Zitat von Sprichwort Chinesisches
In der einen Hand hält er einen Weihrauchkessel, in der anderen eine Lanze.
In der Familie sei sparsam, doch Gästen gib reichlich.
In der Familie verteidige die Familie, im Staat verteidige den Staat.
In der Ferne wird einer nach Rock und Hut, in der Heimat nach seinem Geld geachtet.
In der Fremde einen alten Freund zu treffen, ist wie labender Regen nach langer Trockenheit.
In der Not liegt vor dir kein Dorf und hinter dir keine Schenke.
In der Stille scheinen Himmel und Erde groß. In der Muße dehnen sich Tage und Monde lang.
In einem großen Mund steckt eine lange Zunge.
In einem heruntergefallenen Nest gibt es keine heilen Eier.
In einem Hühnerei suche nicht nach Knochen.
In einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber.
In einer harmonischen Familie sprießt das Glück von allein.
In einer Hundehütte ist schlecht Kuchen aufbewahren.
In einer Lampe ohne Öl wird der Docht umsonst verbrannt.
In einer öffentlichen Halle ist nie ein Mensch zum Fegen da.
In einer Regenpfütze gibt es keine Fische.
In einer ruinierten Familie betrügen die Knechte den Herrn.
In jedem Körnchen Reis steckt ein Tropfen Schweiß.
In Kleidung und in Essen verstoße nicht gegen die Sitte.
In Leben und Sterben gleichen sich Vergangenheit und Gegenwart.
In Sand lege die Erdnuss, auf Lehm säe Weizen.
In schnellem Wasser ist gut Fische fangen.
Inmitten einer großen Freude soll man nichts versprechen.
Ins Ohr geflüsterte Worte kann man tausend Li weit hören.
Iss Fisch nur frisch und Reis nur gar.
Ist das Salz feucht geworden, gibt es Regen.
Ist das Werk des Menschen auf Erden getan, geht er mit leeren Händen.
Ist der Gast gegangen, hat der Hausherr wieder Ruhe.
Ist der Herrscher nicht gerecht, fliehen die Minister aus dem Land.
Ist der Lehrer nicht klug, dann sind die Schüler dumm.
Ist der Mensch fleißig, ist auch die Erde nicht faul.
Ist der Preis zu billig, wirst du leicht betrogen.
Ist die Katze fort, kommen die Ratten hervor und rekeln sich.
Ist ein Baum auch tausend Zhang hoch, seine Blätter fallen doch zur Wurzel.
Ist ein König frei von Habgier, muss er weder Menschen noch Gespenster fürchten.
Ist ein Lehrer streng, wird seine Arbeit auch geachtet.
Je ärmer einer ist, desto mehr Teufel laufen ihm über den Weg.
Je größer der Herr, desto größer der Knecht.
Je größer der Mandarin, desto größer seine Schreiber und Boten.
Je länger die Schnur, desto höher fliegt der Drache.
Je mehr man isst, desto gefräßiger wird man.
Je stiller du bist, desto mehr kannst du hören.
Jede Fliege hinterlässt ein paar Maden.
Jede größere Straße führt nach Peking.
Jeden berühmten Berg halten die Buddhamönche besetzt.
Jeder Fluss hat eine Quelle, jeder Baum hat eine Wurzel.
Jeder ist sich selbst der beste Freund.
Jeder Narr kann über andere lachen, nur ein Weiser über sich selbst.
Jeder Schaden macht dich etwas klüger.
Jedermann gefällt's, sich mit Hut und Gürtel aufzuputzen.
Jedes Ding hat seinen Herrn.
Jedes Gewerbe hat seinen Meister.
Jugend verlache kein graues Haupt, denn wie lange bleibt eine Blume rot und frisch?
Kein Feiertag, der kein Ende hätte.
Kein Vornehmer, wer niemanden zu befehlen hat.
Keine Anklageschrift kommt ohne Lüge aus
Keine Anklageschrift kommt ohne Lüge aus.
Keine Arznei einzunehmen wirkt so viel, wie einen mittelmäßigen Arzt zu haben.
Keine Freude kommt dem Studieren gleich.
Kerzen sind im Dunklen teuer.
Klare Flüsse werden an ein irden Bett gefesselt. Unzählige Gelehrte werden durch den Wein getrübt.
Kluge dienen oft einem Narren.
Kommt ein Gast, dann bringe Wein, und schlachte einen Hammel.
Kommt ein großer Vogel in den Wald, haben die Kleinen nichts zu zwitschern.
Lang genug geschliffen, wird aus einem Stößel zu guter Letzt eine Nadel.
Langsam gearbeitet, schafft kunstvolle Ware.
Lass immer Vorsicht walten, als gingest du an einem Abgrund oder über dünnes Eis.
Lass nicht den Falken los, bevor du den Hasen siehst.
Lautes Geschrei schafft noch kein Recht.
Lege Dämme an, solange noch kein Wasser kommt.
Lehrer sprechen nicht gegen Lehrer und Ärzte nicht gegen Arzte.
Leicht ist es, einen Laden zu eröffnen, doch schwer, ihn aufzuhalten.
Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom, sobald man damit aufhört, treibt man zurück.
Liebe und Freundlichkeit sind die besten Gewürze zu allen Speisen.
Lieber adoptiere einen Sohn, als, dass die Familie stirbt.
Lieber auf Erden den Kummer tragen, als in der Erde begraben sein.
Lieber auf Erden eine Schale Tee trinken, als im Totenreich Suppe löffeln.
Lieber bebaue ein Feld bei deinem Haus, als, dass du von Zugtieren lebst.
Lieber bleib zu Hause müßig, nur geh nicht ohne Geld zu Markte.
Lieber ein Augenzeuge als zehntausend Gerüchte.
Lieber ein Dämon in einem großen Tempel als ein Gott in einem kleinen Tempel sein.
Lieber ein dummer Sohn als eine geschickte Tochter.
Lieber hungrig und rein als satt und verderbt.
Lieber iss selber nichts, aber füttere das Vieh.
Lieber mit einem Weisen sterben, als mit einem Narren leben.
Lieber möchte man ein Hund im Frieden als ein Mensch im Krieg sein.
Lieber schätze einen Gast gering, doch lass ihn nicht hungern.
Lieber zehn Jahre voll sich regen, als zwanzig Jahre nur halb. Man spart zehn Jahre Kost dabei.
Lieber zehn Schritte zu weit, als einen Schritt in die Gefahr gegangen.
Liebevolle Ehegatten werden von ihren Kindern wiedergeliebt.
Liebst du mich, dann liebe auch die Krähe auf meinem Dach.
Mach die Augen zu, wenn im Essen Raupen sind.
Mag der Stadtwall auch tausend Zhang hoch sein, drinnen wie draußen braucht man trotzdem Wachen.
Man geht nur einmal auf den Leim.
Man gibt nicht aus Schwäche nach, denn nur ein Narr nimmt den Kerker auf die leichte Schulter.
Man kann einen Vater verlassen, der ein Amt bekleidet, doch keine Mutter, die betteln geht.
Man kann nicht allen Wein trinken, den es zu kaufen gibt.
Man sieht nicht, was einer isst, wohl aber, was er am Leibe trägt.
Man sieht nur die Lebenden einen Halsblock tragen, nie jedoch einen Toten Schmerzen leiden.
Man sieht nur einen Fleck vom Fell, und erkennt doch sogleich den ganzen Leoparden.
Man versteht nur das Geschäft, durch das man den Reis verdient.
Man wirft gern einen Ziegelstein beiseite, um dafür eine Perle zu bekommen.
Mancher fischt im Wasser nach dem Mond.
Mancher geht los wie ein Donner und fällt wie Staub auf die Erde.
Mancher redet große Worte und gebraucht nur kleine Münzen.
Mancher sieht aus Furcht vor sich einen Wolf und hinter sich einen Tiger.
Mancher verkauft in drei Tagen nur zwei Gurken.
Mandarine halten stets zusammen.
Mann und Frau kennen keinen Groll, der eine Nacht überlebt.
Mauern haben Löcher, Wände haben Ohren.
Mein Nachbar und ich haben je ein Ei. Wenn wir es tauschen, hat jeder weiterhin ein Ei. Mein Nachbar und ich haben eine Idee. Wenn wir diese austauschen, hat jeder von uns zwei Ideen.
Mensch und Tier sind alle gleich.
Menschen kennen nicht ihre Fehler, Ochsen nicht ihre Stärke.
Mist auf dem Rock ist Schmutz, Mist auf dem Feld ist Dung.
Mit Anstand kommt man durchs ganze Land, ohne Anstand kommt man keinen Chi voran.
Mit dem Tod ist alles aus.
Mit der Tragestange kommt man nicht quer durchs Tor.
Mit einem falschen Zug ist eine ganze Schachpartie verloren.
Mit einem Nudelholz lässt sich kein Feuer fachen.
Mit einer Hand fängt man nicht zwei Frösche.
Mit Fleischknochen wirf nicht nach Hunden.
Mit Geld bist du ein Drache, ohne Geld bist du ein Wurm.
Mit geschlossenen Augen fängt man noch nicht einmal einen Sperling.
Mit Ruhe und Geduld im Herzen denke über eine Sache dreimal nach.
Mit Wein im Bauch ist man zu Geschäften aufgelegt.
Mitunter kostet der Sattel mehr als das Pferd.
Musik ist der Liebe Nahrung.
Nach allen Mücken kann keiner schlagen.
Nach außen ein Dummkopf, inwendig ein Schlaukopf.
Nach dem Essen dreihundert Schritt und du brauchst keine Apotheke.
Nach einem großen Schneefall steigt der Preis von Brennholz, Salz, Öl und Reis.
Nach vollbrachter Tat weiß man, wer ein Edler ist.
Nachsicht zählt zur Pflicht des Menschen, Gewinn rechnet er sich als Schläue an.
Nackt kommen wir, und nackt gehen wir.
Neun Frauen von zehn sind eifersüchtig.
Nicht der Beamte wird gefürchtet, sondern seine Macht.
Nicht der Wein macht die Menschen betrunken, die Menschen machen sich selbst betrunken.
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist unser Eigentum.
Nicht einmal ein Narr verkauft mit Verlust, um den Leuten zu gefallen.
Nicht nur die Schönheit, auch Reichtum kann einen Menschen betören.
Nicht Perlen und Jade, sondern die fünf Feldfrüchte sind echte Kostbarkeiten.
Nicht wer am lautesten schreit, leidet stets den größten Schmerz.
Nicht wissen ist nicht schlimm, schlimm ist nur, nicht wissen wollen.
Nichts ist süßer als schlafen. Nichts ist bittrer als zu Fuß durchs Land zu ziehen.
Nichts wiegt schwerer als der Tod des Herzens.
Niemals spaße . in Gegenwart eines Herrn.
Nimmersatte Habgier und blindgläubige Liebe geben oft ein Paar.
Nur auf ein angeknicktes Ei setzen sich die Fliegen.
Nur dein liebendes Weib weiß, ob dir kalt oder warm ist.
Nur der Minister ermahnt den Herrscher, nicht der Herrscher den Minister.
Nur die größten Weisen und die dümmsten Narren bleiben immer gleich.
Nur ein dummer Hund jagt einem fliegenden Vogel nach.
Nur ein Jäger, der protzt, steckt sich eine tote Ratte in den Gürtel.
Nur ein seichtes Gewässer ist der Fluss, der Leben und Tod voneinander scheidet.
Nur eine kranke Ente fürchtet sich vor dem Wiesel.
Nur eine Seite angehört, führt zu falschem Urteil.
Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.
Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.
Nur wer in der Nacht einen Fluss überquert, weiß den hellen Tag zu schätzen.
Ob das Geschäft gelingt oder nicht, wir brauchen unsere achtzehn Krüge Wein.
Ob du ausgehst oder heimkehrst, tritt erst vor deine Eltern.
Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg vor dir bleibt derselbe.
Ob du eine Dschunke oder einen Rappen nimmst, immer warten drei zehntel Gefahr auf dich.
Ob eine Heirat zustande kommt oder nicht, die Kupplerin erhält immer ihren Schnaps.
Obwohl sie nicht einmal hundert Jahre alt werden, bereiten sich die Menschen Sorgen für tausend Jahre.
Oft wechseln zehn Jahre im reichen Hedong mit zehn Jahren im armen Hexi.
Ohne frisches Heu werden die Pferde nicht satt, ohne Beziehungen die Menschen nicht reich.
Ohne Kälte und Hitze können die fünf Feldfrüchte nicht reifen.
Ohne Selbstvertrauen ist es schwer zu leben.
Ohne Sparen gedeiht der Wohlstand nicht.
Ohne Töchter könnte die Welt nicht existieren.
Ohne Verdienst soll man auch nichts verdienen.
Ohne Verrat würde man Treue nicht bemerken.
Ohne Wasser hat noch nie jemand gebadet.
Ohne Wind keine Wellen.
Pläne schmieden ist keine Kunst des Alters.
Reden können ist nicht so viel wert, wie zuhören können.
Regen im Frühling ist teuer wie Öl.
Reich ist, wer sich bescheidet mit dem, was er hat.
Reichtum macht selbst Brüder uneins, Arbeit führt das ganze Dorf zusammen.
Reis koche auf starkem Feuer Fleisch auf schwachem.
Reisen macht einen jungen Mann an Erfahrung alt.
Reiskörner fallen nicht vom Himmel.
Reiße jeder Gans, der du habhaft wirst, eine Feder aus.
Rufe nur das aus, was du auch verkaufst.
Ruhm und Gewinn treiben einen Menschen weiter, als ein Adler fliegt.
Sage nicht die Wahrheit und du wirst bald ein angesehenes Mitglied der menschlichen Gesellschaft.
Salz isst man auf der ganzen Welt.
Sandkorn auf Sandkorn wird schließlich zur Pagode.
Säßest du auf dem Thron, du fändest keinen, der dich beschützte.
Sauer, süß, bitter, scharf alles muss gekostet werden.
Schau dem Kampf der Tiger nur zu, wenn du auf dem Berge sitzt.
Schau mehr aufs Feld, gaffe weniger auf die Straße.
Schau nicht ins Wasser, dich zu spiegeln, dein Spiegel sei das Volk.
Schimpfe auf dich selbst, nicht aber auf die Sonne, wenn dein Garten nicht blüht.
Schimpfe nicht auf den Spiegel, wenn du mit einem Makel geboren bist.
Schläft das Schwein, wächst sein Fleisch. Schläft der Mensch, wachsen seine Schulden.
Schlage den Gong und verkaufe Zuckerwaren, so übe ein jeder sein Handwerk aus.
Schlage die Trommel drinnen, dass sie draußen keiner hören kann.
Schlägst du einen Hund, dann sieh erst, wer der Herr ist.
Schließe den Mund wie eine Flasche, hüte deine Gedanken wie einen Stadtwall.
Schon immer haben die Dicken mehr Kälte ausgehalten.
Schon immer hat eine gute Tat nur hundert Nackenschläge eingebracht.
Schöne Dinge und gute Menschen sind schwer zu haben.
Schwärme nicht von der milden Frühlingssonne, sondern fürchte, dass der Westwind Kälte bringt.
Schweinefleischer und Hundeschlächter erwartet kein gutes Ende.
Schwer ist es, das Tor zur Güte zu öffnen und genauso schwer, es wieder zu schließen.
Seinen Augen bleibt die ganze Erde leer, sein Blick nimmt keinen Menschen wahr.
Selbst auf einem breiten Fluss stoßen die Dschunken schon einmal zusammen.
Selbst der Kaiser mit all seinem Geld kann sich nicht zehntausend Jahre erkaufen.
Selbst die geschickteste Hausfrau kann ohne Reis kein Essen kochen.
Selbst Diebe werden bestohlen.
Selbst ein dickes Seil fängt an einem Faden zu faulen an.
Selbst ein Drache nimmt nur den Weg, den er kennt.
Selbst ein Drache nimmt nur einen Weg, den er kennt.
Selbst ein Frosch kann ertrinken.
Selbst ein ganzer Haufen Hasenfüße vollbringt nicht eine Heldentat.
Selbst ein Haufen Bücher ersetzt nicht einen guten Lehrer.
Selbst ein Hundertjähriger fürchtet sich vor dem Sterben.
Selbst ein Kaiser hat Verwandte, die Strohsandalen tragen.
Selbst ein Lahmer kann in die Spur des Tigers treten.
Selbst ein schlauer Käufer vermag einen einfältigen Händler nicht zu hintergehen.
Selbst ein Tiger hält ein Schläfchen.
Selbst ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.
Selbst einem gerechten Mandarin fällt es schwer, einen Familienstreit zu schlichten.
Selbst Fliegen hängen am Leben und fürchten den Tod.
Selbst Götter und Genies verlieren einmal ihr Schwert.
Selbst Tiger und Wolf kennen Vater und Sohn, selbst die Bienen haben ihre Königin.
Selbst wer am Wasser lebt, verschwende nicht das Wasser.
Sieh nicht auf die goldene Maske, sondern auf das Gesicht dahinter.
Sieht ein Amtsdiener Geld, gleicht er einer Fliege, die Blut gerochen hat.
Silbergeld ist nur Kot und Staub. Das Gesicht zu wahren, ist tausend Batzen wert.
Sind die großen Pfeiler morsch, halten auch die kleinen nicht.
Sind Rüben auf dem Markt gefragt, muss man sie nicht waschen.
Sind zwei Menschen eines Sinnes, vermag ihr Wille Metall zu durch schneiden.
So freundlich, wie du vom Berge rufst, wird dir aus dem Tal Antwort gegeben.
So nah sich Brüder sind, Besitz und Vorteil halten sie auseinander.
So viele Worte, so viele Schlappen.
So wie ein Baum mit der Zeit von selbst gerade wächst, kommt der Mensch im Alter zur Vernunft.
So wie ein fallender Tropfen zerplatzt, wird jede Tat vergolten.
Söhne und Töchter sind den Augen eine Freude.
Solang ein altes Pferd noch lebt, bleibt es seinem Charakter treu.
Solange das Feuer im Herd noch brennt, werden die Gäste kein Ende nehmen.
Solange der Magen nicht krank ist, wird der Patient nicht sterben.
Solange du Anderssein nicht verzeichnen kannst, bist du noch weit ab vom Wege zur Weisheit.
Solange er nicht den Sarg gesehen hat, fließen ihm keine Tränen.
Solange es eine Straße gibt, besteige nicht ein Schiff.
Soldaten unterhält man tausend Tage, um sie für eine Stunde zu gebrauchen.
Soll eine Sache recht gelingen, lass dir Rat von drei Alten bringen.
Sommerregen verheißt Korn.
Sorge dich nicht ums Feuerholz, solange es noch grüne Berge gibt.
Sorge dich nicht unnütz wie der Mann aus Qi, der fürchtete, der Himmel würde herunterfallen.
Sorge Dich nur um die eigene Familie und rede nicht über anderer Leute Töchter und Frauen.
Sorglosigkeit lädt Diebe ein, Eitelkeit öffnet der Wollust das Tor.
Sorgsam durchdacht, wird alles leicht. Wankelmut macht alles schwer.
Spanne den Bogen, doch schieß den Pfeil nicht ab, lieber drohe, aber schlag nicht zu.
Speise nie ohne Begleitung im Hause einer Witwe.
Sprich nicht zu einem Zwerg von kleinen Dingen.
Steh aufrecht in der Mitte, ohne nach einer Seite umzufallen.
Steigt die Kauflust, dann zeige keine Hast.
Stelle niemanden ein, dem du misstraust, aber wen du eingestellt, dem misstraue nicht.
Stillstand des Blutes macht krank, Stillstand des Denkens macht dumm.
Studieren färbt einen Menschen mehr als Zinnober und Kobaltblau.
Suchst Du eine Frau, schau nicht auf ihre Schönheit, sondern, dass sie tüchtig bei der Arbeit ist.
Tausend Ärzte kurieren auch einen Gesunden zu Tode.
Tausend Soldaten sind leicht zu rekrutieren, es ist nur schwierig, einen General zu finden.
Tiefe Wasser fließen langsam, würdige Menschen reden mit Bedacht.
Tiefe Weisheit wächst aus starken Zweifeln.
Töricht ist es, wenn sich ein Glockendieb die Ohren hält.
Töte keinen Ackerbüffel, wirf beschriebenes Papier nicht weg.
Trachte nicht, satt zu sein. In kleinen Mengen schmeckt's am besten.
Treibe bei der Arbeit, aber nicht beim Essen.
Trinke nicht mehr Wein, als du messen kannst.
Trinke nicht Wasser aus einer schmutzigen Quelle, ruhe nicht im Schatten eines giftigen Baumes.
Trinke Tee, und du kommst zu Kräften.
Tropfen um Tropfen füllt sich ein Teich, Sandkorn auf Sandkorn wächst ein Berg.
Tu Gutes und frage nicht nach dem Vorteil.
Tue Gutes: Dein Nachbar erfährt es nie. Tue Böses: Man weiß es auf hundert Meilen.
Tue nichts, das du anderen nicht erzählen könntest.
Tugend ist der Boden des Glücks, Laster das Omen der Not.
Über dem Fangen von Fischen und Krebsen vergiss die Feldarbeit nicht.
Über dem Geschwätz eines Buddhamönchs von Heirat vergeht die Zeit.
Über die Wolken führen keine Pfade, wir müssen schon den Weg auf der Erde nehmen.
Über Schnee kann ein Schmetterling nicht urteilen.
Überm Sitzen und Essen kann ein Berg einstürzen.
Um einen faulen Fisch verbreitet sich Gestank, um eine Orchidee feiner Duft.
Um Gutes zu schaffen, sind hundert Jahre zu wenig. Um es zu zerstören, reicht schon ein Tag.
Unfrieden in der Familie wird rasch von Fremden ausgenutzt.
Unklare Worte sind wie ein blinder Spiegel.
Unter drei Menschen finde ich bestimmt einen, der mich belehren könnte.
Unter einem großen Baum fällt kein Reif aufs Gras.
Unter einem starken General gibt es keine schwächlichen Soldaten.
Unter einem verschlissenen Hut steckt oft ein wackerer Mann.
Unter freundlichen Menschen ist selbst das Wasser süß.
Unter großen Bäumen ist gut ruhn.
Unter hundert gibt es auf der Welt einen guten Menschen.
Unter zehntausend Lastern ist Wollust das schlimmste, unter hundert Tugenden ist Sohnesliebe die erste.
Unversehens wird man ein Greis mit silberweißem Haar.
Vater und Sohn sollen nicht auf derselben Matte essen.
Verdruss im Haus, Zorn auf dem Markt.
Vergangenes ist spiegelhell, Zukünftiges dunkel wie schwarzer Lack.
Vergeude nie die Zeit.
Vergib dir nicht dein Herz, wenn du zum Pinsel greifst, um Anklage zu erheben.
Vergieße keine Tränen, wenn du noch hoffen darfst.
Verletzt der Himmelssohn das Recht, erhält er wie jeder andere eine Strafe.
Verlorenes Vertrauen kehrt nicht zurück.
Vernunft wird ohne Streitgespräch nicht offenbar.
Verschließe nicht die Tore, sondern verstopf die Löcher.
Verstand nützt nur einem einzelnen, Reichtum und Würden einer ganzen Familie.
Vertrauen ist die Schwester der Verantwortung.
Verwandle große Schwierigkeiten in kleine und kleine in gar keine.
Verwandte besuche selten, den Küchengarten desto öfter.
Verwandte sind nur dann verwandt und Freunde nur dann befreundet, wenn sie ebenbürtig sind.
Viel Geld rührt selbst die Götter an.
Viel pflanzen bringt nicht so viel ein wie das Feld sorgsam pflegen.
Viel Reisig sorgt für hohe Flammen. Viele Menschen verhelfen zum richtigen Entschluss.
Viele Hühner wenig Eier, viele Menschen wenig Ordnung.
Viele Kinder sind das Leid der Mutter.
Viele Menschen sind für die Arbeit gut, wenige Menschen sind zum Essen gut.
Viele Söhne viele Ängste.
Viele Wege führen zum Gipfel eines Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche.
Viele Zimmerleute bauen dir ein schiefes Haus.
Vollkommenheit kennt keine Eigensucht.
Von allen Arbeiten ist der Ackerbau die Wurzel.
Von einem Büffel zieht man nicht zwei Häute ab.
Von Nanking bis Peking ist kein Käufer so klug wie ein Händler.
Vor bösen Zungen fürchte dich.
Vor deinen Eltern erscheine angezogen, vor deinem Manne zieh dich aus.
Vor einem Mandarin dränge dich nicht nach vorn, als Gast stelle dich nicht hinten an.
Vor lasterhaften Frauen hüte dich das ganze Jahr, vor Dieben jede Nacht.
Vorsichtige gehen selten fehl.
Vorstehende Dachsparren faulen zuerst.
Wachsen die Bohnen auch bis ans Dach, sie bleiben doch stets ein Gemüse.
Wahre Freundschaft tauscht man nicht gegen tausend Pferde ein.
Wahre Liebe ist selbstlos und ohne Begierde.
Wahre Worte tun den Ohren weh.
Wahrheit ist die Quelle des Mutes.
Waltet im Hause eine kluge Frau, wird die Männer kein Unglück treffen.
Warum ein Ochsenmesser nehmen, um ein Huhn zu schlachten?
Warum greifst du nicht nach der Lampe und gehst die kurzen Freuden suchen, heute? Warum willst du warten Jahr um Jahr?
Warum viele Schriftzeichen kennen, um ein berühmter Arzt zu sein?
Was alle hassen und was alle lieben, muss man prüfen.
Was das Ohr nicht hört, belastet nicht das Herz.
Was der Pflug nicht schafft, erreicht die Egge.
Was der Reiche mit seinem Geld, vermag der Arme nur durch seine Kraft.
Was drei Greise sagen, gilt so viel wie das Wort eines Mandarins.
Was du sehen kannst, davon kannst du sprechen.
Was ein Held werden will, zeigt sich in der Jugend.
Was im Himmel der Donnergott, ist auf Erden der Bruder der Mutter.
Was ist Gold schon wert, kennen doch Glück und Frieden keinen Preis.
Was leicht gewonnen, wird leicht verloren.
Was man beim Wein geredet, bleibt nicht im Herzen.
Was man gesagt hat, gilt so viel wie im Spiel gesetzt.
Was man haben will, soll man erst einmal laufen lassen.
Was man mit einer Nadel nicht nähen kann, ist auch mit zehn Nadeln nicht zu nähen.
Was sich sagen lässt, ist noch lange nicht getan.
Was sind Freunde, die sich nicht auch raufen.
Was sind Geselligkeit und Unterhaltung ohne Wein?
Was über deine Kräfte geht, wird keine gute Arbeit.
Was vermag ein Hühnerei schon gegen einen Mühlstein?
Was viel nützt, kann auch viel schaden.
Was weiß schon eine Schwalbe von den Träumen eines Schwans?
Wasser aus dem Brunnen vermische nicht mit Wasser aus dem Fluss.
Wasser auszuschütten ist leicht, es wieder aufzusammeln schwer.
Wasser friert nicht an einem Tag zu drei Chi dickem Eis.
Wasser und Erde der Heimat formen sich ihren Menschenschlag.
Wässerst du nicht das Feld, wird es sich rächen.
Wegen einer Laus verbrennt sich mancher seinen Watterock.
Wegen eines Gastes mehr schlachtet man kein Huhn.
Weiche zurück, um voranzugehen.
Wein entdeckt die Geheimnisse des Herzens.
Wein trinke aus kleinen Schalen, Wissen trinke aus großen.
Weizen liefert das Achtzigfache, Hirse das Dreitausendfache der Saat.
Welcher Hundertjährige erlebte schon sechsunddreißigtausend frohe Tage?
Wem Gewinn winkt, der wahre die Rechtlichkeit.
Wem noch kein Bart gewachsen ist, der steht noch nicht fest im Leben.
Wem unterläuft nicht schon einmal ein halber Fehler?
Wen verdrießt es nicht, wenn Eisen nicht zu Stahl wird.
Wende Dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich.
Wenig reden ist wirklich eine Tugend.
Wenig Wünsche - frischer Mut, viele Sorgen - krankes Blut.
Wenig, aber öfter essen führt zur Heilung.
Weniges genau ist besser, als von allem etwas zu wissen.
Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, werden bald alle deine Probleme wie Nägel aussehen.
Wenn das Feuer den Topfboden durchgebrannt hat, weißt du, was Armut ist.
Wenn das Stadttor Feuer fängt, wird auch der Fisch im Teich vom Unglück nicht verschont.
Wenn der Arme sich dem Reichen beigesellt, trägt er bald keine Hosen mehr.
Wenn der Dunghaufen wachsen soll, darf der Tragkorb nie zur Ruhe kommen.
Wenn der Esel nicht saufen will, bringt ihn keine Gewalt dazu.
Wenn der Himmel regnen oder eine Witwe heiraten will, lässt es sich durch nichts verhindern.
Wenn der Mann nicht stirbt, den du töten willst, wird er ewig auf Rache sinnen.
Wenn der Mensch wissend geworden ist, steht unversehens sein Ende bevor.
Wenn der Oberfaule dem Faulen Befehle erteilt, sperrt der Faule nur die Augen auf.
Wenn der Streit mich nichts angeht, muss ich auch nicht die Schläge kriegen.
Wenn der Vater nicht pflügen kann, lernt auch der Sohn nicht säen.
Wenn die Blumen blühen, kredenze Wein. Bei Vollmond steig auf einen Turm.
Wenn die Elstern vor der Halle kreischen, werden bald Besucher kommen.
Wenn die Finger kratzen, geht der Daumen immer mit.
Wenn die Hühner abends picken, wird es Regen geben.
Wenn die Katze heult, fassen die Mäuse Mitleid.
Wenn die Korndschunken nicht nach Norden kommen, wird Reis wie Perlen teuer.
Wenn du am Wegrand sprichst, hört man dich im Grase.
Wenn du die Spur nicht wechselst, hast du keine Chance zum Überholen.
Wenn du eine Stunde lang glücklich sein willst, schlafe. Wenn du einen Tag glücklich sein willst, geh fischen. Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst, habe ein Vermögen. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit.
Wenn du einen Menschen ein gutes Werk vollbringen siehst, vergiss seine hundert Fehler.
Wenn Du einen Pfeil auf der Sehne hast, schieße nicht. Noch gefürchtet zu sein ist besser.
Wenn du essen willst, beleidige nicht den Koch.
Wenn du Macht hast, schöpfe sie niemals aus, wenn du Kraft hast, verausgabe sie nicht völlig.
Wenn du nicht den Weg zum Himmel gehst, wirst du von selbst zur Hölle fahren, auch wenn sie ohne Tore wär.
Wenn du nicht sagst, dass er eine Glatze hat, wird er nicht sagen, dass du blind bist.
Wenn du Schulden hast, musst du den Gläubiger fleißig besuchen.
Wenn du selbst keine Haare auf dem Kopf hast, dann beschimpfe andere nicht als Glatzkopf.
Wenn du trinkst, denke an die Armut der Familie.
Wenn du Waren auf dem Lager hast, bedenke, die Käufer werden niemals alle.
Wenn du Wasser trinkst, denke an die Quelle.
Wenn ein Dieb zubeißt, dringen seine Zähne drei Zoll tief in die Knochen.
Wenn ein Gelehrter drei Tage fort war, muss man ihn mit neuen Augen ansehen.
Wenn ein großes Schiff zerschellt, bleiben immer noch drei Lasten mit Nägeln zurück.
Wenn ein Mann verarmt, erinnert er sich seiner alten Schuldner.
Wenn ein Mensch unsterblich wird, kommen selbst seine Hühner und seine Hunde in den Himmel.
Wenn ein Nachbar ein Amt antritt, haben alle Grund zur Freude.
Wenn ein Tiger sich mit einem Rosenkranz behängt, ist es falsche Frömmigkeit.
Wenn eine Familie eine Mauer baut, ziehen zwei Familien einen Nutzen daraus.
Wenn es darum geht, andere zu tadeln, wird selbst ein Dummkopf schlau.
Wenn es nach den Menschen ginge, gäbe es keine Armen mehr.
Wenn es nicht an Kleidung und Essen mangelt, werden auch Sitten und Recht erblühen.
Wenn es viel donnert, fällt wenig Regen.
Wenn es vor Frühlingsanfang Gewitter gibt, folgen neunundvierzig Tage schlechtes Wetter.
Wenn Geschwister drei Jahre mit aufgeteiltem Erbe leben, werden sie wie Nachbarn.
Wenn Hausbewohner die Gesetze brechen, trifft die Schuld den Hausherrn.
Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich ein Singvogel darauf niederlassen.
Wenn ich nicht eines anderen Frau verführe, wird der andere auch nicht meine Frau verführen.
Wenn kein Regen fällt, säe keinen Weizen aus.
Wenn sich der Mensch nicht auf sich selbst besinnt, werden ihn Himmel und Erde vernichten.
Wenn sich kein Lüftchen regt, rühren sich die Bäume nicht.
Wenn zwei Männer ein Boot abdichten, wird es sicher lecken.
Wer am Brunnenrand wartet, bis das Wasser aus der Tiefe hochsteigt, wird verdursten.
Wer am Totenbett einen Kornspeicher hinterlässt, wird viel beweint.
Wer an den vier Meeren Freunde hat, glaubt überall Orchideenduft zu riechen.
Wer an Schwindsucht oder Wassersucht leidet, steht auf der Gästeliste des Höllenfürsten.
Wer an seine Träume glaubt, verschläft sein Leben.
Wer andere mit sich selber misst, hat ein Herz wie Buddha.
Wer arm ist, muss nicht arm an Willen sein.
Wer Armut erträgt, kann auch Reichtum bewahren.
Wer Arznei schluckt, aber die Diät nicht wahrt, bemüht den Arzt vergebens.
Wer auch immer gewinnt, der Bankhalter zieht allemal den Nutzen.
Wer auf Reisen geht, lasse nicht sein Silber sehen.
Wer Bambus malen will, muss ihn im Herzen tragen.
Wer Beamten folgt, isst ihren Reis.
Wer beim Säen träge ist, wird beim Ernten neidisch.
Wer beliebt sein will, verkaufe auf Borg und verlange nicht das Geld zurück.
Wer Beziehungen zum Hofe hat, kann leicht ein Beamter werden.
Wer das Maß kennt, wird sich nie blamieren.
Wer dem Tiger Tochter ein Glöckchen umbinden kann, vermag auch, es ihm wieder abzunehmen.
Wer den Acker pflügt, stehe zeitig auf, wer Handel treibt, rechne öfter nach.
Wer den Feind und sich selber kennt, kann ohne Gefahr hundert Schlachten schlagen.
Wer den Funken löscht, muss nicht sein Strohdach löschen.
Wer die Gräben nicht in Ordnung hält, verliert am Ende sein Feld.
Wer die Hände stille hält, halte auch den Mund.
Wer Diebe fasst, soll auch die Beute fassen. Wer Ehebrecher fasst, soll immer beide fassen.
Wer drei Tage nichts gegessen hat, schreckt vor nichts mehr zurück.
Wer ehrlich ist, geht immer vorwärts.
Wer ein Leben lang Beamter war, kommt siebenmal als Bettler auf die Welt.
Wer eine Hütte baut, fängt nicht mit dem Strohdach an.
Wer eine Not erfahren, weiß, wie hundert Nöte sind.
Wer einen Gast nicht nötigt, wird ihn noch beleidigen.
Wer einen kleinen Zorn bezwingen kann, erspart sich hundert Jahre Kummer.
Wer einen Wolf anstelle eines Hundes füttert, hat Not, das Haus zu behüten.
Wer Eisen schmieden will, muss selbst von zähen Eltern sein.
Wer etwas zu verkaufen hat, gilt nicht als arm.
Wer früh Kinder hat, zieht auch früh den Nutzen. Wer früh heiratet, muss sich auch früh ärgern.
Wer Gäste hat, bereite Tee.
Wer Geld hat zu helfen, beschönige nicht die Armut.
Wer Geld hat, ein Pferd zu kaufen, sollte der nicht auch das Geld für einen Sattel haben?
Wer Geld und keine Kinder hat, der ist nicht wirklich reich, wer Kinder und kein Geld hat, der ist nicht wirklich arm.
Wer Gemüse stiehlt, versteckt sich nicht im Gemüsegarten.
Wer Gesetze schafft, muss streng, wer Gesetze handhabt, milde sein.
Wer glücklich lebt, weiß nicht, was Glück bedeutet.
Wer gute Arbeit leisten will, schärfe zuerst das Werkzeug.
Wer Handel treibt, muss freundlich sein.
Wer Hirsche jagt, späht nicht auf Hasen.
Wer Hirse sät, rechne nicht auf Bohnen.
Wer hundert Wege kennt, hält sich manchmal für den Größten.
Wer im Frühling nichts sät, hat im Herbst nichts zu ernten.
Wer im Heu eine Nadel verloren hat, suche sie im Heu.
Wer in Angst vor einem bösen Traum einschläft, träumt bestimmt nicht gut
Wer in ein Zimmer voller Orchideen geht, nimmt bald ihren Duft nicht mehr wahr.
Wer in einen Brunnen stürzt, auf den wird sicher noch ein großer Stein hernieder fallen.
Wer in Lumpen geht, hat wenig Freunde. Wer allerorten Freunde hat, lebt in Zank und Streit.
Wer kein freundliches Gesicht hat, soll keinen Laden aufmachen.
Wer keine dicke Haut hat, lasse sich nicht von Tigertatzen streicheln.
Wer keine Fische fangen kann, fange Krebse.
Wer klug ist, strauchelt nicht am selbem Ort ein zweites Mal.
Wer lange krank ist, wird selbst zum Arzt.
Wer leicht verspricht, dem soll man wenig trauen.
Wer mir schmeichelt, ist mein Feind. Wer mich tadelt, ist mein Lehrer.
Wer mit dem Pinsel zu schreiben weiß, ist nirgends auf andere angewiesen.
Wer mit dreiundsiebzig oder vierundachtzig nicht zum Höllenfürsten gerufen wird, stirbt von allein.
Wer mit Geschenken kommt, hat sicher eine Bitte.
Wer mit seinem Geld Gutes tut, hat es nicht umsonst verbraucht.
Wer mit Straßenhändlern feilscht, versuche nicht, sie zu übertölpeln.
Wer mit vierzig verhasst ist, bleibt so bis ans Lebensende.
Wer mit Zinnober umgeht, wird rot. Wer mit Tusche umgeht, wird schwarz.
Wer nach Ruhm strebt, geht an den Hof. Wer nach Gewinn strebt, geht auf den Markt.
Wer nah am Tempel wohnt, weiß auch die Götter zu betrügen.
Wer nennt ein Mittel, mit beschränkten und ungezogenen Kindern fertig zu werden.
Wer nicht auf Bargeld sieht, ist kein rechter Händler.
Wer nicht auf das Wort der Alten hört, wird es später bereuen.
Wer nicht auf dem Lande lebt, weiß nicht, was Mühsal und Bitternis sind.
Wer nicht auf die hohen Berge steigt, kennt die Ebene nicht.
Wer nicht Blut und Wasser schwitzt, esse auch keinen Reis.
Wer nicht im Morgengrauen aufsteht, hat auch nicht mehr Zeit zum Schlafen.
Wer nicht über den Bergkamm steigt, gelangt nicht in die Ebene.
Wer nie einmal betrogen wurde, kann kein Kenner von Geschäften werden.
Wer rein sein will, muss sich schon selber waschen.
Wer Reis isst, vergesse nicht den Sämann.
Wer Rettich liebt, der sät ihn auch.
Wer ruhig leben will, darf nicht sagen, was er weiß, und nicht glauben, was er hört.
Wer sanft auftritt, kommt weit.
Wer satt und warm lebt, denkt an Wollust. Wer hungert und friert, denkt ans Stehlen.
Wer schlechte Arbeit leistet, schiebt die Schuld dem stumpfen Werkzeug zu.
Wer schon selbst nicht gerade ist, wie soll der andere gerade machen.
Wer Schweine füttert, kommt zu Dung und Fleisch.
Wer schwimmen lernen will, muss ins Wasser springen.
Wer seine Katzen satt hält, in dessen Garten nistet der Zeisig.
Wer seinem Maultier kein Futter gönnt, geht bald zu Fuß.
Wer sich Bauer nennt, greife zur Hacke.
Wer sich nicht in die Tigerhöhle wagt, wird kein Tigerjunges fangen.
Wer sich selbst in Gefahr begibt, weiß am besten, wie hinauszukommen.
Wer Söhne hat, bleibt nicht lange arm. Wer keine Söhne hat, bleibt nicht ewig reich.
Wer stets höflich ist, über den beklagt sich niemand.
Wer tänzelnd einherstolziert, tut es nur für die Leute.
Wer viel Geld hat, ist reich. Wer keine Krankheit hat, ist glücklich.
Wer viel gereist, hat viel Bitternis geschluckt.
Wer viel lacht und viel weint, wird sehr alt.
Wer viel von sich selbst verlangt, dem wird viel Glück zuteil.
Wer Wein trinkt, redet wahr.
Wer wenig gesehen hat, staunt viel.
Wer wird schon eingestehen, dass seine Gurken bitter sind.
Wer wird schon ohne Aussicht auf Gewinn früh aufstehen wollen.
Wer zeitig essen will, stehe zeitig auf.
Wer zu faul zum Jäten ist, wird Unkraut kauen müssen.
Wer zu Hause nie einen Wanderer aufgenommen, merkt erst in der Fremde, wie rar Gastgeber sind.
Wer zu hören versteht, hört die Wahrheit heraus. Wer nicht zu hören versteht, hört nur Lärm.
Wer zu Pferde reitet, weiß nicht, wie mühsam eine Fußreise ist.
Wer zum Weggefährten nicht »älterer Bruder« sagt, muss viele Umwege machen.
Werden die Felder gelb, zieht der Hunger in die Bauernhütten ein.
Weshalb sich um Brennholz sorgen, wenn man einen großen Baum besitzt?
Wessen Bildung seicht und löchrig ist, der sollte nicht wie ein Gelehrter tun.
Wie alt wirst du sein, wenn du wartest, bis der Gelbe Fluss klar geworden ist?
Wie es die Oberen machen, so wird es im Volke nachgeahmt.
Wie groß auch der Kaiser ist, er regiert doch nicht den Himmel.
Wie rasch ist Abschied genommen, wie lange dauert es bis zum Wiedersehen!
Wie sich das Schneckenhaus auch windet, die Schnecke findet stets hinaus.
Wie sollte man aus einem Baum ein ganzes Haus bauen können?
Wie viele brave Männer sind durch Wein und Weib verdorben.
Wille ist keine Sache des Alters, ein Willenloser wird umsonst hundert Jahre alt.
Willst Du Drachenfleisch kosten, dann steige ins Meer.
Willst du einen Acker kaufen, sieh dir die Lage an.
Willst du ohne Kummer leben, bezahle stets beim Mandarin die Steuern.
Willst du was wissen, so frage keinen Gelehrten, sondern einen Erfahrenen.
Wind begünstigt Diebe, Regen hält sie ab.
Wirf beschriebenes Papier nicht weg.
Wissen ist ein Schatz, den man nicht verliert.
Wissen, das nicht mit jedem Tage zunimmt, nimmt mit jedem Tage ab.
Wo das Dach niedrig ist, geht ein Weiser nicht anders als gebeugten Hauptes.
Wo das Wasser versiegt, beginnen die Fische zu fliegen.
Wo du auch Gast bist, danke für Tabak und Tee.
Wo keine Bäume wachsen, gilt schon Wermut als ein Baum.
Wo Lärm vorherrscht, da gibt es Geld, wo Stille einkehrt, ist Muße sicher.
Wo sich eine Schlange ein Loch gebohrt hat, weiß sie auch einen Weg.
Wo viele Hähne sind, legen die Hühner wenig Eier.
Woher hat das Salz seine Würze? Woher hat der Essig seine Säure?
Wohin du auch kommst, sprich immer in der Art der Leute.
Wolf und Tiger streichle nicht.
Worte sind die Stimme des Herzens.
Worte, die nahe liegen, aber in die Ferne weisen, sind gute Worte.
Wozu sich im Dunkeln tief verbeugen?
Würde ich dich fürchten, hätte ich dich nicht gefreit. Da ich dich freite, fürchte ich dich nicht.
Zahllos sind die Menschen auf der weiten Welt, doch welcher Mann ist schon ein wahrer Held.
Zählt eine Familie auch tausend Münder, Herr ist doch nur einer.
Zaudern ist der Dieb der Zeit.
Zehn Kesselflicker reichen nicht an einen Glockengießer.
Zehntausend Flüsse fließen ins Meer, allein das Meer läuft nie über.
Zeit bekommt man nicht für Geld zu kaufen.
Zerreiße nicht die Schnur, auf die das Geld gefädelt ist.
Zieh die Schuhe erst aus, wenn du am Ufer stehst.
Ziehst du eine Mauer hoch, so sage nicht, sie soll dich vor Regen schützen.
Zorn und Groll reden närrisch.
Zu großem Verdienst gehört ein fetter Lohn.
Zu Hause darfst du arm, doch auf Reisen musst du reich sein.
Zu Hause hängst Du von den Eltern, in der Fremde von deinem Herrn ab.
Zu Neujahr und an Feiertagen soll alle Arbeit ruhn.
Zu viel Reichtum belastet den Menschen, zu viel Essen schadet dem Magen.
Züchte lieber Tauben als Spatzen.
Zuckerrohr ist nie zugleich an beiden Enden süß.
Zuerst verwirren sich die Worte, dann verwirren sich die Begriffe, und schließlich verwirren sich die Sachen.
Zugucken ist leicht, studieren ist schwer.
Zum Laternenfest gibt es keine Mandarinen und im Frühling keine Rüben.
Zum Schimpfen braucht man kein Manuskript.
Zünde keine falsche Kerze vor einer wahren Gottheit an.
Zuviel und Zuwenig taugen beide nicht.
Zuweilen wird ein Baum gefällt, um einen Spatz zu fangen.
Zwischen den Lippen eine Zuckermelone und im Herzen einen bitteren Rettich.
Alle Menschen sind klug, die einen vorher, die anderen nachher.
Als du auf die Welt kamst, hast du geweint, und um dich herum freuten sich alle. Lebe so, dass wenn du die Welt verl?sst, alle weinen und du allein l?chelst.
Am wohlsten f?hlt sich ein Baumfrosch im Brunnen.
An hei?en Tagen besteht man nicht auf den Riten.
Anstelle von Fleisch iss Bohnenk?se du wirst satt und sparst an Geld.
Arm sein macht dich schon zu drei Zehnteln schlecht, reich sein deckt hundert Fehler zu.
Arm und h?sslich kann man nicht verstecken.
Arm und Reich m?ssen nicht ewig so bleiben.
Armut ist das Los aller Weisen.
Armut und Reichtum lassen sich nicht verbergen.
Armut zerrei?t die sechs Bande der Verwandtschaft.
Arznei vertreibt eingebildete Krankheiten, doch Wein nicht wirklichen Kummer.
Auch auf den sch?nsten Disteln schl?ft man nicht gut.
Auch der l?ngste Weg beginnt mit einem kleinen Schritt.
Auch der Tiger ?rgert sich ?ber einen Floh in seinem Fell.
Auch die dunkelste Wolke hat einen silbernen Rand.
Auch ein alter B?ffel hat sch?ne H?rner.
Auch ein ehrlicher Beamter kann es kaum vermeiden, von falschen Dienern umgeben zu sein.
Auch ein hoher Berg bleibt unter der Sonne.
Auch ein Sperling wirft im Fliegen einen Schatten.
Auch eine Reise von 1000 Meilen f?ngt mit dem ersten Schritt an.
Auch mit der Zunge kann man Kleider weben und mit dem Pinsel Felder pfl?gen.
Auch mit einem kleinen Beil kann man gro?e B?ume f?llen.
Auch ohne Schl?chter isst man das Schwein nicht mit Borsten.
Auch Papier und Pinsel k?nnen einen Menschen t?ten.
Auch um ein Huhn zu fangen, brauchst du wenigstens zwei K?rner Reis.
Auch wenn die Biene einen gestreiften R?cken hat, ist sie noch lange kein Tiger.
Auch wenn ein alter Traber an der Krippe steht, m?chte er noch tausend Li galoppieren
Auch Wildg?nse haben einen F?hrer.
Auch zehntausend Zhang hohe T?rme nehmen auf der Erde ihren Anfang.
Auf das, was die Oberen lieben, sind die Unteren versessen.
Auf der Welt gibt es nur drei schmutzige Gewerbe: Hure, Schauspieler und Musikant.
Auf einem Bein kommt man nicht weit.
Auf einem weiten Weg gibt es keine leichten Lasten.
Auf jeden Grashalm f?llt ein Tr?pfchen Tau.
Auf Reisen brauchst du einen guten Weggenossen, zu Hause einen guten Nachbarn.
Auf Spielsucht folgt Raub, auf Ehebruch folgt Mord.
Auf zwei Booten stehen wollen.
Augen haben und den [Berg] Taishan nicht sehen!
Aus einem Brunnen betrachte nicht den Himmel.
Aus einem K?bel voller Indigo kannst du kein wei?es Leinen ziehen.
Aus Stangen kann man Beile schmieden, und mit Beilen kann man Kl?ster bauen.
Aus trockenem Stroh ist kein ?l herauszupressen.
Au?er dir gibt es noch andere Menschen, so wie es ?ber dem Himmel noch andere Himmel gibt.
Bau deine H?tte am Stra?enrand und du wirst in drei Jahren noch nicht fertig sein.
B?ume pflanze im Fr?hling.
Beamte gibt es gro?e und kleine, doch ihre B?ttel sind alle gleich.
Begabte Menschen erziehe mit den Augen, mittelm??ige mit Worten und die dummen mit dem Stock.
Begabung h?ngt halb vom Talent und halb vom Lernen ab.
Bei der Arbeit krank, doch beim Essen gesund.
Bei einem Begr?bnis gehe man nicht weiter als bis zu wahrer Herzenstrauer.
Bei einem Silberschmied l?sst er sich eine Hacke machen.
Bei einer ernsten Krankheit gehe drei ?rzte an.
Bei einer Reise von hundert Li sind neunzig erst die H?lfte.
Bei Freunden sind alte, bei Kleidern neue die Besten.
Bei ruhigem Wetter kann jeder leicht Steuermann sein.
Bei Tau schneide keinen Weizen, am Mittag schneide keinen Lauch.
Beim Anblick von Geld werden die Augen rot.
Beim Geldspiel verliert stets der arme Teufel, die Hunde bei?en immer den, der in Lumpen geht.
Beim Hasardspiel verlieren sogar G?tter und Genien.
Beim Hauskauf sieh aufs Dachgeb?lk, bei der Brautschau sieh die Mutter an.
Besitzt eine Familie Gold, dann gibt es auch Leute, die es wiegen wollen.
Besser als der Plan eines Einzelnen ist der Plan von zweien.
Besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.
Besser ein Vogel in der Hand, als zehn V?gel auf einem Baum.
Besser eine unreife Frucht am Baum als eine faule Frucht unter dem Baum.
Besser wartet der Mensch auf den Brei, als der Brei auf den Menschen wartet.
Besser weint einer als viele.
Bettler f?rchten die Hunde, angehende Doktoren die Jahrespr?fung.
Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.
Bevor du einen Mandarin verhaftest, verhafte erst seine B?ttel.
Bewirte deine G?ste, doch halte sie nicht auf.
Brennholz, Reis, ?l, Salz, Soja, Essig und Tee diese sieben machen eine Familie reich.
Bringe einen Menschen vor Gericht, und du ziehst dir den Hass von drei Generationen seiner Sippe zu.
Br?cken und Wege repariere im Winter.
B?cher k?nnen nicht die Worte und Worte die Gedanken nicht ersch?pfen.
Daheim ist tausend Tage alles gut, in der Fremde ist immerfort alles schwer.
Das Auge eines Feindes sieht besonders scharf.
Das Auge erkennt die Wahrheit, das Ohr erkennt die L?ge.
Das B?se lebt nicht in der Welt der Dinge, es lebt allein im Menschen.
Das Feld ist der Herr, und der Mensch ist der Gast.
Das Fleisch der Schwachen ist die Kost der Starken.
Das fremde Korn und die eigenen Kinder scheinen immer besser.
Das Geld liegt auf der Stra?e, die Weisheit im Volksmund.
Das Geld wandert zur Spielbank, der M?rder aufs Schafott.
Das Geschenk eines bl?henden Talents besteht oft nur aus einem halben Blatt Papier.
Das Gl?ck kommt nicht in Paaren, das Ungl?ck nie allein.
Das gro?e l?sst er schleifen, doch im Kleinen ist er eine Kr?merseele.
Das Gute wie das Schlechte ist wahr, und beides sind Dinge dieser Welt.
Das Herz des Toren frisst der rei?ende Wolf.
Das Herz eines Kindes ist wie Buddhas Herz.
Das Leben besteht aus Leid und Not, der Tod aus Frieden und Freude.
Das Leben h?ngt vom Himmel und seine Dauer vom Menschen ab.
Das Rezept war ausgezeichnet, nur die Arznei taugte nichts.
Das sind schlechte Freunde, bei denen Rock und Hut nicht gerade sitzen.
Das t?chtige Leben gleicht einem Traum.
Das Volk ist die Wurzel eines Landes. Ist die Wurzel fest, lebt das Land in Frieden.
Das Wetter ?ndert sich st?ndlich, die Menschen in jeder Generation.
Das Wort »Verzeihen« ist ein Familienschatz.
Das Wort eines Weisen gilt so viel, als w?re es mit Pinsel und Tusche geschrieben.
Das Wort sei wahr, die Tat entschlossen.
Dein Tiger hat einen weiten Rachen, doch mein B?ffel einen starken Nacken.
Dem Alter mangelt es an Herzensw?rme wie der Trockenheit am Tau.
Dem Faulenzer wird beim Essen warm, doch bei der Arbeit kalt.
Dem wackren Mann gilt ein Wort so viel wie dem wackren Pferd ein Peitschenhieb.
Dem Wartenden scheinen Minuten Jahre zu sein.
Den Acker und die Frau gib an niemand weiter.
Den Willen eines Menschen bricht auch Buddha nicht.
Denk erst ans Essen, dann an die Kleidung.
Der Adler frisst nicht aus dem eigenen Nest.
Der alte Ingwer ist der sch?rfste.
Der Arme streite nicht mit dem Reichen und der Reiche nicht mit dem Mandarin.
Der Bauer hofft auf Regen, der Wanderer auf klaren Himmel.
Der bescheidenste Mensch ist auch der zuverl?ssigste.
Der Buddha aus Lehm ermahne nicht den Buddha aus Ton.
Der Dieb in der Ferne muss einen Fu? in der N?he haben.
Der Dung gibt dir eine gute Ernte, das Schicksal schenkt dir eine gute Frau.
Der Edle ist auf Rechtlichkeit, der gemeine Mann auf Vorteil bedacht.
Der Edle liebt bedachte Rede und beherztes Tun.
Der Edle strebt beim Essen nicht nach Sattsein und in der Wohnung nicht nach Prunk.
Der erhabene Himmel l?sst einen Mann mit einem rechten Herzen nicht im Stich.
Der Fehler eines Augenblicks bedeutet manchmal lebenslange Reue.
Der Fisch, der entkommt, ist stets ein gro?er.
Der Gelehrte ist der Schatz des Reiches, der Literat eine Perle an der G?stetafel.
Der Gen?gsame ist immer fr?hlich, der Geduldige ist immer ruhig.
Der gr??ten Gefahr kommt die Hilfe zuvor.
Der hat ein schweres Los, der mit einer silbernen Reisschale betteln muss.
Der heutige Tag verb?rgt nicht den morgigen.
Der Himmel erscheint zuweilen kurz, die Erde hingegen lang.
Der Himmel gleicht einem gro?en Menschen und der Mensch einem kleinen Himmel.
Der ist ein echter Edelmann, der einem Schachspiel wortlos folgen kann.
Der Kunde ist der Schatz, die Ware ist nur Stroh.
Der M?chtige unterdr?ckt die Menschen, der Mutige nimmt es mit Geistern auf.
Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.
Der Mensch f?rchte sich vor dem Ruhm, das Schwein davor, fett zu werden.
Der Mensch geht durchs Leben, wie ein Reisender ?ber die Meere f?hrt.
Der Mensch ist der Bogen, der Gedanke der Pfeil und Rechtschaffenheit das Ziel.
Der Mensch lebt nur eine Generation, die Blume nur einen Fr?hling.
Der Mensch wei? nicht, wann er sterben muss. Ein Wagen weiss nicht, wann er umst?rzen soll.
Der Mensch wurzelt in seinen Ahnen - aber alle Dinge haben ihre Wurzeln im Himmel.
Der M?nch denkt an Heirat und die Nonne an den Lenz.
Der Mund einer Kupplerin kennt kein Ma?.
Der Mund ist weich wie Bohnenk?se, das Herz ist wie ein Messer scharf.
Der Pfau ist um seinen Schwanz besorgt, der Edle um seine Ehre.
Der Pflug n?hrt einen Menschen, Handel n?hrt tausend Menschen.
Der Reiche denkt an kommende Jahre, der Arme an das, was er vor Augen hat.
Der Reis braucht Wasser und das Wasser D?mme.
Der Sturm bl?st auch durch ein Nadel?hr.
Der umgest?rzte Wagen vorn ist den Wagen hinten eine Warnung.
Der Unentschlossene gleicht einem Schwert, das nicht geh?rtet ist.
Der Unf?hige gleicht einem Pilz, der in die H?he schie?t, doch keine feste Wurzel hat.
Der Vater sitzt, der Sohn steht so ist es rechte Sitte.
Der Vogel w?hlt sich den Baum, aber nicht der Baum den Vogel.
Der Weg ist gewunden, die Wahrheit ist gerade.
Der Weg, den man nehmen muss, liegt im Mund verborgen.
Der Wein aus der Heimat muss nicht der beste sein.
Der Weise erwartet von den Menschen wenig, erhofft viel und bef?rchtet alles.
Der Weisen sind nur noch halb so viel, und Menschen, die sich selber pr?fen, gibt es gar nicht mehr.
Der Weizen ist schon auf der Tenne, doch die Schwiegertochter liegt noch im Bett.
Der Wohlstand der Familie gr?ndet sich auf das Sparen.
Der Wolf ist ein gro?er ?belt?ter, doch er lehrt die Hirten, auf der Hut zu sein.
Des K?nigs Gesetze sind bekannt, nur der Hunger ist schwer zu ertragen.
Die Alten lieben den Bart, die Jungen den Zopf, und die dazwischen lange Fingern?gel.
Die Alten sehen nicht den heutigen Mond, doch der heutige Mond schien schon den Alten.
Die Augen sehen nicht die Wimpern.
Die Augen sind gro?, der Magen ist klein.
Die bestverschlossen T?r ist die, die man offen lassen kann.
Die Chinesen sagen, jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.
Die Erde braucht D?nger wie der Fisch das Wasser.
Die Ernte eines Jahres besteht aus zwei Jahren M?hsal.
Die Familie eines faulen, selbstzufriedenen Mannes geht zugrunde.
Die Freundschaft unter Mandarinen ist zerrei?bar wie Papier.
Die f?nf Finger einer Hand k?nnen nicht alle gleich lang sein.
Die Grundlage des Reiches ist die Familie, die Grundlage der Familie ist der Mensch.
Die G?te des Menschen wiegt schwerer als ein Gesetz des K?nigs.
Die Jahre drehn sich wie ein Rad - der Fr?hling bleibt nur eine kurze Weile.
Die Jungen lieben Kleider, die Alten lieben das Essen.
Die Klugen f?hrt zuweilen ihre eigene Klugheit in die Irre.
Die lange Zunge einer Frau ist die Treppe, ?ber die das Ungl?ck kommt.
Die meisten Frauen sind von Natur so h?bsch, dass sie auch ohne Puder bet?ren.
Die Menschen trinken den Wein, die Schweine fressen den Treber.
Die Missgunst der Schwiegereltern kann eine Frau noch ertragen, nicht aber die Missgunst des Mannes.
Die Not des Bauern ist die Freude des Beamten.
Die prachtvollsten Blumen bl?hen oft im Verborgenen.
Die Pr?gel, die mein Landsmann kriegt, sind wie ein Schlag ins eigene Gesicht.
Die Riten gelten f?r die Edlen, die Strafgesetze f?r den P?bel.
Die Scham ist schnell verflogen, aber die Schulden sind lange nicht zur?ckgezahlt.
Die Sch?nheit muss auf Erden vieles leiden.
Die sch?nsten Bl?ten verwelken meist zuerst.
Die sicherste T?r ist die, die man offen lassen kann.
Die S?hne erziehe in der Halle, die Frau in den Kissen.
Die Soldaten, die f?nfzig Schritte geflohen sind, lachen jene aus, die hundert Schritte geflohen sind.
Die Sonne kann nicht ewig im Mittag stehen.
Die Sterne k?nnen den Glanz des Mondes nicht mehren.
Die Sterne k?nnen den Glanz des Mondes nicht vermehren.
Die Steuern stehen fest, die Ausgaben nicht.
Die Strafe zu f?rchten ist der beste Weg, ihr zu entgehen.
Die Strafe zu f?rchten, ist der beste Weg, ihr zu entgehen.
Die Str?me flie?en und ruhen niemals aus.
Die Tr?gheit ist der beste Kitt der so genannten Ordnung.
Die Trauben an der H?tte eines Armen sind sauer und klein.
Die Tugend einer Jungfer kennt keine Grenze, der Groll einer Frau kein Ende.
Die Vorfahren pflanzten B?ume, damit sich die Nachkommen an ihrer K?hle freun.
Die Vorfahren sind die Lehrer kommender Generationen.
Die Vorz?ge eines Dummkopfes sind besser als die Fehler eines Weisen.
Die Wahrheit ?ber einen Menschen erf?hrt man am besten von den Nachbarn.
Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge.
Die wirklich Reichen achten nicht auf ihre Kleidung.
Die wunderbarste Medizin kann Rachsucht nicht kurieren.
Die Wut des Armen und die Augen des Reichen sind gro?.
Die Wut im Angesicht des Feindes macht die Augen tr?be.
Die Zunge des weisen liegt in seinem Herzen, das Herz des Narren liegt auf seiner Zunge.
Die Zunge ist die Saat des Herzens und das Herz die Wurzel der Zunge.
Die Zweige des Maulbeerbaumes werden gebogen, wenn sie jung sind.
Diebe f?rchten Mondschein.
Diener k?nnen Herren werden, aber aus Knechten werden keine Gutsbesitzer.
Drei Becher Wein verlangt der Anstand, ein Rausch l?st tausend Sorgen auf.
Drei Jahre B?cher lesen ist nicht so gut wie einem Disput zuzuh?ren.
Drei Jahre rauche nicht, und du kommst zu einem B?ffel.
Drei Sorten von Menschen reize nicht: Beamte, K?ufer und Witwen.
Drei Zehntel der Sch?nheit einer Frau sind angeboren, sieben Zehntel auf Putz zur?ckzuf?hren.
Drei Zehntel heilt Medizin, sieben Zehntel heilt Di?t.
Dringt die Krankheit in den Bereich des Herzens, kann keine Arznei mehr helfen.
Du hast in der falschen Wiege geschlafen und bist dem falschen Scho? entschl?pft.
Du kannst ein Grab ?ffnen, doch weise nicht den Schwiegersohn von Dir.
Du kannst einen Beamten hintergehen, doch h?te dich, ihn zu reizen.
Dumm ist, wer andere zwingt, ihm zu glauben.
Dummk?pfe werden niemals krank.
Durch einen dichten Zaun gelangt kein Hund.
Eben der Wolfsgrube entkommen, ger?t man in eine Tigerh?hle.
Echtes Gold braucht Feuer nicht zu f?rchten.
Ehe du aus Gnade fremdes ?l verzehren darfst, trinke lieber eigenes Wasser.
Ein alter Mann f?hrt nicht unbedingt einen alten Pinsel.
Ein Armer gilt f?r dumm, ein Reicher gilt f?r klug.
Ein armer Mandarin besitzt immer noch so viel wie ein reicher Kaufmann.
Ein Arzt kann die Krankheit, nicht jedoch das Schicksal bessern.
Ein Arzt klopft nicht an T?ren. Er kommt nur, wenn man ihn bittet.
Ein Arzt muss wissen, ob die Krankheit von K?lte oder Hitze r?hrt.
Ein Arzt, der eine S?nfte nimmt, kommt nicht ins Haus eines Armen.
Ein Bauer ohne B?ffel ist wie ein Kaufmann ohne Kapital.
Ein Bauer ohne Land ist wie ein Literat ohne B?cher.
Ein Baum, den man f?llt, poltert mehr als ein Grashalm, den man m?ht.
Ein Beet mit R?ben, ein Beet mit Kohl jeder nach seinem Geschmack.
Ein Berg von Federn bringt ein Boot zum Sinken.
Ein Bild sagt mehr als tausend W?rter.
Ein Blatt verk?ndet den Herbst.
Ein Blinder h?rt alles, ein Tauber sieht alles.
Ein bl?hendes Talent ist kein Sohn armer Eltern, ein Buddhabonze ist kein Sohn aus reichem Hause.
Ein Dattelkern h?lt keinen Karren auf.
Ein Distriktvorsteher darf Br?nde legen, aber dem Volk ist es nicht erlaubt, eine Kerze anzuz?nden.
Ein Drache vermag das Wasser von tausend Fl?ssen, aufzuhalten.
Ein dummes Weib bringt den ganzen Haushalt durcheinander.
Ein Dummkopf, der arbeitet, ist besser als ein Weiser, der schl?ft.
Ein d?rrer Baum schl?gt im Fr?hling wieder aus, nur der Mensch ist zweimal jung.
Ein d?rrer Hund ist eine Schande f?r den Herrn.
Ein Edler bleibt fest in der Not.
Ein Edler f?rchtet, dass die Worte die Taten ?bertreffen.
Ein ehrlicher Beamter kommt nicht nach oben.
Ein ehrlicher Beamter reitet einen Klepper.
Ein ehrlicher Mandarin hat d?rre Diener, ein m?chtiger Gott hat fette Priester.
Ein eigensinniges Weib f?rchtet nur die Pr?gel.
Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber als ein goldener K?fig.
Ein einzelner Baum gibt noch keinen Wald.
Ein enges Flussbett macht die Str?mung rei?end, Not macht die Menschen erfinderisch.
Ein Entlein lernt von allein schwimmen, ein Tischlersohn lernt von selbst die S?ge f?hren.
Ein Erdgott wirkt nur in seiner Heimat Wunder.
Ein erfolgreicher Mann hat alles, nur keine Zeit.
Ein Esel kann selbst im Tigerfell niemanden erschrecken.
Ein Faulenzer hat stets gesunden Appetit, ein Dummkopf immer sch?ne Tr?ume.
Ein fauler B?ffel muss oft Wasser lassen.
Ein Fehler von Haaresbreite kann dich tausend Li in die Irre f?hren.
Ein Feld braucht D?mme so, wie ein Kind die Mutter braucht.
Ein Feld kannst du nicht mit einem F?cher vor der Sonne sch?tzen.
Ein Fest des Reichen gen?gt dem Armen ein halbes Jahr zum Leben.
Ein fettes Huhn legt keine Eier.
Ein Feuerf?nkchen kann einen Wald von zehntausend Qing in Asche legen.
Ein Fisch sieht den K?der, aber nicht den Haken.
Ein Fisch, der im Suppenkessel schwimmt, hat nicht mehr lang zu leben.
Ein Fischer weiche nicht von seinem Boot.
Ein Floh auf der Schlafmatte ist schlimmer als ein L?we in der W?ste.
Ein Freund vertreibt hundert Sorgen.
Ein frisch geborenes Kalb f?rchtet nicht den Tiger.
Ein gef?llter Baum wirft keinen Schatten.
Ein gelehrter M??igg?nger gleicht einer Wolke ohne Regen.
Ein Gelehrter wei? ' auch wenn er sein Haus nicht verl?sst, was im Staate vor sich geht.
Ein gemalter Fisch hat immer nur ein Auge.
Ein gerechtes Urteil findet nur, wer sich ?ffentlich ber?t.
Ein Ger?cht fliegt auch ohne Fl?gel.
Ein gescheiter Arzt ist nicht so gut wie ein Arzt, der Gl?ck hat.
Ein gesunder armer Mann ist schon halb ein reicher.
Ein G?tzenbildner betet Buddha nicht an, denn er wei?, woraus er gemacht ist.
Ein gro?er Baum zieht den Wind an.
Ein gro?er Weiser erscheint oft wie ein Narr.
Ein Gro?er wundere sich nicht ?ber den gemeinen Mann.
Ein gro?er Zank ist schlimmer als ein kleiner, ein kleiner Zank ist schlimmer als keiner.
Ein gro?es Talent soll man nicht mit einem kleinen Amt betrauen.
Ein guter Arzt behandelt nicht sich selbst.
Ein guter Freund wiegt schwer wie ein Berg.
Ein guter Mann schl?gt nicht seine Frau, ein guter Hund bei?t nicht die H?hner.
Ein guter Vogel w?hlt den Baum aus, auf dem er rastet.
Ein gutes Feld tr?gt auch guten Weizen.
Ein gutes Ged?chtnis ist nicht so gut wie ein bisschen Tinte.
Ein gutes Pferd gleicht einem Edlen.
Ein Hase frisst nicht das Gras um sein Nest.
Ein Held lebt auch nach dem Tode.
Ein Herr ?berwacht seine Diener so unmerklich, wie man den Socken im Stiefel sp?rt.
Ein h?flicher Mensch tritt nicht auf den Schatten seines Begleiters.
Ein hohes Amt ist immer mit Gefahr verbunden.
Ein Hungriger taugt nicht zum Dienen.
Ein im Schnee verscharrtes Kind kommt fr?her oder sp?ter doch ans Tageslicht.
Ein kalter Fr?hling bringt viel Regen.
Ein Kasten voll L?gen wird nicht durchs Stadttor gelassen.
Ein Kind verw?hnen, hei?t es t?ten.
Ein Kleiderwechsel ?ndert noch nicht den Mann.
Ein kluger Feind ist mir lieber als ein dummer Freund.
Ein K?rnchen Rattendreck verdirbt einen ganzen Kessel Reis.
Ein korrupter Minister ist nicht treu, ein treuer Minister ist nicht korrupt.
Ein kostbares Schwert schenke einem Helden, roten Puder schenke einer sch?nen Frau.
Ein leerer Sack steht nicht.
Ein M?dchen f?rchtet, ohne Mann zu bleiben. Ein Bauer f?rchtet die Erntezeit.
Ein M?dchen gehorcht dem Vater, eine Ehefrau ihrem Gatten.
Ein M?dchen heiratet, um den Eltern, eine Witwe heiratet, um sich selbst einen Gefallen zu tun.
Ein Magister, ach, ist ein Sack von falsch geschriebenen Zeichen.
Ein Mandarin kommt nie zur Ruhe, ein Buddham?nch hat immer Mu?e.
Ein Mandarin peinigt keinen, der ihm Geschenke bringt.
Ein Mann ist besser als ein Versprechen.
Ein Mann kann nicht die Arbeit von zwei Boten tun.
Ein Mann kann nur schwer den W?nschen hundert anderer willfahren.
Ein Mann mit tausend Batzen wird nicht auf dem Richtplatz enden.
Ein Mann ohne Frau hat ein Haus ohne Herrin, eine Frau ohne Mann einen K?rper ohne Herrn.
Ein marktschreierischer Doktor verschreibt keine gute Medizin.
Ein Mastschwein muss nicht sch?ne Augen machen.
Ein Mensch allein ist noch kein Mensch.
Ein Mensch kann keinen Tag ohne Arbeit sein.
Ein Mensch ohne Liebe lebt und ist dennoch tot.
Ein Mensch verbreitet eine L?ge, und hundert andere verbreiten sie als Wahrheit.
Ein Mensch wird keine hundert Jahre alt und n?hrt doch f?r tausend Jahre Sorgen.
Ein Menschenleben gleicht Reif am Morgen.
Ein M?nch geh?rt in den Tempel, ein H?ndler in den Laden.
Ein M?nch l?uft wohl davon, ein Tempel kann es nicht.
Ein M?nch stirbt nicht an Hunger.
Ein Narr springt ins Wasser, um eine Blase zu erhaschen.
Ein nicht zu Ende gelesenes Buch gleicht einem nicht zu Ende gegangenen Weg.
Ein Ochse vom Berg frisst nur das Gras vom Berg.
Ein papierner Vogel fliegt nicht gegen den Wind.
Ein Pfeil, der an der Sehne liegt, muss abgeschossen werden.
Ein Pferd ist nur vorget?uschter Reichtum, eine Muttersau dagegen ist ein Schatz von Gold.
Ein Reicher wird geachtet, ein Zerlumpter von Hunden gebissen.
Ein rosiges Gesicht gleicht einem Baum im Fr?hling. Die Jahre verrinnen, wie ein Weberschiffchen flitzt.
Ein rot geschminktes sch?nes Weib ist die Wurzel allen ?bels.
Ein Sandkorn sch?ttet keinen Menschen zu.
Ein Schaf hat niemals einen leeren Bauch.
Ein scharfes Essen stillt dreifachen Hunger.
Ein Schiff kann sowohl schwimmen als auch sinken.
Ein schlaues Kaninchen hat drei L?cher in seinem Bau.
Ein Schlaufuchs kann auch auf einem L?wen reiten.
Ein schlechter Mensch ist nicht immer an seinen Sitten zu erkennen.
Ein schlechter Pinsel ist besser als ein gutes Ged?chtnis.
Ein Schwindel wird mitunter wahr.
Ein Siebzigj?hriger wird selbst vom Mandarin nicht geschlagen und ein Achtzigj?hriger nicht gescholten.
Ein Sohn haftet stets f?r die Schulden seines Vaters.
Ein Spieler ist blind f?r das, was ein Kiebitz klar erkennt.
Ein Streit geht immer von zwei Seiten aus, die Schuld trifft nie einen allein.
Ein Strom flie?t still, ein Weiser hebt nicht die Stimme.
Ein Tag Krieg hei?t zehn Jahre Not.
Ein Tag Mann und Frau sind hundert Tage Segen.
Ein Tag ohne den Liebsten d?nkt mich drei Monde lang.
Ein tapfrer Mann besch?tzt drei D?rfer, ein guter Hund die ganze Nachbarschaft.
Ein Tausendf??ler f?llt nicht, selbst wenn er stirbt.
Ein Tisch taugt besser zum Essen als zum Schw?tzen.
Ein Todkranker wird auch durch Zinnoberelixir und Wunderkr?uter nicht geheilt.
Ein Tontopf wird fr?her oder sp?ter brechen, ein Feldherr fr?her oder sp?ter fallen.
Ein treues Herz bes?nftigt die G?tter der Erde, eine scharfe Zunge bringt ein Land in Gefahr.
Ein t?chtiger Mann braucht drei Gehilfen.
Ein ?berspannter Bogen bricht.
Ein umhegtes Kind wei? nicht, wie sich seine Mutter plagt.
Ein verfallener Tempel gleicht einer Gottheit, die ins Wanken kommt.
Ein verfaulter Baum taugt nicht f?r einen Pfosten, ein ehrlicher Mann nicht f?r einen hohen Posten.
Ein verlottertes Feld st?rzt dich zeitweilig in Not, eine falsche Ehefrau ruiniert dich f?rs Leben.
Ein Verm?gen zu erwerben, ist leicht, es zu beh?ten, ist schwer.
Ein Vogel staunt nicht, dass er fliegen kann.
Ein wahrer Gelehrter sch?mt sich nicht, einen einfachen Mann zu fragen.
Ein Weiser entscheidet f?r sich selber, ein Narr richtet sich nach den Leuten.
Ein Wirt beschwert sich nicht ?ber den Appetit der G?ste.
Ein Wolf denkt bis zuletzt an die Schafe.
Ein Wort kann Himmel, ein Wort kann Erde, ein Wort kann aber auch Leben oder Tod bedeuten.
Ein Wort, das von Herzen kommt, macht dich drei Winter warm.
Ein Wort, dem Munde erst entschl?pft, holt selbst ein Viergespann nicht mehr zur?ck.
Ein Wurm wei? nicht, woran sich ein Adler freut, und freut sich dennoch seines Lebens.
Ein Yamen ist so tief wie das Meer, die Korruption so gro? wie der Himmel.
Ein Zoll Schatten auf der Sonnenuhr ist mehr wert als ein fu?gro?es Jadest?ck.
Ein zu gro?er Bissen bleibt in der Kehle stecken.
Eine alte Katze und ein alter Hund denken an ihr Heim.
Eine Ameise krabbelt auf das Horn eines Tiers und meint, sie h?tte einen Berg bestiegen.
Eine dreimal wiederholte Rede wird von allein zu m??igem Geschw?tz.
Eine Ente macht den Fluss nicht tr?be.
Eine Familie macht tausend M?nder satt, der Einsame muss gro?en Hunger leiden.
Eine Familie zieht eine Tochter gro?, und hundert Familien werben um sie.
Eine Familie, zu der ein Greis geh?rt, besitzt einen Schatz.
Eine faule Frau s?t Lattich.
Eine faule Frau versucht, alles auf einmal fort zu tragen.
Eine faule Kirsche macht nicht so viel Matsch wie ein fauler K?rbis.
Eine Frau kann das Leben einer Gefangenen f?hren. Eine Frau kann das Leben einer Prinzessin f?hren. Oder sie kann ihr eigenes Leben f?hren.
Eine gepuderte Kr?he bleibt nicht lange wei?.
Eine grausame Regierung ist schlimmer als ein Tiger.
Eine gute Medizin schmeckt dem Gaumen bitter.
Eine gute Rede gleicht einer Perlenschnur.
Eine gute Tat bessert tausend schlechte.
Eine gute Tat wird totgeschwiegen, eine schlechte Tat in alle Welt posaunt.
Eine gute Ware gelangt kaum in zweite Hand.
Eine Hand allein macht noch keinen Streit.
Eine h?ssliche Frau und ein ausgelaugter Acker sind ein Schatz f?rs Haus.
Eine Kiefer mag in der Hitze verdorren, doch sie geht nicht zum Wasser hinab.
Eine kluge Biene nascht nicht von einer welken Blume.
Eine Nadel, die man nicht gebraucht, rostet.
Eine nicht getane Sache ist verlorene Weisheit.
Eine Sache ist nur gef?hrdet, wenn die Menschen nicht mit dem Herzen dabei sind.
Eine schlaflose Nacht zehn Tage Unwohlsein.
Eine sch?ne Frau im Haus hat alle h?sslichen zum Feind.
Eine Stute taugt nicht f?r den Krieg.
Eine Tempelhalle ist nicht aus einem Baum gebaut.
Eine Tochter, die das Haus verl?sst, ist wie ein verkauftes Feld.
Eine Tragestange, die sich leicht biegt, bricht nicht entzwei.
Eine verheiratete Frau darf nicht den Reis von zwei M?nnern essen.
Eine verpasste Gelegenheit ist wie Gold, das in der Hand zu Messing wird.
Eine viertel Apfelsine schmeckt genauso gut wie eine ganze.
Eine Viertelstunde ist tausend Goldst?cke wert.
Eine volle Flasche t?nt nicht, eine leere desto mehr.
Eine Ware ist so viel wert, wie geschickt man sie verkauft.
Eine Weide mag in Wasser ertrinken, doch sie steigt nicht auf den Berg.
Einem faulen Pferd erscheint jeder Weg zu lang.
Einem gerechten Herrscher steht der Himmel bei, unter sauberen Beamten lebt das Volk vom Frieden.
Einem Hungrigen scheint selbst ein B?ffelhorn weich zu sein.
Einem Mann ohne Scham kommt alles verd?chtig vor.
Einem Menschen geht es nicht tausend Tage gut, eine Blume bleibt nicht hundert Tage rot.
Einem Paar, das f?reinander geschaffen ist, vermittle getrost die Heirat.
Einem Satten erscheint selbst Lammfleisch z?h.
Einem sch?nen Mann werfen alle Frauen Fr?chte in den Wagen.
Einem Tropf, der tausendmal ?berlegt, f?llt auch einmal etwas ein.
Einem Wagen folgt immer eine Spur.
Einen armen M?nch kennen tausend Spender.
Einen bestrafen schreckt hundert andere ab.
Einen Bruder bekommt man schwerer als ein Feld.
Einen guten Menschen machen Ger?chte nicht schlecht. F?llt das Wasser, tritt der Fels hervor.
Einer st?rmischen Nacht folgt ein stiller Tag.
Einmal gesehen ist besser als tausend Mal studiert.
Einmal Nebel wirkt soviel wie dreimal Regen.
Einmal sehen ist besser als hundertmal h?ren.
Eintracht mit den Nachbarn ist ein Verm?gen wert.
Eis und Feuer taugen nicht zu einem Paar.
Empf?ngst du Gunst, dann denke an die Schmach. Lebst du in Frieden, dann vergiss nicht die Gefahr.
Entweder muss der Fisch sein Leben lassen, oder das Netz wird rei?en.
Entz?nde an sieben Stellen Feuer und es wird an acht Stellen rauchen.
Er h?rt den Wind und sagt, es w?re Regen.
Er ist so geizig, dass er noch ein Ochsenhaar spalten m?chte.
Er kann nicht warten, bis der Kuchen im Feuer hei? geworden ist.
Er leiht sich eine Blume, um sie Buddha darzubringen.
Er mied die Fallgrube und fiel doch in den Brunnen.
Er m?chte, dass sein Esel trabt, doch ohne Heu auskommt.
Er preist die eine Sonne, leugnet aber die hundert Schatten.
Er schafft es nicht, etwas zu vollenden, wohl aber, es g?nzlich zu verwirren.
Er schneidet heimlich fremden Reis und gibt ihn als Brei an die Armen aus.
Er sitzt im Loch der M?nze und bef?hlt ihren Rand.
Er verschm?ht das Haushuhn, trachtet aber nach dem Wildfasan.
Er verschmutzt die Quelle, verlangt aber, dass das Wasser sauber bleibt.
Erst erf?lle der Mensch seine Pflicht, dann mag er auf das Schicksal h?ren.
Erst kaufe Land, dann baue dir ein Haus.
Erst muss das B?se vom Guten zehren, ehe es sich selbst zugrunde richtet.
Erst nach dem Studium merkst du, dass du zu wenig wei?t.
Erst nachdem der Dieb verschwunden ist, werden die T?ren verschlossen.
Erst wenn du Zahnschmerzen hast, wei?t du, wie andere an Zahnschmerzen leiden.
Es braucht viel Willenskraft, keinem Herrn zu dienen.
Es bringt nur Unheil, einen Tiger aus dem Schlaf zu r?tteln.
Es dauert zehn Jahre, einen Baum, aber hundert Jahre, einen Menschen gro?zuziehen.
Es f?llt leicht, G?ste zu bewirten, wenn man den Fisch aus dem Fluss holen kann.
Es f?llt leichter, zehn Weise zu beleidigen als einen Toren.
Es gen?gt nicht zum Fluss zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muss auch das Netz mitbringen.
Es gen?gt nicht, zum Fluss zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muss auch das Netz mitbringen.
Es geschieht, dass Keime nicht zum Bl?hen kommen.
Es gibt keine Kelle, die nicht einmal gegen den Topfrand schl?gt.
Es gibt nichts, das man beim dritten Anlauf nicht meistern k?nnte.
Es gibt Ochsen, die den Mauleseln ihren schnellen Gang nachtun wollen.
Es ist besser, geringe Taten zu vollbringen, als gro?e zu planen.
Es ist immer der andere Berg, der h?her ist.
Es ist leicht geboren zu werden, aber schwer ein Mensch zu werden.
Es ist leicht, einen Sieg zu erk?mpfen, doch schwer, ihn zu bewahren.
Es ist leicht, tausend Rezepte zu bekommen, doch schwer, wirklich Heilung zu erlangen.
Es ist leichter ein Land zu regieren, als eine Familie zu f?hren.
Es ist nicht kalt, wenn es schneit, es ist nur kalt, wenn es taut.
Es ist schon selten, dass in einer Hammelherde ein Kalb geboren wird.
Es ist Sohnespflicht, im Winter f?r W?rme und im Sommer f?r K?hle zu sorgen.
Es ist zwecklos, den Eltern nach ihrem Tode zu opfern, wenn man sie zu Lebzeiten nicht unterst?tzt.
Es kommt einer Ratte teuer zu stehen, einer Katze am Schwanz zu nagen.
Es kommt vor, dass ein Reich drei Herren hat.
Es sind die h?bschen V?gel, die man in den K?fig sperrt.
