Zitat von Sebastian Brant
Viel Narrentag und selten gut hat, wer sin Frouen hüten dut.
Wer jagen, stechen, schießen will, Der hat klein Nutz und Kosten viel.
Wer nichts als drohen tut all Tag, Da sorg nicht, dass er dich schlag.
Wer seines Glücks sich überschätzt, Sich wähnt auf höchsten Thron gesetzt, Den trifft der Hammer doch zuletzt.
Wer setzt sein' Lust auf zeitlich Gut Und darin sucht sein' Freud' und Mut, Der ist ein Narr in Leib und Blut.
Wer sich für einen Narren acht't, Der ist bald zu ei'm Weisen g'macht.
Wer viel studiert, wird ein Phantast.
Der Freunde gehn zur Zeit der Not Wohl vierundzwanzig auf ein Lot, Und die zumeist uns wollen lieben, Die gehen auf ein Qu?ntchen sieben.
Die Welt will betrogen sein.
Die Welt will get?uscht werden.
Ein Spieler ist nicht Gottes Freund, Die Spieler sind des Teufels Kind.