Zitat von Henry Thomas Buckle
Jede große Reform hat nicht darin bestanden, etwas Neues zu tun, sondern etwas Altes abzuschaffen.
Keine große Wahrheit, einmal entdeckt, ist wieder verloren gegangen, und keine wichtige Entdeckung ist jemals gemacht worden, die nicht am Ende alles mit sich gerissen hätte.
Meinungen durch Gesetze ändern zu wollen, ist schlimmer als nutzlos, es schlägt nicht nur fehl, sondern verursacht eine Reaktion, welche die Meinungen stärker als je zurücklässt.
Sonst waren die reichsten Länder, wo die Natur am günstigsten war, jetzt sind es die, wo der Mensch am tätigsten ist.
Verwicklungen zu vereinfachen ist in allen Wissenszweigen der erste wesentliche Erfolg.
Das Unangenehme, das ein Beweis besitzt, l?sst sich schwerlich als Grund f?r seine Unrichtigkeit betrachten.
Der gro?e Feind der Wissenschaft ist nicht der Irrtum, sondern die Faulheit.
Der gr??te Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum, sondern die Tr?gheit.
Die Aristokratie muss schon durch die Bedingungen ihrer Existenz als Stand allen Neuerungen abgeneigt sein.
Die das Dunkel nicht f?hlen, werden sich nie nach dem Licht umsehen.
Die Menschen k?nnen nicht frei werden, ohne zur Freiheit erzogen zu sein.
Die wertvollsten Gesetze sind die Abschaffungen fr?herer Gesetze gewesen, und die besten Gesetze, die gegeben worden sind, waren die, die alte Gesetze aufhoben.
Ein Irrtum bek?mpft den anderen, jeder zerst?rt seinen Widersacher, und die Wahrheit springt hervor. Dies ist der Verlauf menschlicher Geistesentwicklung.
Ein scharfer Beobachter ist ohne Zweifel selten, aber ein scharfer Denker ist viel seltener.
Eine vermehrte Macht der Geistlichkeit vertr?gt sich nicht mit den Interessen der Zivilisation.
Erst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken.
Es ist ein gewisses Verh?ltnis n?tig zwischen denen, die vornehmlich zum Denken, und jenen, die vornehmlich zur T?tigkeit geneigt sind.
