre nicht vor Herren aus.
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
Was ein alter Mensch im Sitzen sieht, sieht ein junger nicht im Stehen.
Was ein Haken werden will, krümmt sich beizeiten.
Was einer nicht gegessen hat, das kann er nicht speien.
Was Fliegen lockt, das lockt auch Freunde.
Was Hänschen nicht lernte, lernt Hans nimmermehr.
Was hilft gut bedacht, wird's nicht gut gemacht?
Was hilft laufen, wenn man nicht auf dem rechten Weg ist?
Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Was in des Nachbarn Garten fällt, ist sein.
Was kann an der Arbeit gut sein, wenn die Reichen sie den Armen überlassen?
Was kommt in den dritten Mund, wird aller Welt kund.
Was kümmert's den Mond, wenn ihn die Hunde anbellen?
Was kümmert's die Eiche wenn das Schwein sich an ihr kratzt?
Was macht der Deutsche nicht fürs Geld?
Was man ausleiht, bessert sich nicht.
Was man mühelos erreichen kann, ist gewöhnlich nicht der Mühe wert, erreicht zu werden
Was man nicht aufhalten kann, soll man laufen lassen.
Was man nicht braucht, ist zu teuer, wenn es nur einen Heller kostet.
Was man nicht erlernt, kann man erwandern.
Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben.
Was man wünscht, das glaubt man gern.
Was nicht ist, es kann noch werden.
Was nicht ist, kann noch werden.
Was nicht von Herzen kommt, das geht nicht zu Herzen.
Was nutzt's, wenn sich der Kahlkopf kämmt?
Was sich liebt, das neckt sich.
Was sich liebt, gefällt sich auch.
Was sich soll klären, das muss erst gären.
Was sie nicht kennen, befeinden die Menschen. Wenn dein Haus aus Glas ist, so wirf deinen Nachbarn nicht mit Steinen.
Was tot ist, beißt nicht mehr.
Was vom Himmel fällt, schadet keinem.
Was Weisheit nicht bindet, löst Torheit leicht auf.
Was wenig kostet, taugt nicht viel.
Was wir nicht wissen sollen, das sollen wir nicht wissen wollen.
Was zum Galgen geboren ist, ersäuft nicht.
Weiber sind klug von Natur und Närrinnen aus Neigung.
Weibernehmen ist kein Pferdehandel.
Weichst du mir, so weich ich dir.
Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee.
Weil die Obrigkeiten in der Schrift Götter heißen, so meint jeder Amtmann er wäre ein Ölgötz.
Wein sagt die Wahrheit.
Weinende Braut, lachende Frau.
Weise Leute haben ihren Mund im Herzen.
Weise sein ist nicht allzeit gut.
Weise Sprüche, gute Lehren soll man tun und nicht bloß hören.
Weisheit kommt nicht vor den Jahren.
Weiß erkennt man am besten, wenn man Schwarz dagegen hält.
Wem das Glück wohl will, dem will niemand übel.
Wem der Teufel einheizt, den friert nicht.
Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.
Wem nicht zu raten ist, dem ist nicht zu helfen.
Wem wohl ist, der bleibe.
Wem wohl ist, der schweige.
Wen das Glück in die Höhe hebt, den will's werfen.
Wen der Kellner liebt, der trinkt oft.
Wen Gott nass macht, den macht er auch wieder trocken.
Wenig gedeiht, zu viel zerstreut.
Wenig zu wenig macht zuletzt viel.
Wenn alle hinken, meint jeder, er gehe recht.
Wenn Arbeiten reich macht, müssten die Mühlen den Eseln gehören.
Wenn das Aug nicht sehen will, so helfen weder Licht noch Brill.
Wenn das Eisen glüht, soll man es schmieden.
Wenn das Fass leer ist, so wischen die Freunde das Maul und gehen.
Wenn das Ferkel satt ist, so stößt es den Trog um.
Wenn das Kind ertrunken ist, deckt man den Brunnen.
Wenn das Kind getauft ist, will es jedermann heben.
Wenn das Maß voll ist, so läuft's über.
Wenn das Pferd zu alt ist, spannt man's in den Karren.
Wenn der Bauer nicht muss, rührt er weder Hand noch Fuß.
Wenn der Baum gefällt ist, rühmt man seinen Schatten.
Wenn der Besen verbraucht ist, so sieht man erst, wozu er gedient hat.
Wenn der Blinde den Lahmen trägt, kommen sie beide fort.
Wenn der Esel nicht will, so muss er.
Wenn der Fuchs Gänse fangen will, so wedelt er mit dem Schwanze.
Wenn der Fürst einen Apfel will, bringen seine Diener den ganzen Baum.
Wenn der Gast am liebsten ist, soll er wandern.
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.
Wenn der Hase läuft über den Weg, so ist das Unglück schon auf dem Steg.
Wenn der Hund wacht, mag der Hirt schlafen.
Wenn der Kopf wund ist, verbindet man vergeblich die Füße.
Wenn der Kuckuck Eier legt, so muss ein fremdes Nest herhalten.
Wenn der Mann die Frau einmal schlägt, schlägt er sie mehr.
Wenn der rechte Joseph kommt, sagt Maria ja.
Wenn der Sack voll ist, bindet man ihn zu.
Wenn der Sattel leer ist, kann man aufsitzen.
Wenn der Teufel krank ist, will er ein Mönch werden.
Wenn der Treibstoff des Lebens ausgeht, kommt die Angst vor der Nähe der eigenen Gedanken.
Wenn der Wanderer getrunken hat, wendet er dem Brunnen den Rücken zu.
Wenn der Wein eingeht, geht der Mund auf.
Wenn der Wolf gefangen ist, stellt er sich wie ein Schaf. . Alte Diebe machen gute Kerkermeister. Sprichwort aus England
Wenn des Zaren Schwanz schwillt, so brennt jede Lippe, ihn aufzunehmen.
Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.
Wenn die Armut zur Tür eingeht, fliegt die Liebe zum Tempel hinaus.
Wenn die Birne reif ist, fällt sie vom Baum.
Wenn die Blase zu voll ist, zerplatzt sie.
Wenn die Drescher Feierabend haben, liegen die Flegel auf dem Tisch.
Wenn die Henne ihr Gackern ließe, so wüsste man nicht, wo sie gelegt hat.
Wenn die Hoffnung nicht wäre, dann würde das Leben aufhören.
Wenn die Katzen mausen, hängen sie keine Schellen an.
Wenn die Keuschheit zum Tanz kommt, so tanzt sie auf gläsernen Schuhen.
Wenn die Kuh den Schwanz verloren hat, so merkt sie erst, wozu er gut gewesen ist.
Wenn die Laus einmal im Pelze sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen.
Wenn die Magd Frau wird, jagt sie den Herrn aus dem Hause.
Wenn die Scheide nicht will, kann der Degen nicht hinein.
Wenn die Sonne am tiefsten steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.
Wenn die Tage langen, kommt der Winter gegangen.
Wenn die Untertanen bellen, soll der Fürst die Ohren spitzen.
Wenn die Untertanen verderben, kann die Herrschaft nichts von ihnen erben.
Wenn du die Angel ziehst zu früh, so fängst du nie.
Wenn du mich einmal betrügst - deine Schande. Wenn du mich zweimal betrügst - meine Schande.
Wenn du redest, dann muss deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre.
Wenn du von einem Problem weißt und nichts zur Lösung beiträgst, bist du selbst ein Teil des Problems.
Wenn ein alter Gaul in Gang kommt, so ist er nicht mehr zu halten.
Wenn ein Feind dir Böses angetan hat, schenke jedem seiner Kinder eine Trompete.
Wenn eine Jungfer fällt, so fällt sie auf den Rücken.
Wenn eine zu viel küsst, kommt sie bald ins Bett.
Wenn einer gähnt, so gähnen sie alle.
Wenn einer nicht will, können zwei sich nicht streiten.
Wenn es Krieg gibt, so macht der Teufel die Hölle um hundert Klafter weiter.
Wenn es wahr wäre, was der Pfaff redet, lebte er nicht so üppig.
Wenn Feinde gute Worte geben, haben sie Böses im Sinn.
Wenn ich zuhöre, habe ich den Nutzen. Wenn ich spreche, haben ihn andere.
Wenn jeder vor seiner Tür fegt, so wird es überall sauber.
Wenn jemand eine Sache gern hat, redet er viel davon.
Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.
Wenn Kinder kacken wollen wie große Leute, so knacken ihnen die Ärsche.
Wenn man begriffen hat, dass lieben wichtiger ist als geliebt werden, ergibt sich das geliebt werden ganz von selbst!
Wenn man den Pfau lobt, breitet er den Schwanz aus.
Wenn man die Armbrust überspannt, so zerspringt sie.
Wenn man die Gerechtigkeit biegt, so bricht sie.
Wenn man die Saite zu hoch spannt, so reißt sie.
Wenn man die Sau kitzelt, so legt sie sich in den Dreck.
Wenn man die Stiege wischt, so fängt man oben an.
Wenn man einen Streit mit Wein begießt, richtet man mehr aus als mit einem Prozess.
Wenn man kleine Laster nicht straft, so wachsen die großen.
Wenn man nachts in den Spiegel sieht, guckt der Teufel heraus.
Wenn man nicht hat, was man liebt, muss man noch lange nicht lieben, was man hat.
Wenn man unter den Wölfen ist, muss man mit ihnen heulen.
Wenn man vom Wolf spricht, ist er nicht weit.
Wenn mit dem Taler geläutet wird, gehen alle Türen auf.
Wenn Saufen eine Ehr ist, ist Speien keine Schande.
Wenn Schäfchen am Himmel stehen, kann man spazieren gehen.
Wenn sich der Wetterhahn nicht dreht, zerbricht ihn der Sturm.
Wenn sich die Fürsten an einen Fuß stoßen, so müssen die Untertanen hinken.
Wenn wir immer fröhlich wären, wären wir nicht glücklich weil wir nicht wüssten wie es ist traurig zu sein.
Wenn wir keinen Feind in uns tragen, dann kann uns der Feind draußen nichts anhaben.
Wenn zwei Frauen zusammenkommen, wird die dritte in die Hechel genommen.
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.
Wenn's am besten schmeckt, soll man aufhören.
Wenn's Schiff gut geht, will jeder Schiffsherr sein.
Wen's juckt, der kratze sich.
Wer A sagt, muss auch B sagen.
Wer akzeptiert, muss bezahlen.
Wer allein schläft, bleibt lange kalt, Zwei wärmen sich einander bald.
Wer allen dienen will, kommt immer am schlimmsten weg.
Wer alles haben will, verliert alles.
Wer alles vorher wüsste, würde bald reich.
Wer alles will verfechten, Der hat gar viel zu rechten.
Wer alles will, bekommt nichts.
Wer altes Unrecht duldet, lädt neues ins Haus.
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Wer andrer Feuer schürt, dem verlöscht das eigene.
Wer Arges tut, der scheut das Licht.
Wer Armen gibt, wird nimmer arm.
Wer auf die Jagd nach einem Tiger geht, muss damit rechnen, einen Tiger zu finden.
Wer auf Hoffnung traut, hat auf Eis gebaut.
Wer auf zwei Stühlen sitzen will, fällt oft mitten durch.
Wer aufhört anzufangen, hat angefangen aufzuhören.
Wer ausgibt, muss auch einnehmen.
Wer außer sich ist, sollte in sich gehen.
Wer bauen will, muss zwei Pfennige für einen rechnen.
Wer das Böse nicht straft, lädt es zu Hause.
Wer das Feuer haben will, muss den Rauch leiden.
Wer das Gesetz gibt, ist nicht daran gebunden.
Wer das Kleine nicht acht't, hat zum großen nicht Macht.
Wer das Maul verbrannt hat, bläst die Suppe.
Wer das Versprechen hält, erwirbt Lob.
Wer dem Altar dient, soll auch vom Altar leben. Wer vom Altar lebt, soll auch dem Altar dienen.
Wer dem andern den Finger ins Maul steckt, der will gebissen sein.
Wer dem Haufen folgt, hat viele Gesellen.
Wer dem Pferde seinen Willen lässt, den wirft es aus dem Sattel.
Wer dem Spiele zusieht, kann's am besten.
Wer dem Wasser wehren will, muss die Quellen stopfen.
Wer den Aal hält bei dem Schwanz dem bleibt er weder halb noch ganz.
Wer den Acker nicht baut, dem wächst Unkraut.
Wer den Armen leiht, dem zahlt Gott die Zinsen.
Wer den Baum gepflanzt hat, genießt selten seine Frucht.
Wer den Boden im Wasser nicht sieht, der lasse den Fuß heraus.
Wer den Karren in den Dreck geschoben hat, soll ihn auch wieder herausziehen.
Wer den Kredit verloren hat, der ist tot für die Welt.
Wer den Mund nicht auftut, muss das Portemonnaie auftun.
Wer den Papst zum Vetter hat, ist bald Kardinal.
Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen.
Wer den Teufel geladen hat, der muss ihm auch Arbeit geben.
Wer den Teufel im Schiff hat, der muss ihn fahren.
Wer den Teufel zum Freund hat, hat's gut in der Hölle.
Wer den Weg ans Meer nicht weiß, gehe nur dem Flusse nach.
Wer der Arbeit zusieht, wird davon nicht müde.
Wer des Wolfes schont, der gefährdet die Schafe.
Wer dich einmal betrogen hat, dem traue dein Lebtag nicht wieder.
Wer die besten Früchte ernten will, muss auf den Baum steigen. Wem die verbeulten genügen, der wartet darauf, dass sie herunterfallen.
Wer die Bösen schont, schadet den Frommen.
Wer die Kinder verzärtelt, setzt sie ins leichte Schiff.
Wer die Leiter hält, ist so schuldig als der Dieb.
Wer die Leiter hinauf will, muss mit der untersten Sprosse anfangen.
Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.
Wer die Tochter haben will, halt es mit der Mutter.
Wer die Wahl hat, hat die Qual.
Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man den Fiedelbogen um den Kopf.
Wer dieses nicht weiß, kann doch jenes wissen.
Wer drei Feinde hat, muss sich mit zweien vertragen.
Wer droht, macht dich nicht tot.
Wer Eier unter den Füßen hat, muss leise auftreten.
Wer ein großes Maul hat, muss einen breiten Rücken haben.
Wer eine Kröte fressen will, muss sie nicht lange besehen.
Wer eine unheilbare Krankheit hat, glaubt alles, was er hört.
Wer einem ins Wort fällt, der will sich selbst hören.
Wer einen Aal fangen will, macht erst das Wasser trüb.
Wer einen Bauern betrügen will, muss einen Bauern mitbringen.
Wer einen Fuß im Hurenhaus hat, der hat den andern im Spital.
Wer einen guten Sprung tun will, geht erst rückwärts.
Wer einen Strick fordert, erhängt sich nicht.
Wer einen zur Ader lassen will, der muss ihn auch verbinden können.
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.
Wer einmal stiehlt, heißt allzeit Dieb.
Wer entbehrt der Ehe, lebt weder wohl noch wehe.
Wer es allen recht machen will, muss früh aufstehen.
Wer Fische fangen will, muss vorher die Netze flicken.
Wer flieht, wird gejagt.
Wer Fragen stellt muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.
Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer.
Wer fröhliche Nacht sucht, verliert guten Tag.
Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
Wer gern gibt, fragt nicht lange.
Wer gerne krank ist, der lacht den Arzt aus.
Wer gewinnt, der spielt am besten.
Wer gut sattelt, reitet gut.
Wer heiratet, tut wohl, wer ledig bleibt, besser.
Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen!
Wer hoch steht, den sieht man weit.
Wer Honig essen will, der ertrage das Stechen der Bienen.
Wer im Frühjahr nicht sät, wird im Spätjahr nicht ernten.
Wer im Galopp lebt, fährt im Trab zum Teufel.
Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.
Wer im Sommer nicht arbeitet, muss im Winter Hunger leiden.
Wer immer mit dem Strom schwimmt, erreicht niemals die Quelle.
Wer in allen Gassen wohnt, wohnt übel.
Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, dem schmeckt der süße desto besser.
Wer in sich geht, darf nicht erschrecken, wenn er ankommt.
Wer ins Feuer bläst, dem fliegen die Funken in die Augen.
Wer jedem das Maul stopfen wollte, müsste viel Mehl haben.
Wer jung nichts taugt, bleibt auch im Alter ein Taugenichts.
Wer kegeln will, muss aufsetzen.
Wer kein Geld hat, muss mit der Haut bezahlen.
Wer kein Kreuz hat, muss sich eins schnitzen.
Wer keine Hand hat, kann keine Faust machen.
Wer keinen Kopf hat, braucht keinen Hut.
Wer keinen Spaß mag verstehn, soll nicht unter Leute gehn.
Wer krank ist, den ärgert die Fliege an der Wand.
Wer Krieg predigt, ist des Teufels Feldprediger.
Wer lange sinnt, beginnt nicht, und wer nicht beginnt, gewinnt nicht.
Wer länger schläft als sieben Stund, verschläft sein Leben wie ein Hund.
Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.
Wer langsam zürnt, zürnt schwer.
Wer leben muss in Sklaverei, dessen Urteil ist nicht frei. Wes Brot ich esse, des Lied ich singe.
Wer leicht traut, wird leicht betrogen.
Wer lügen will, muss ein gutes Gedächtnis haben.
Wer lügt, der stiehlt, wer stiehlt, der lügt.
Wer mehr verzehrt, als er gewinnt, der muss nachher mit den Mäusen essen.
Wer mit Bedacht handelt, erreicht, was er erstrebt.
Wer mit dem Teufel essen will, muss einen langen Löffel haben.
Wer mit den Wölfen essen will, muss mit den Wölfen heulen.
Wer mit der Hoffnung fährt, hat die Armut zum Kutscher.
Wer mit Hunden zu Bette geht, steht mit Flöhen wieder auf.
Wer mit will essen, muss auch mit dreschen.
Wer nach Geld heiratet, verliert seine Freiheit.
Wer neidet, der leidet.
Wer nicht alt werden will, mag sich jung hängen lassen.
Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.
Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
Wer nicht erwirbt, der verdirbt.
Wer nicht hören will, muss fühlen.
Wer nicht in den Himmel will, braucht keine Predigt.
Wer nicht kann blechen, der lasse das Zechen.
Wer nicht kann, wie er will, muss wollen, wie er kann.
Wer nicht raucht und auch nichts trinkt, der ist schon auf andere Art den Teufel verfallen.
Wer nicht schwimmen kann, gehe nicht ins Wasser.
Wer nicht verlieren will, der spiele nicht.
Wer nichts an die Angel steckt, der fängt nichts.
Wer nichts begehrt, dem geht nichts ab.
Wer nichts Gutes tut, dem geschieht auch nichts Böses.
Wer nichts verspricht, braucht nichts zu halten.
Wer nichts wird, wird Wirt.
Wer nichts zu zanken hat, der nehme ein Weib.
Wer nie jagte und nie liebte, nie den Duft der Blumen suchte, und nie beim Klang der Musik erbebte, ist kein Mensch, sondern ein Esel.
Wer oft schießt, trifft endlich.
Wer ohne Grund traurig ist, hat Grund traurig zu sein.
Wer Ordnung hält spart Fantasie!
Wer Pfannkuchen essen will, muss Eier schlagen.
Wer sauber ist, braucht sich nicht zu waschen.
Wer schafft, hat keine Langeweile.
Wer schießen soll, muss laden, wer arbeiten soll, muss essen.
Wer schläft, der sündigt nicht.
Wer schlecht sieht, soll desto besser tasten.
Wer sein eigner Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler.
Wer seine Finger in alle Löcher steckt, der zieht sie oft übel heraus.
Wer seinen Acker mit Fleiß baut, soll Brots genug haben.
Wer sich abends den Magen nicht überlädt, dem tut morgens der Kopf nicht weh.
Wer sich an die Weiber hängt, der bleibt wie die Fliege im Honig kleben.
Wer sich auf andre verlässt, der ist verlassen.
Wer sich freit ein Nachbarskind, der weiß auch, was er find't.
Wer sich für kleine Aufgaben zu gros fühlt, ist of zu klein für große Aufgaben!
Wer sich fürchtet, der lauf in die Kirche.
Wer sich in Dinge einmischt, die ihn nichts angehen, hört Dinge, die ihm nicht gefallen.
Wer sich nicht verstellen kann, taugt nicht zum Regieren.
Wer sich selbst lobt, wird sich schämen müssen.
Wer sich zuletzt freut, freut sich am besten.
Wer sich zum Lamm macht, den fressen die Wölfe.
Wer suchet, der findet.
Wer tot ist, kommt nicht wieder.
Wer tugendhaft lebt, wird geehrte aber nicht beneidet.
Wer tun will, was allen gefallt, muss Atem haben warm und kalt.
Wer tut, was er kann, tut so viel als der Papst in Rom.
Wer übel isst, der fastet genug.
Wer ungefragt gibt, gibt doppelt.
Wer Unglück haben soll, bricht den Finger im Hirsebrei.
Wer vernünftig gebieten kann, dem ist gut dienen.
Wer viel anfängt, endet wenig.
Wer viel begehrt, dem mangelt viel.
Wer viel besitzt, hat viel zu streiten.
Wer viel fragt, dem wird viel gesagt.
Wer viel kann, muss viel tun.
Wer viel wünscht, wäre gern reich.
Wer wagt, gewinnt.
Wer was will gelten, der komme selten.
Wer zeitig feiern will, muss fleißig arbeiten.
Wer zerknittert ins Büro kommt, hat den ganzen Tag Entfaltungsmöglichkeiten.
Wer zu schwach ist, dir zu nutzen, ist noch immer stark genug, dir zu schaden.
Wer zuletzt lacht, lacht am Besten.
Wer zur Gewalt schweigt, verliert sein Recht.
Wer zürnt, dem reiche kein Messer.
Wer zwei Hasen zugleich hetzen will, fängt gar keinen.
Wer zweimal in ein Loch fällt, ist blind.
Werde jung alt, so bleibst du lang alt.
Wer's Alter nicht ehrt, ist des Alters nicht wert.
Wer's Glück hat, dem fliegen die Enten gebraten ins Maul.
Wer's Unkraut nur ein Jahr stehen lässt, kann sieben Jahre jäten gehen.
Wer's wissen soll, erfährt's zuletzt.
Wes Brot ich esse, des Lied ich singe.
Wider den Strom ist übel schwimmen.
Wider die Liebe ist kein Kraut gewachsen.
Wie das Garn, so das Tuch.
Wie das Korn, so gibt es Mehl.
Wie der Abt, so die Mönche.
Wie der Baum, so die Birne, wie die Mutter, so die Dirne.
Wie der Baum, so die Frucht.
Wie der Heilige, so der Feiertag.
Wie der Hirt, so die Herde.
Wie der Mann, so brät man ihm die Wurst.
Wie der Wirt, so der Gast.
Wie die Alten sungen, So zwitschern die Jungen.
Wie die Arbeit, so der Lohn.
Wie die Zucht, so die Frucht.
Wie Du mir, so ich Dir.
Wie einer den Zaun hält, so hält er auch das Gut.
Wie gerungen, so gelungen.
Wie gewonnen, so zerronnen.
Wie leicht ist alles für den Zuschauer.
Wie man aussät, scheuert man ein.
Wie man den Acker bestellt, so trägt er.
Wie man den Meister lohnt, so wischt er das Schwert.
Wie man dir ruft, so antworte.
Wie man sich bettet, so schläft man.
Wie Stall, so Vieh.
Wie's auf die Mühle kommt, so wird's gemahlen.
Will der Teufel Heilige fangen, so steckt er Heilige an die Angel.
Will ein Freund borgen, vertröst ihn nicht auf morgen.
Willst du eine Frau nehmen, so zieh die Ohren mehr als die Augen zurat.
Willst du gern die Tochter han, sieh zuerst die Mutter an.
Willst du lange leben gesund, iss wie die Katze, trink wie der Hund.
Willst du nicht arbeiten, so hilft dir kein Beten.
Willst du nichts Unnützes kaufen, musst nicht auf den Jahrmarkt laufen.
Willst du Sicherheit im Leben, so sage immer: ich weiß nicht.
Willst du um den Bau nicht weinen, baue nur mit eignen Steinen.
Windmühlen kann man nicht mit Blasebälgen treiben.
Wir begegnen nicht nur schwierigen Menschen - wir sind oft selbst schwierig.
Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont!
Wir liefen, bis wir barfüßig waren, und weinten, bis wir blind waren, doch was wir uns wünschten, wurde uns nicht zuteil.
Wir Menschen sind die Krone der Schöpfung und kein Schwein widerspricht.
Wir wollen diese Welt in einem besseren Zustand verlassen, als wir sie angetroffen haben!
Wir zielen nur, das Schicksal feuert.
Wissen ist leichter als tun.
Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Hummel zu schwer ist und zu kurze Flügel hat, um fliegen zu können. Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt.
Wo Arbeit das Haus bewacht, kann Armut nicht hinein.
Wo das Alter einzieht, da zieht es nicht wieder aus.
Wo dein Teppich ist, da ist dein Heim.
Wo der beste Wein wächst, trinkt man den schlechtesten.
Wo der Kaiser hinkommt, da steht ihm das Recht offen.
Wo der Löffel ausreicht, da bedarf es der Kelle nicht.
Wo der Ochse König ist, sind die Kälber Prinzen.
Wo der Papst ist, da ist Rom.
Wo der Wirt vor der Tür steht, da sind nicht viele Gäste.
Wo der Wolf weidet die Herd, sind die Schäflein bald verzehrt.
Wo die Kirche ist, da ist der Krug nicht weit.
Wo die Liebe hinfällt, da bleibt sie liegen, und wär es ein Misthaufen.
Wo ein Anfang ist, muss auch ein Ende sein.
Wo ein Gespenst ist, ist der Teufel nicht weit.
Wo ein Schaf vorgeht, folgen die anderen nach.
Wo ein Schaf vorgeht, folgen die anderen.
Wo ein Schild aushängt, da ist Einkehr.
Wo einer weise ist, sind zweie glücklich.
Wo Frösche sind, da sind auch Störche.
Wo gehobelt wird, fallen Späne.
Wo Geld ist, da ist der Teufel, wo keins ist, da ist er zweimal.
Wo Gewalt Recht hat, hat das Recht keine Gewalt.
Wo Gott eine Kapelle baut, baut der Teufel eine Kirche daneben.
Wo Holz gehauen wird, da fallen Späne.
Wo jedermann geht, wächst kein Gras.
Wo kein Laster ist, da ist keine Tugend.
Wo kein Salz im Haus ist, da mangelt es am besten Gewürz.
Wo keine Tugend ist, ist auch keine Freiheit.
Wo keine Zucht ist, ist keine Ehre.
Wo man blöken hört, da sind auch Schafe im Lande.
Wo man die Katze streichelt, da ist sie gern.
Wo man mit Feuerbränden wirft, da bläst der Teufel in die Asche.
Wo man viel von Frömmigkeit sagt, da ist man selten fromm.
Wo nichts ist, da hat der Kaiser sein Recht verloren.
Wo Scham ist, da ist Ehre.
Wo Scham ist, ist Tugend.
Wo sich der Esel einmal stößt, da nimmt er sich immer in Acht.
Wo viel Wind ist, da ist selten Staub.
Wo Weise sind, da sind auch Toren.
Wo zwei wetten, muss einer verlieren.
Wohlfeil kostet viel Geld.
Wohltaten schreibt man nicht in den Kalender.
Wohltun trägt Zinsen.
Worauf des Menschen Sinn gerichtet ist, das bestimmt seinen Wert.
Worte füllen den Sack nicht.
Worte schlagen kein Loch in den Kopf.
Worte sind gut, aber Hühner legen Eier.
Worte sind keine Taler.
Wörter müssen sterben, wenn Menschen leben sollen.
Worüber man nicht springen kann, darunter muss man weg kriechen.
Wo's der Brauch ist, legt man die Kuh ins Bett.
Wo's Mode ist, trägt man den Kuhschwanz als Halsband.
Wozu der Mensch Lust hat, dazu hat er auch Andacht.
Wünschen fördert keine Arbeit.
Würden, Bürden.
Zeit bringt Rosen, aber auch Dornen.
Zeit heilt alle Wunden.
Zeit ist Geld
Zeit ist Geld.
Zielen ist nicht genug, es gilt treffen.
Zorn beginnt mit Torheit und endet mit Reue.
Zorn macht verworrn.
Zorn ohne Macht wird verlacht.
Zu einem Koch gehören drei Kellner.
Zu einer Lüge gehören immer sieben Lügen.
Zu früh gefreit hat manchen gereut.
Zu jung sein ist ein Fehler, der sich täglich bessert.
Zu satt macht matt.
Zu schnell macht müde Beine.
Zu Tisch und Bett soll man sich nicht schämen.
Zu viel Demut ist Hochmut.
Zu viel Fleiß fällt auf dem Eis.
Zu viel ist ungesund.
Zu wenig und zu viel ist aller Narren Ziel.
Zucker in der Jugend macht faule Zähne im Alter.
Zuerst lernt man gehen und sprechen, dann stillsitzen und Maul halten.
Zufall nennt man, was man nicht glauben will.
Zufriedenheit ist der größte Reichtum.
Zufriedenheit wohnt mehr in Hütten als in Palästen.
Zum einen Ohr hinein, zum andern wieder hinaus.
Zum Lernen ist niemand zu alt.
Zum Reiten gehört mehr als ein Paar Stiefel.
Zum Reiten gehört mehr, als ein Paar Schenkel über ein Pferd hängen.
Zusagen macht Schuld.
Zwang währt nicht lang.
Zwei Augen sehen mehr als eins.
Zwei Hähne auf einem Mist, vertragen sich nicht.
Zwei Hahnen auf einem Mist vertragen sich nicht.
Zwietracht oft Freundschaft macht.
Zwischen Nachbars Garten ist ein Zaun gut.
Abendrede und Morgenrede kommen selten ?berein.
Abends werden die Faulen flei?ig.
Abwarten und Tee trinken.
Abwechslung st?rkt den Appetit.
Achte auf deine Gedanken - sie sind der Anfang deiner Taten.
Achte auf die Gesichter derer, die sich verneigen.
Achte nicht nur auf das, was andere tun, sondern auch auf das, was sie unterlassen.
Adel sitzt im Gem?t, nicht im Gebl?t.
Adel verpflichtet.
All zu scharf macht schartig.
All zu viel ist ungesund.
Alle Lebewesen au?er dem Mensch wissen, dass der Hauptzweck darin besteht es zu genie?en.
Alle Menschen werden als Original geboren, die meisten sterben als Kopie.
Alle Wege f?hren nach Rom.
Alle wissen guten Rat, nur nicht wer ihn n?tig hat.
Alle wollen zur?ck zur Natur, aber keiner zu Fu?!
Aller Anfang ist schwer.
Aller guten Dinge sind drei.
Alles ist relativ. Auch die Aussage, dass alles relativ sei.
Alles was man ?ndern kann, wird so lange ver?ndert, bis es zu sp?t ist um noch etwas ?ndern zu k?nnen.
Allgemach kommt zuerst ans Ziel.
Allzeit fr?hlich ist gef?hrlich, allzeit traurig ist beschwerlich, allzeit gl?cklich ist betr?glich, eins ums andere ist vergn?glich.
Almosen, das von Herzen kommt, dem Geber wie dem Nehmer frommt.
Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, wei? ich, es stimmt.
Alt wird man von heute auf morgen.
Am Rausch ist nicht der Wein schuld, sondern der Trinker.
Am Tage, da einer alles wei?, las ihn ruhig sterben.
Am vielen Lachen erkennt man den Narren.
Ameisen haben auch Galle.
Amen ist des lieben Gottes gro?es Siegel.
Amt ohne Sold macht Diebe.
Amtleute geben dem Herrn ein Ei und nehmen den Untertanen zwei.
An dem Wort erkennt man den Toren wie den Esel an den Ohren.
An den Federn erkennt man den Vogel.
An der Frucht erkennt man den Baum.
An H?fen f?llt es schwer, hohes Alter zu erreichen.
An jungen B?umen , wenn sie gerade wachsen sollen, muss man bisweilen etwas Abhauen.
Andere L?nder, andere Sitten.
Anderer Fehler sind gute Lehrer.
Andern ist gut predigen.
?ndern und bessern sind zwei.
Andre Zeiten, andre Sitten.
Andrer Leute Kreuz lehrt das eigne tragen.
Andrer Mann, andres Gl?ck.
Anerkennung ist der Sauerstoff f?r menschliche Beziehungen.
Anfang ist kein Meisterst?ck.
Anfangen ist leicht, Beharren ist Kunst.
Anfechtung macht gute Christen.
Angle, willst du Fische fangen.
Angriff ist die beste Verteidigung.
Angst macht auch den Alten laufen.
Annahmen best?tigen die Regel.
Antiquit?ten sind der Kitsch von gestern zum Preis von morgen.
Arbeit gewinnt Feuer aus Steinen.
Arbeit hat allezeit Vorrat.
Arbeit hat bittere Wurzel, aber s??e Frucht.
Arbeit ist das gr??te auf der Welt, darum sollten wir uns immer etwas f?r morgen aufheben.
Arbeit ist des Ruhmes Mutter.
Arbeit ist Irrtums Lohn.
Arbeit ist nach wie vor der Umweg zu Gen?ssen.
Arbeiten bringt Brot, Faulenzen Hungers Not.
Arbeiten und Sparen macht zusehends reich.
Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie.
Arbeitsschwei? an H?nden hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.
Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel bedarf.
Arm oder reich, der Tod macht alles gleich.
Arm wie eine Hur in der Karwoche.
Arme haben die Kinder, Reiche die Rinder.
Arme Leute kochen d?nne Gr?tze.
Arme Leute machen reiche Heilige.
Armer Leute G?ste gehen fr?h nach Haus.
Armut findet alle Wege und Stege.
Armut hat St?dte gebaut.
Armut ist der sechste Sinn.
Armut ist des Reichen Kuh.
Armut ist keine Schande, aber ein leerer Sack steht nicht gut aufrecht.
Armut macht unversch?mt.
Armut und Alter, das sind zwei schwere B?rden, es w?r an einer genug.
Auch das beste Pferd stolpert einmal.
Auch die kleinste Pf?tze spiegelt den Himmel!
Auch ein guter Baum bringt ungleiches Obst.
Auch ein Haar hat seinen Schatten.
Auch f?r Eheleute gibt es kein Fundb?ro f?r verlorene Illusionen.
Auch geheilte Wunden lassen Narben zur?ck.
Auch mit einem kleinen Haken kann man gro?e Fische fange.
Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut!
Auf andrer Leute Kirchweih ist gut G?ste laden.
Auf dem Eise ist nicht gut gehen.
Auf dem Markt lernt man die Leute besser kennen als im Tempel.
Auf dem, der unterliegt, soll man nicht sitzen.
Auf den Winter folgt ein Sommer, aber alte Leute werden nie wieder jung.
Auf der Kanzel ist der M?nch keusch.
Auf der Zunge Honig, aber im Herzen Eis.
Auf Donner folgt gern Regen.
Auf eine ?ffentliche S?nde geh?rt eine ?ffentliche Bu?e.
Auf einen guten Bissen geh?rt ein guter Trunk.
Auf einer Jagd f?ngt man nicht alles Wild.
Auf harten Betten liegt man sanft, auf weichen Betten liegt man hart.
Auf hohen St?hlen sitzt man schlecht.
Auf Rach folgt Ach!
Auf Regen folgt Sonnenschein.
Auf Sparen folgt Haben.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Augenblick gibt das Gl?ck.
Aus dem Ehebett soll man nicht schwatzen.
Aus den Augen, aus dem Sinn.
Aus der Ferne ist gut l?gen.
Aus einem Funken wird leicht ein gro?es Feuer!
Aus einem kleinen Samen wird ein gro?er Baum.
Aus einem verzagten Arsch f?hrt kein fr?hlicher Furz.
Aus einer Igelhaut macht man kein Brusttuch.
Aus fremdem Leder ist gut Riemen schneiden.
Aus fremden Beuteln ist gut blechen.
Aus gebratenen Eiern kommen keine H?hner.
Aus Holz macht man gro?e und kleine Heilige.
Aus Kindern werden Leute, aus Jungfern werden Br?ute.
Aus kleinen Brunnen trinkt man sich ebenso satt als aus gro?en.
Aus Nichts wird nichts.
Aus Scherz kann leicht Ernst werden.
Aus vier Augen sieht die Welt viel heiterer aus als aus zweien.
Ausbildung verhindert Einbildung.
Barmherzige M?tter ziehn grindige T?chter.
Barmherzigkeit macht viele Freunde.
Bauen ist eine Lust, nur kostet es Geld.
Bauen macht den Beutel schlapp.
Bauern machen F?rsten.
Beh?ndigkeit ist keine Hexerei.
Behaupten ist nicht beweisen.
Bei gutem Winde ist gut segeln.
Bei Lahmen lernt man hinken, bei S?ufern lernt man trinken.
Bei Nacht sind alle Katzen grau.
Bei Nacht sind alle K?he schwarz.
Bei Weibern ist des Schwatzens hohe Schule.
Bei W?lfen und Eulen lernt man heulen.
Beim Ungl?ck ist Feiern das Beste.
Bellende Hunde bei?en nicht.
Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.
Besser arm in Ehren als reich mit Schanden.
Besser bedient werden als dienen.
Besser da l?uft er, als da h?ngt er.
Besser dem?tig gefahren, als stolz zu Fu? gegangen.
Besser den Arm brechen als den Hals.
Besser ein gesunder Bauer denn ein kranker Kaiser.
Besser ein Rausch denn ein Fieber.
Besser ein reicher Bauer denn ein armer Edelmann.
Besser ein Spatz in der Hand, als eine Taube auf dem Dach.
Besser eine Stunde zu fr?h als eine Minute zu sp?t.
Besser etwas als nichts.
Besser frei in der Fremde als Knecht daheim.
Besser heute als morgen.
Besser ist besser.
Besser kommt selten nach.
Besser nachgeben, als zu Schaden kommen.
Besser Neider als Mitleider.
Besser ohne Abendessen zu Bette gehen, als mit Schulden aufstehen.
Besser scheel denn blind.
Besser sp?t als nie.
Besser umkehren, als irregehn.
Besser Unrecht leiden, als Unrecht tun.
Besser zweimal fragen, als einmal irregehen.
Bete, als h?lfe kein Arbeiten, arbeite, als h?lfe kein Beten.
Beten ist kein Katzengeschrei.
Beten lernt man in N?ten.
Beten ohne Andacht, hei?t dem Teufel ein Opfer gebracht.
Betteln ist besser als stehlen.
Betteln viele in einen Sack, so wird er bald voll.
Bettler fasten selten.
Bettler sagt nie: Es ist zu viel.
Bevor wir die Welt ver?ndern, sollten wir daf?r sorgen sie nicht zu Grunde zu richten!
Bezahlen wir die Musik, so wollen wir auch tanzen.
Bier auf Wein, das lass sein, Wein auf Bier, das rat ich dir.
Bier auf Wein, lass das sein, Wein auf Bier, das rat ich Dir.
Bist du vom Lande, so geh nicht aufs Meer.
Bittere Pillen vergoldet man.
Blauer Montag, volle Kr?pfe, leere Beutel, tolle K?pfe.
Bleib daheim bei deiner Kuh, willst du haben Fried und Ruh.
Bleib im Gleise, so f?hrst du nicht irre.
Blut ist dicker als Wasser.
Borgen macht Sorgen.
B?se Augen sehen nie nichts Gutes.
B?se Frauen machen die besten K?se.
B?se Gesellschaft verdirbt gute Sitten.
B?se Gesellschaft verdirbt gute Sitten. Guter Umgang verbessert schlechte Sitten.
B?se Kinder machen den Vater fromm.
B?se Zungen schneiden sch?rfer als Schwerter.
B?ser Anfang, b?ses Ende.
B?ser Nachbar, ewiger Krieg.
B?ses Beispiel verdirbt gute Sitten.
B?ses h?rt man immer mehr als Gutes.
Brauch einen Esel, wenn du kein Pferd hast.
Brennte Falschheit wie Feuer, so w?re das Holz nicht halb so teuer.
Brot backt man nicht ohne Mehl.
Br?der haben ein Gebl?t, aber selten ein Gem?t.
Brunze nicht gegen den Wind.
B?cken muss man sich, wenn man durch die Welt will.
B?ndnis macht die Schwachen stark.
Christentum vererbt sich nicht.
Christus wird noch t?glich gekreuzigt.
Daheim bin ich K?nig.
Dann wollen wir, sagt der Bauer, wenn er muss.
Das Alte klappert, das Neue klingt.
Das Alter hat den Kalender am Leib.
Das Alter ist eine Krankheit, daran man sterben muss.
Das Alter soll man ehren, der Jugend soll man wehren.
Das Amt lehrt den Mann.
Das Auge ist des Herzens Zeuge.
Das Auge sieht sich nimmer satt.
Das Auge sieht, der Geist versteht.
Das beste Deutsch ist, das von Herzen geht.
Das beste Einkommen ist Redlichkeit.
Das beste Wissen ist das, was du kennst, wenn du es brauchst.
Das dicke Ende kommt nach.
Das Ei will kl?ger sein als die Henne.
Das Ende kr?nt das Werk.
Das Fett will allzeit oben schwimmen.
Das freie Schaf frisst der Wolf.
Das Ger?cht ist immer gr??er als die Wahrheit.
Das Gesicht verr?t den Wicht.
Das Gl?ck ist dem Frommen Feind.
Das Gras w?chst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Das Halbe ist oft besser als das Ganze.
Das Herz l?gt nicht.
Das ist nicht auf seinem Mist gewachsen.
Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Das Jahr hat ein weites Maul und einen gro?en Magen.
Das Kalb folgt der Kuh.
Das Kloster w?hrt l?nger denn der Abt.
Das passt wie die Faust aufs Auge.
Das Pferd ist oft kl?ger als sein Reiter.
Das Pferd will wohl den Hafer, aber nicht den Sattel.
Das Schiff geht nicht immer, wie der Steuermann will.
Das Schiff h?ngt mehr am Ruder denn das Ruder am Schiff.
Das schlimmste Rad am Wagen knarrt am ?rgsten.
Das sch?nste Haus ist das, welches jedermann offen steht.
Das vorige Jahr war immer besser.
Das Wasser hat keine Balken.
Das Wasser ist am besten an der Quelle.
Das Wasser l?uft den Berg nicht hinauf.
Das Wasser rinnt ins Meer zur?ck, doch kehrt zur?ck kein Augenblick.
Das Werk lobt den Meister.
Das Werk schl?gt dem Meister nach.
Das Werk soll den Meister loben!
Dass man der Dornen acht, haben die Rosen gemacht.
Dass viele irre gehn, macht den Weg nicht richtig.
Dem Armen hilf, den Bettler verjag.
Dem Betr?bten ist ?bel geigen.
Dem Faulpelz geht die Arbeit von der Hand wie das Pech von der Wand.
Dem flei?igen Hamster schadet der Winter nicht.
Dem Geiz ist nichts zu viel.
Dem Gl?cklichen schl?gt keine Stunde.
Dem L?gner glaubt kein Mensch eine Wahrheit.
Dem Mann ist es keine Ehre, eine Frau zu schlagen.
Dem Recht will nachgeholfen sein.
Dem schlechtesten Arbeiter gibt man das beste Beil.
Dem Stammelnden ist nicht trauen.
Dem Stammelnden ist nicht zu trauen.
Dem Storch gef?llt sein Klappern wohl.
Dem Teufel opfert man am meisten.
Dem Ungl?ck kann man nicht entlaufen.
Dem Willigen ist gut winken.
Dem Wind und dem Narren lass seinen Lauf.
Dem?tiger M?nch, hoff?rtiger Abt.
Den Augenblick genie?en, sich aber nicht darin verlieren, ist das vornehmste Grundgesetz aller Lebensweisheiten.
Den Bauern erkennt man an der Gabel, den Advokaten am Schnabel.
Den Baum, darunter man schauern will, soll man ehren.
Den Galgen hat man abgeschafft, die Diebe sind geblieben.
Den Hungrigen ist nicht gut predigen.
Den Kopf halt k?hl, die F??e warm, das macht den besten Doktor arm.
Den Krebs straft man nicht mit Ers?ufen.
Den Letzten bei?en die Hunde.
Den Mund soll man schn?ren.
Den Nackten kann man nicht ausziehen.
Den Reben und der Gei? wird es nie zu hei?.
Den wirklich Freien erkennt man daran, dass er keine Angst hat seine Freiheit zu verlieren. Der Unfreie hat sogar Angst davor seine Unfreiheit zu verlieren.
Denk nicht dran, so tut's nicht weh.
Der Abwesende muss Haare lassen.
Der Amboss erschrickt vor dem Hammer nicht.
Der Apfel f?llt nicht weit vom Stamm.
Der Appetit kommt beim Essen.
Der Arme isst, wann er was hat, der Reiche, wann er will.
Der Arme schl?ft in Sicherheit.
Der Armut geht wenig ab, dem Geiz alles.
Der Bauch ist ein b?ser Ratgeber.
Der beste Advokat, der schlimmste Nachbar.
Der beste Wanderer muss vorangehen.
Der edelste Beweggrund ist das Allgemeinwohl
Der Egel l?sst nicht ab, er sei denn Blutes voll.
Der Eine hat Arbeit und Flei?, der Andre Nutzen und Preis.
Der eine klopft auf den Busch, der andere f?ngt den Vogel.
Der eine pflanzt den Baum, der andre isst die Pflaum'.
Der eine schl?gt den Nagel ein, der andre h?ngt den Hut daran.
Der Einsame ist entweder ein Engel oder ein Teufel.
Der erste Schritt ist der schwerste.
Der erste Wurf taugt nichts.
Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe.
Der ewige Frieden ist auf dem Kirchhof.
Der Faulenz und das L?derli sind zwei Zwillings Br?derli.
Der Feinde Fehler soll man kennen, aber nicht nennen.
Der Fisch f?ngt am Kopf an zu stinken.
Der Fisch will dreimal schwimmen, im Wasser, im Schmalz und im Wein.
Der Fisch will schwimmen.
Der Frosch l?sst das Quaken nicht.
Der Geiz hat keinen Boden.
Der Geiz w?chst mit dem Gelde.
Der Geizige ist ein reicher Bettler.
Der gerade Weg ist der beste.
Der Gesunde wei? nicht, wie reich er ist.
Der gl?cklichste Mensch ist derjenige, welcher die interessantesten Gedanken hat.
Der Hahn ist K?nig auf seinem Mist.
Der Hahn ist K?nig auf seinem Miste.
Der Hahn kr?ht am k?hnsten auf eigenem Mist.
Der Hehler ist schlimmer als der Stehler.
Der Henker ist ein scharfer Barbier.
Der Honig ist nicht weit vom Stachel.
Der Horcher an der Wand h?rt seine eigne Schand.
Der Kl?gere gibt nach.
Der Koch muss seines Herren Zunge haben.
Der kommt nimmer in den Wald, der jeden Strauch f?rchtet.
Der K?nig kann nicht allweg regieren, wie er will.
Der Kopf ist st?rker als die H?nde.
Der Kranke spart nichts als die Schuhe.
Der Kuckuck ruft seinen eigenen Namen.
Der liebe Niemand ist an allem schuld.
Der Maler kennt die Farben am besten.
Der Mann im Mond hat das Holz gestohlen.
Der Mann taub und die Frau stumm, gibt die besten Ehen.
Der Mensch braucht nicht alles zu billigen, verzeihen muss er k?nnen.
Der Mensch denkt, Gott lenkt.
Der Mensch ist wahrhaft gl?cklich, der verschenken kann, was andere unbedingt f?r sich brauchen.
Der Mensch ist zur Arbeit wie der Vogel zum Fliegen gemacht.
Der Mensch kann alles, was er will.
Der Mensch kann Arzneien, Gott gibt das Gedeihen.
Der Mensch sagt zum Stein: "Werde ein Mensch!" Der Stein antwortet: "Daf?r bin ich nicht hart genug".
Der M?he gibt Gott Schaf und K?he.
Der Mund ist des Bauches Henker und Arzt.
Der Name tut nichts zur Sache.
Der Pastor singt keine zwei Messen f?r ein Geld.
Der Realist wei?, was er will - der Idealist will, was er wei?.
Der Rhein will alle Jahr sein Opfer haben.
Der Satte glaubt dem Hungrigen nicht.
Der Schein tr?gt.
Der Schlaf n?hrt.
Der Schnee l?sst sich nicht im Ofen trocknen.
Der Schuster hat die schlechtesten Schuh.
Der Schw?chste muss das Kreuz tragen.
Der Sommer gibt Korn, der Herbst gibt Wein, der Winter verzehrt, was beide beschert.
Der Sommer ist ein N?hrer, der Winter ein Verzehrer.
Der Teufel greift die Leute am Bauch an, wo sie am weichsten, sind.
Der Teufel hat mehr als 12 Apostel.
Der Teufel hat mehr denn zw?lf Apostel.
Der Teufel hinterl?sst immer einen Gestank.
Der Teufel ist nicht so schwarz, wie man ihn malt.
Der Teufel ist schw?rzer, als man ihn malt.
Der Tod hat keinen Kalender.
Der Tod macht mit allem Feierabend.
Der Tod zahlt alle Schulden.
Der Trick im Leben besteht nicht darin, etwas zu begehren, was man nicht besitzt, sondern noch zu begehren, wenn man es hat!
Der Ungeschickte hat bald Feierabend.
Der Unzufriedene hat oft zu viel, aber nie genug.
Der viel feilscht, hat wenig Geld.
Der Weg zur H?lle ist mit guten Vors?tzen gepflastert.
Der Wein ist ein Wahrsager.
Der Wein schmeckt nach dem Fasse.
Der Weise allein ist reich.
Der Weise tr?gt sein Gl?ck bei sich.
Der Wille ist des Werkes Seele.
Der Wirt ist der beste, der mehr trinkt als die G?ste.
Der Wissende wei?, dass er glauben muss.
Der Zahn bei?t oft die Zunge, und doch bleiben sie gute Nachbarn.
Der Zweck heiligt das Mittel nicht.
Der Zweck heiligt die Mittel.
Des B?sen Wohlstand ist der Frommen Jammer.
Des einen Schaden ist des andern Nutzen.
Des Geizes Schlund ist ohne Grund.
Des K?nigs Sohn muss K?nig oder ein Narr sein.
Des K?nigs Spreu gilt mehr als andrer Leute Korn.
Des Mannes Mutter, der Frauen Teufel.
Des Menschen Leben nimmt immer ab, aber seine Begierden nehmen t?glich zu.
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Des Menschen Willen ist sein Himmelreich.
Des Teufels Ma? ist immer zu kurz oder zu lang.
Die alten Freunde sind die besten.
Die Alten sind z?h, geben tut ihnen weh.
Die Alten zum Rat, die Jungen zur Tat.
Die Arbeit ist unser, das Gedeihen Gottes.
Die Armen helfen alle, dass kein Reicher falle.
Die Armen m?ssen tanzen, wie die Reichen pfeifen.
Die Augen glauben sich selbst, die Ohren andern Leuten.
Die Augen sind der Liebe Pforten.
Die Ausnahme best?tigt die Regel.
Die Besiegten d?rfen nicht mucksen.
Die beste M?hle ist zwischen Wasser und Wind.
Die Bitte ist immer hei?, der Dank kalt.
Die Dinge scheinen, die Menschen meinen.
Die Eltern haben die Kinder lieber als die Kinder die Eltern.
Die Franzosen singen vor dem Essen.
Die Freude am Kleinen ist die schwerste Freude, denn es geh?rt ein gro?es Herz dazu.
Die Frommen siegen im Erliegen.
Die Furcht hat gro?e Augen.
Die F?rsten haben viele Augen, lassen aber nur zweie sehen.
Die Gaben sind wie die Geber.
Die Galgen hat man abgeschafft, die Diebe sind geblieben.
Die Gans geht so lange zu K?che, bis sie am Spie? stecken bleibt.
Die G?nse gehen ?berall barfuss.
Die Geduld ist der Schl?ssel der Freude.
Die Gelehrtesten sind nicht immer die Kl?gsten.
Die Gerste wird vor dem Hafer reif.
Die Gesunden und Kranken haben ungleiche Gedanken.
Die Gewohnheiten sind das halbe Leben.
Die gro?en Fische fressen die kleinen.
Die Heiligen lassen nicht mit sich spa?en.
Die Heiligen reden nicht und r?chen sich dennoch.
Die Jugend muss sich austoben.
Die Kart und die Kanne macht manchen zum armen Manne.
Die Katze l?sst das Mausen nicht.
Die Katze liest in der Bibel.
Die kleinen B?chlein laufen in die gro?en.
Die K?he, di e am meisten br?llen, geben am wenigsten Milch.
Die Kutte macht den M?nch nicht aus.
Die liebsten G?ste kommen von selbst.
Die linke Hand geht von Herzen.
Die M?dchen beten gern vor dem Spiegel.
Die Marterwoch lass still vergehn, dein Heiland wird schon auferstehn.
Die Maus soll das Loch suchen, nicht das Loch die Maus.
Die meisten Menschen benutzen ihren Kopf ohnehin nicht zum denken, sondern nur zum nicken.
Die M?nche verneigen sich nicht vor dem Abt, sondern vor seinen Sch?sseln.
Die Mutter eine Hexe, die Tochter auch eine Hexe.
Die nicht helfen wollen, hindern gern.
Die Nonnen fasten, dass ihnen die B?uche schwellen.
Die Pfarrer bauen den Acker Gottes und die ?rzte den Gottesacker.
Die Sau wei? nicht, wovon sie fett wird.
Die Schemel wollen auf die B?nke steigen.
Die Sch?nheit ist ein guter Empfehlungsbrief.
Die Sonnenuhr z?hlt nur die heiteren Stunden.
Die s??esten Trauben h?ngen am h?chsten.
Die Tugend adelt mehr als das Gebl?t.
Die V?gel, die zu viel Federn haben, fliegen nicht hoch.
Die W?nde haben Ohren.
Die warten kann, kriegt auch einen Mann.
Die Welt gibt b?sen Lohn.
Die Welt ist blind, l?sst sich regieren wie ein Kind.
Die Welt schaltet, Gott waltet.
Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel.
Die Zeit ist der beste Arzt.
Die Zeit ist des Zornes Arznei.
Die Zeit totschlagen ist nicht strafbar.
Die Zunge ist des Herzens Dolmetsch.
Die Zuschauer sind oft ?rger als der T?nzer.
Die Zweige geben Kunde von der Wurzel.
Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.
Dienstjahre sind keine Herrenjahre.
Dieselbe Glocke l?utet zu Gewitter und Hochzeit.
Dieser jagt das Wild, jener isst den Braten.
Doppelt gen?ht h?lt gut.
Doppelt, hei?t es, sei der Appetit der Frauen, vierfach ihr Verstand, sechsfach ihre Unbesonnenheit und achtfach ihre Liebeslust.
Drei Dinge machen einen Meister: Wissen, K?nnen und Wollen.
Drei Frauen, drei G?nse und drei Fr?sche machen einen Jahrmarkt.
Dreier Weiber Gez?nk macht einen Jahrmarkt.
Dreimal umgezogen ist einmal abgebrannt.
Dreit?giger Gast ist jedermann zur Last.
Du hast 3 Freunde auf der Welt: Mut, Verstand und Weisheit.
Durch Geschw?tz verr?t die Elster ihr Nest.
Durch Schaden wird man klug.
Durch Schaden wird man selten klug.
D?rr und gesund l?uft hindurch wie ein J?gerhund.
Durst ist der beste Kellner.
Durst macht aus Wasser Wein.
Edel ist, der edel tut.
Edel sein ist gar viel mehr als adlig von den Eltern her.
Edel sein ist gar viel mehr, als Adlig sein von den Eltern her.
Eh man den L?ffel zum Mund bringt, kann sich viel bewegen.
Ehe man tadelt, sollte man immer versuchen, ob man nicht entschuldigen kann.
Ehestand Ehrenstand.
Ehestand ist der heiligste Orden.
Ehestand Wehestand.
Ehr und Geld treibt alle Welt.
Ehre ist der Tugend Lohn.
Ehrenworte binden nicht.
Ehrlich macht reich, aber langsam geht's her.
Ehrlich w?hrt am l?ngsten.
Eigen Brot n?hrt am besten.
Eigen Gewissen ist mehr als tausend Zeugen.
Eigen Herd ist Goldes wert, ist er gleich arm, h?lt er doch warm.
Eigenlob stinkt, Eigenruhm hinkt.
Eile mit Weile.
Ein Advokat und ein Wagenrad wollen geschmiert sein.
Ein Aff bleibt ein Aff, werd er K?nig oder Pfaff.
Ein alter Adler ist st?rker als eine junge Kr?he.
Ein Angler muss wissen, wann er ziehen soll
Ein Angler muss wissen, wann er ziehen soll.
Ein Apfel, der runzelt, fault nicht bald.
Ein armer Mann ist selten ein Graf.
Ein Augenzeuge gilt mehr denn zehn Ohrenzeugen.
Ein Bauer zwischen zwei Advokaten gleicht einem Fisch zwischen zwei Katzen.
Ein Bettler neidet den andern.
Ein Dieb stiehlt sich selten reich.
Ein Doktor und ein Bauer wissen mehr als ein Doktor alleine.
Ein Edelstein gilt so viel, als ein reicher Mann daf?r geben will.
Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber, als ein goldener K?fig.
Ein einzelner Armreif klappert nicht.
Ein fauler Apfel steckt hundert an.
Ein faules Ei verderbt den ganzen Brei.
Ein Frauenhaar zieht st?rker als ein Glockenseil.
Ein Gast ist wie ein Fisch, er bleibt nicht lange frisch.
Ein Geiger zerrei?t viele Saiten, ehe er Meister ist.
Ein geschlagener Feind ist noch nicht ?berwunden.
Ein Glas Wein auf die Suppe ist dem Arzt einen Taler entzogen.
Ein gro?er Kopf ist eine schwere Last.
Ein gut gespielter Ball findet immer sein Loch.
Ein gut Pferd sucht man im Stall, ein brav M?dchen in seinem Haus.
Ein gut Schlafen ist so gut wie ein gut Essen.
Ein guter Freund ist mehr wert als hundert Verwandte.
Ein guter Hahn wird selten fett.
Ein guter Koch, ein guter Arzt.
Ein guter Name, die sch?nste Mitgift.
Ein guter Vorsatz ist ein Startschuss, dem kein Rennen folgt.
Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.
Ein gutes Wort kostet nichts.
Ein h?sslich Weib ist eine gute Haush?lterin.
Ein Haus ist leichter angez?ndet als gel?scht.
Ein Haus kann nicht zwei Hunde n?hren.
Ein Herr bei?t den anderen nicht.
Ein Hirt muss seine Schafe kennen.
Ein intelligenter Feind ist mehr wert als ein dummer Freund.
Ein junges Weib bei einem alten Mann ist des Tags eine Ehefrau und des Nachts eine Witwe.
Ein Kamel macht sich nicht ?ber den Buckel eines anderen lustig.
Ein Kind, Angstkind, zwei Kinder, Spielkinder.
Ein Klassiker ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen.
Ein kleiner Fisch auf dem Tisch ist besser als ein gro?er im Bach.
Ein kleiner Mann macht oft einen gro?en Schatten.
Ein kleiner Regen macht nicht nass.
Ein kleiner Riss ist besser zu flicken als ein gro?er.
Ein kuss in Ehren mag niemand wehren.
Ein Laster kostet mehr denn zwei Kinder.
Ein L?ffel voll Tat ist besser als ein Scheffel voll Rat.
Ein magerer Vergleich ist besser als ein fetter Prozess.
Ein Mantel und ein Haus decken viel Schande.
Ein Mensch ist des andern Teufel.
Ein Messer wetzt das andere.
Ein Narr kann mehr fragen, als sieben Weise sagen.
Ein Narr lobt den andern.
Ein Pfennig in der Sparb?chse macht mehr Gerassel, als wenn sie voll w?re.
Ein Pfund Federn wiegt so viel als ein Pfund Blei.
Ein Qu?ntlein Gl?ck ist besser als ein Pfund Weisheit.
Ein r?udiges Schaf steckt die ganze Herde an.
Ein Satz mit X: Das war wohl nix!
Ein Schiff auf dem Rhein ist ein Nachen zur See.
Ein schlechter Sch?tze, der keine Ausrede wei?.
Ein schlechtes Handwerk, das seinen Meister nicht n?hrt.
Ein Schuster, der schlechte Stiefel macht, kommt in die H?lle.
Ein Schwert wetzt das andere.
Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach.
Ein St?ck Brot in der Tasche ist besser als eine Feder auf dem Hut.
Ein Undankbarer schadet zehn Armen.
Ein Ungl?ck kommt selten allein.
Ein unordentlicher Mensch verliert immer nur einen Handschuh.
Ein Vielfra? wird nicht geboren, sondern erzogen.
Ein Wolf im Schlaf fing nie ein Schaf.
Ein Zeuge ist ein?uge.
Ein Zeuge, kein Zeuge.
Eine flei?ige Hausfrau ist die beste Sparb?chse.
Eine Freundschaft macht die andre.
Eine fromme Frau zeugt oft ein hur.
Eine Hand w?scht die andere.
Eine Katze hat neun Leben, und das Weib sieben H?ute wie die Zwiebel.
Eine Kr?he hackt der andern kein Aug aus.
Eine Kr?he hackt der andern kein Auge aus.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
Eine Stunde Schlaf vor Mitternacht ist besser als zwei danach.
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
Einem Jungfernsch?nder geht's nimmer wohl.
Einem Liebhaber ist nichts zu schwer.
Einem Manager die Wirklichkeit zu erkl?ren, ist wie einem Kind die Tr?ume zu nehmen.
Einem Schmeichler und einem Wolf ist nicht zu trauen.
Einen Affen haben.
Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
Einen jungen Zweig biegt man, wohin man will.
Einer ist des andern Teufel.
Einer Wand, die fallen will, gibt jedermann St??e.
Einfalt hat sch?ne Gestalt.
Einfalt wird alt.
Einmal ist keine Gewohnheit.
Einmal ist keinmal.
Einsamkeit bringt Traurigkeit.
Einsamkeit ist eine Schule der Weisheit.
Einsiedler sind nicht alle so fromm, als sie sich stellen.
Eitelkeit ein schlimmes Kleid.
Ende gut, alles gut.
Enge Schornsteine ziehen besser als weite.
Er ist Doktor, sie ist Meister.
Erbschaft ist oft kein Gewinn.
Erfahren kommt mit den Jahren.
Erfahrung ist die beste Lehrmeisterin.
Erfahrung ist ein langer Weg.
Erfahrung ist eine teure Schule.
Erfahrung macht klug.
Ernst mit Scherz trifft das Herz.
Erst besinn's, dann beginn's.
Erst kneten, dann backen.
Erst w?g's, dann wag's.
Erw?g's, dann wag's.
Es beten nicht alle, die in die Kirche gehen.
Es bindet mancher eine Rute f?r seinen eigenen Hintern.
Es duftet uns der Baum, an den die Liebste pisst.
Es f?llt kein Baum auf einen Hieb.
Es f?llt kein Meister vom Himmel.
Es f?llt keine Eiche vom ersten Streiche.
Es gehen viele Wege nach Darbstett und Mangelburg.
Es geh?rt nicht auf alle Fragen Antwort.
Es geht dich auch an, wenn des Nachbarn Haus brennt.
Es gen?gt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unf?hig sein, sie auszudr?cken.
Es ger?t nicht alles und missr?t nicht alles.
Es gibt Blicke, es w?ren ihrer neun genug zum Tode.
Es gibt eine d?nne Wand zwischen Wahnsinn und Verstand.
Es gibt Grenzen die man ?berschreiten muss, um die Welt zu verstehen.
Es gibt kaum ein Tier, f?r das die arbeitende Bev?lkerung so viel macht, wie f?r die Katz.
Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unangepasste Kleidung.
Es gibt keine Chance f?r den ersten Eindruck.
Es gibt mehr alte Weintrinker als alte ?rzte.
Es gibt mehr Diebe als Galgen.
Es gibt Menschen, die Fische fangen - und solche, die nur das Wasser tr?ben.
Es gibt Momente da fallen tr?ume zusammen, die man nie mehr aufheben kann.
Es gibt nur eine b?se Frau auf der Welt, aber jeder meint, er habe sie.
Es gibt zwei Arten guter Menschen: Die Toten und die Ungeborenen.
Es gilt nicht ?berall die gleiche M?nze.
Es hat wohl mehr denn ein K?nig gebettelt.
Es hilft kein Wasser wider die Wassersucht.
Es isst sich am besten, wo der Kessel ?ber dem Herd h?ngt.
Es ist besser, die Armen sitzen vor deiner T?r, als du vor ihrer.
Es ist daf?r gesorgt, dass die B?ume nicht in den Himmel wachsen.
Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet
Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet.
Es ist ein armer Fuchs, der nur ein Loch hat.
Es ist eine schlecht Maus, die nur ein Loch wei?.
Es ist kein Baum so sch?n, dass man dran h?ngen m?chte.
Es ist kein Baum, der nicht zuvor ein Str?uchlein gewesen.
Es ist kein Haus ohn' eine Maus.
Es ist kein Heiliger so klein, er will seine eigene Kerze haben.
Es ist kein Kinderspiel, wenn alte Leute auf Stecken reiten.
Es ist kein Mann so kleine, er hat der Teufelsadern eine.
Es ist kein Meister geboren, er muss gemacht werden.
Es ist kein Meister so gut, er findet einen ?ber sich.
Es ist kein Meister vom Himmel gefallen.
Es ist kein Mensch ohne ein Aber.
Es ist kein Tag, er bringt seinen Abend mit.
Es ist kein Was ohne Weil.
Es ist kein Wasser so tief, man findet den Grund.
Es ist keine Hure so b?s, sie z?ge gern ein fromm Kind.
Es ist keine Suppe teurer als die, die man umsonst isst.
Es ist keiner so stark, er findet einen St?rkern.
Es ist leicht gesagt, aber langsam getan.
Es ist leichter gescholten als vergolten.
Es ist leichter tadeln, als besser machen.
Es ist nicht alle Tage Jahrmarkt.
Es ist nicht aller Tage Abend.
Es ist nicht alles Gold, was gl?nzt.
Es ist nicht gar ohne, was Herr Jedermann sagt.
Es ist nicht jeder dein Freund, der dich anlacht.
Es ist nicht Not, dass die Pfaffen heiraten, solange die Bauern Weiber haben.
Es ist nicht so leicht verdient, als vertan.
Es ist niemand gern alt, und doch will jedermann gern alt werden.
Es ist noch nicht aller Tage Abend.
Es ist nur eine d?nne Wand zwischen Wahnsinn und Verstand.
Es ist schlimmer, ein Weib zu reizen als einen bissigen Hund.
Es ist selten ein Gewinn ohne des Andern Schaden.
Es ist selten ein Schaden, ohne ein Nutzen dabei.
Es ist so leicht gelacht wie geschrien.
Es ist, um auf die Akazien zu klettern.
Es kann nicht jeder um Ablass gegen Rom ziehen.
Es kann nur einer Papst sein.
Es kann oft einer, was er nicht wei?.
Es kommt alles in einen Magen.
Es kommt nichts im Schlaf.
Es kommt niemand gern vom Pferd auf den Esel.
Es lacht mancher, der lieber weinen m?chte.
Es leben viele vom Wind, die keine M?hlen haben.
Es liegt nicht am wohl Anfangen, sondern am wohl Enden.
Es meint jede Frau, ihr Kind sei ein Pfau.
Es muss ein kalter Winter sein, wo ein Wolf den andern frisst.
Es muss einer oft k?nnen, was er nicht kann.
Es nimmt kein Schlachter dem andern eine Wurst ab.
Es passt wie die Faust aufs Auge.
Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst, die niemand kann.
Es schl?gt nicht immer ein, wenn es blitzt.
Es sind nicht alle Doktoren, die rote H?te tragen.
Es sind nicht alle Heilige, die in aller Heiligen Kirchen gehen.
Es sind nicht alle Huren, die einem Manne zu Willen sind.
Es sind nicht alle J?ger, die das Horn gut blasen.
Es sind nicht alle Jungfern, die Kr?nze tragen.
Es sind nicht alle K?che, die lange Messer tragen.
Es sind nicht alle krank, die Ach und Wehe schreien.
Es sind nicht alle krank, die in Ohnmacht fallen.
Es sind viele reiche Bettler auf Erden.
Es spielen sich eher zehn arm als einer reich.
