Zitat von Wilhelm Busch
Ja, selig ist der fromme Christ, Wenn er nur gut bei Kasse ist!
Jede Sprache ist Bildersprache.
Kaum hat mal einer ein bissel was, Gleich gibt es welche, die ärgert das.
Kaum hat man ein bissel was, gleich gibt es welche, die ärgert das.
Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.
Leben ist die Kunst, taugliche Schlussfolgerungen aus unzureichenden Prämissen zu ziehen.
Man weiß nie, was daraus wird, wenn die Dinge verändert werden. Aber weiß man denn, was draus wird, wenn sie nicht verändert werden?
Mancher ertrinkt lieber, als, dass er um Hilfe ruft.
Mancher Mensch muss erst mit dem Kopf gegen einen Baum rennen,
bevor er merkt, dass er auf dem Holzweg ist.
Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, Einer etwas mehr zu leiden.
Mit Glauben allein kann man sehr wenig tun, aber ohne ihn gar nichts.
Mitunter sitzt die ganze größte Seele in eines Zahnes dunkler kleiner Höhle.
Nach dem vierzigsten Jahr ändert keiner mehr seine Philosophie.
O hüte dich vor allem Bösen! Es macht Pläsier, wenn man es ist, Es macht Verdruss, wenn man's gewesen.
Oft findet man nicht den Genuss, Den man mit Recht erwarten muss.
Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben geht auch ohne es.
Opportunist - ein Jenachdemen.
Philosophen und Hausbesitzer haben immer Reparaturen.
Platonische Liebe kommt mir vor wie ein ewiges Zielen und Niemals-Losdrücken.
Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben.
Sein Prinzip ist überhaupt: Was beliebt, ist erlaubt. Denn der Mensch als Kreatur hat von Rücksicht keine Spur.
Sind doch die Damen geborene Philosophen, sie denken was sie wollen und wissen alles am besten.
So blickt man klar, wie selten nur, Ins innere Walten der Natur.
So geht es mit Tabak und Rum: Erst bist du froh, dann fällst du um.
Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten.
Tugend will ermuntert sein, Bosheit kann man schon allein.
Unterhaltung besteht meistens nicht darin, dass man selbst etwas Gescheites sagt, sondern, dass man etwas Dummes anhören muss.
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.
Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben, es lehrt besser als Redner und Buch.
Wenn andre klüger sind als wir, das macht uns selten nur Pläsier, doch die Gewissheit, dass sie dümmer, erfreut fast immer.
Wenn ein paar Menschen recht miteinander zufrieden sind, kann man meistens versichert sein, dass sie sich irren.
Wer dir sagt, er hätte noch nie gelogen, dem traue nicht, mein Sohn!
Wer einen guten Braten macht, Hat auch ein gutes Herz.
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.
Wie wolltest du dich überwinden kurzweg die Menschen zu ergründen, du kennst sie nur von außenwärts, du siehst die Weste, nicht das Herz.
Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken, sage Dank und nimm es hin ohne viel Bedenken.
Wo kriegten wir die Kinder her, Wenn Meister Klapperstorch nicht wär'?
Wo man am meisten drauf erpicht, gerade das bekommt man nicht.
Zwar man zeuget viele Kinder, Doch man denket nichts dabei. Und die Kinder werden Sünder, Wenn's den Eltern einerlei.
Auch das kleinste Ding hat seine Wurzel in der Unendlichkeit, ist also nicht v?llig zu ergr?nden.
Bem?h' Dich nur und sei h?bsch froh, der ?rger kommt schon sowieso.
Das Gute dieser Satz steht fest Ist stets das B?se, was man l?sst.
Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das B?se, was man l?sst.
Denn fr?h belehrt ihn die Erfahrung: Sobald er schrie, bekam er Nahrung.
Der beste L?gner ist der, der mit den wenigsten L?gen am l?ngsten auskommt.
Der guten Menschen Hauptbestreben ist, andern auch was abzugeben.
Der Mensch wird schlie?lich mangelhaft, Die Locke wird hinweggerafft.
Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.
Der Philosoph hat wie der Hausbesitzer immer Reparaturen.
Der Philosoph wie der Hausbesitzer hat immer Reparaturen.
Der Schmerz ist Herr, und Sklavin ist die Lust.
Der Wein ist geschaffen, dass er die Menschen soll fr?hlich machen.
Die gute Unterhaltung besteht nicht darin, dass man selbst etwas Gescheites sagt, sondern das man etwas Dummes anh?ren kann.
Die Philosophie schweigt, wo die Gerechtigkeit den Verstand verliert.
Die Selbstkritik hat viel f?r sich. Gesetzt der Fall, ich tadle mich, so kommt es dann zuletzt heraus, dass ich ein ganz famoses Haus.
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
Die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden.
Doch nicht durch Worte nur allein Soll man den andern n?tzlich sein.
Doch schmerzlich denkt manch alter Knaster, der von vergangnen Zeiten tr?umt, an die Gelegenheit der Laster, die er vers?umt.
Drei Wochen war der Frosch so krank! Jetzt raucht er wieder, Gott sei Dank!
Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.
Dummheit ist auch eine nat?rliche Begabung.
Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend auf's Gem?t.
Dummheit, die man bei den andern sieht, wirkt meist erhebend aufs Gem?t.
Ein guter Mensch gibt gerne Acht, Ob auch der andre was B?ses macht, Und strebt durch h?ufige Belehrung Nach seiner Besserung und Bekehrung.
Ein jeder Wunsch, wenn er erf?llt wird, kriegt augenblicklich Junge.
Ein jeder Wunsch, wenn er erf?llt, kriegt augenblicklich Junge.
Ein Onkel, der gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die blo? Klavier spielt.
Eine Definition ist das Einfassen der Wildnis einer Idee mit einem Wall von Worten.
Eins zwei drei im Sauseschritt, l?uft die Zeit, wir laufen mit.
Eins-zwei-drei! im Sauseschritt l?uft die Zeit, wir laufen mit.
Ente gut, alles gut!
Enthaltsamkeit ist das Vergn?gen an Sachen, welche wir nicht kriegen.
Entr?stung ist ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird.
Erquicklich ist die Mittagsruh, Nur kommt man oftmals nicht dazu.
Es ist ein Brauch von alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Lik?r.
Es ist sicherer, zu wenig als zu viel zu wissen.
