Zitat von George Gordon Noel Byron
Indes des Lebens dünner Zwirn verschleißt, Der Erbe lauert, und die Gicht uns beißt.
Ist Dasein solch ein freundliches Geschick, Dass, weil du bist, du fortzudauern strebst?
Ja, Dinge gibt's, die du nur halb bewusst Träumen und wagen und vollbringen musst.
Jeden Despoten fordr' ich in meine Schranken.
Kein Mittelalter ist so grauenvoll Wie Mittelalter deiner Lebensfrist, Wann du dahinschwankst zwischen weis' und toll, Bist du ? ich weiß es kaum, was du dann bist.
Krieg ist, wenn ihn das Recht nicht heilig macht, Bloß Hirnzerschmettern und Luftröhrenschneiden.
O Frauenträne, Zauber voll Gefahr, Unwiderstehlich du und wunderbar, Du Wehr der Schwachen, welche, wenn es gilt, Schirmt oder herrscht, zugleich ihr Speer und Schild.
Schwimmt man lang im Abgrund der Gedanken, So wird man matt.
So ist ein Weib der beste Freund, den's gibt, Falls ihr sie nicht geliebt habt oder liebt.
Was geschrieben ist, ist geschrieben!
Wie Motten lockt der Glanz die Mädchen an.
Der Freiheit Kampf, einmal begonnen, Vom Vater blutend auf den Sohn vererbt, Wird immer, wenn auch schwer, gewonnen.
Der Zwerg selbst findet, sei er noch so klein, Den Klein'ren, dem er m?chtig imponiert.
Die Feder ist das m?chtigste Instrument des kleinen Mannes.
Die Jugend welkt, die Liebe macht verdrossen, Langweilig werden Freund und Parasiten, Geld bleibt ein Kleinod, das wir gern gew?nnen, Auch wenn wir gar nicht mehr missbrauchen k?nnen.
Ein Grund, der Gr?nde hat, Wird durch die Wiederholung ja nicht schlecht, Und ist er schlecht, so ist es sehr probat, Umschrieben ihn zu wiederholen.
Eine Tr?ne zu trocknen ist ehrenvoller, als Str?me von Blut zu vergie?en.
