Zitat von Gustave Le Bon
In einem kleinen Vorrat an Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in der Jugend erlernten, besitzen wir alles Nötige, um ohne die ermüdende Notwendigkeit, denken zu müssen, durchs Leben zu gehen.
Jede Folgerung, die wir aus unseren Beobachtungen ziehen, ist meistens voreilig: Denn hinter den wahrgenommenen Erscheinungen gibt es solche, die wir undeutlich sehen, und hinter diesen wahrscheinlich noch andere, die wir überhaupt nicht erkennen.
Dem Menschen einen Glauben schenken, hei?t, seine Kraft verzehnfachen.
Der unumst??liche Beweis kann von einem gebildeten Zuh?rer angenommen worden sein, aber das Unbewusste in ihm wird ihn schnell zu seinen urspr?nglichen Anschauungen zur?ckf?hren.
Die gro?en F?hrer aller Zeiten, die der Revolution haupts?chlich, waren sehr beschr?nkt und haben deshalb den gr??ten Einfluss ausge?bt.
Die legend?ren Helden, nicht die wirklichen Helden haben Eindruck auf die Massen gemacht.
Die Menge wird sich immer denen zuwenden, die ihr von absoluten Wahrheiten erz?hlen, und wird die anderen verachten.
Die von einer Generation gesammelten Erfahrungen sind im Allgemeinen f?r die folgende nutzlos, darum hat es keinen Zweck, geschichtliche Beweise als Ereignisse anzuf?hren.
