Zitat von Katherine Mansfield Beauchamp


Keine Opfer, bitte.
Keine Seele weiß, wo sie ist. Sie geht langsam voran, alles über denkend, sich fragend, wie sie es ausdrücken kann, so wie sie es will sie bittet um Zeit und innere Ruhe.
Man muss wirklich die Menschheit als Masse hassen, sie so leidenschaftlich hassen, wie man die Wenigen, die ganz Wenigen liebt.
Man sollte sein Herz verhärten, bis alles vorüber ist. Doch ach das Leben könnte so wunderbar sein da liegt der unvergessliche wunde Punkt!
Man weiß über nichts wirklich Bescheid, wenn man sich nicht eines Zwecks und Ziels bewusst ist - es ist wie eine Reise ohne Ziel.
Manchmal befürchte ich, dass es keine Menschen einfachen Gemütes mehr gibt.
Mich anzulehnen, »ein reizender kleiner Liebling« zu sein das ist undenkbar.
Neben allem, was man weiß, ist alles, was man nicht weiß. Ehemals stellte ich mir vor, dass man alles wüsste, mit Ausnahme einer Art geheimnisvoller Mitte. Jetzt glaube ich das Gegenteil.
Nichts kommt dem Landleben gleich. Es vermittelt mehr echte Freuden als irgendeine andere Lebensweise.
Schreiben: Ein Schrei gegen das Verderben! Das ist es genau. Nicht ein Protest ein Schrei.
Sehen Sie, ich bin keine Intellektuelle. Sonntagsmahlzeiten, komplizierte Gespräche über die sexuelle Frage und jene wichtigtuerische »Müdigkeit« und die noch wichtigtuerischen Geistreicheleien all das meide ich.
Sollte das Leben nicht in Arbeit und Spiel, wirkliches Spiel, geteilt sein? Wir sollten nicht in Ecken sitzen müssen, wenn unsere Arbeit getan ist.
Und dann all die schöne Jugend, die die Felder Frankreichs düngt.
Unsere Trauung: Du kannst dir nicht vorstellen, was sie für mich bedeutet hat, das würde zu phantastisch klingen. Ich stellte mir vor, sie würde leuchten in meinem Leben. Und in Wirklichkeit war sie schließlich nur ein Teil des ganzen Alptraums.
Unter Gesundheit verstehe ich die Kraft, ein volles, erwachsenes, lebendiges, atmendes Leben zu leben mit allem, was wir meinen, wenn wir von der äußeren Welt sprechen.
Warmes, volles, lebendiges Leben im Leben verwurzelt sein lernen, wissen wollen, fühlen, denken, handeln. Das ist es, was ich mir wünsche. Und nichts weniger. Danach muss ich streben.
Warum können wir uns nicht in Träumen treffen und uns alle unsere Fragen beantworten?
Was bleibt von all den gemeinsam verlebten Jahren? Es ist schwer zu sagen. Wenn sie so wichtig waren, wie kommt es dann, dass nichts davon übrig bleibt?
Was ist es, das einen bewegt? Was ist dieses Suchen so freudig so sanft! Und es scheint ein Augen blick zu kommen, da alles offenbar werden wird.
Wenn man klein ist und krank und weit weg in einem fernen Schlafzimmer, dann ist alles, was woanders geschieht, wunderbar.
Wenn wir anfangen, unser Versagen nicht mehr so ernst zu nehmen, so heißt das, dass wir es nicht mehr fürchten.
Wie schwach wir auch sein mögen, so haben wir doch die Pflicht, das Unsere zu tun, denn es hat seinen Platz im Plan der Dinge. Wir müssen ergründen, zu was wir fähig sind, danach handeln und uns aufopfern.
Wie unerträglich wäre es zu sterben ? und nur »Bruchstücke«, »Fetzen« zu hinterlassen, nichts wirklich Fertiges.
Wie unverzeihlich und unaussprechlich erregend ist doch der künstlerische Beruf! Was lässt sich mit ihm vergleichen Und was mehr können wir wünschen.
Wir haben nur ein Leben, und ich kann nicht an Unsterblichkeit glauben. Ich wünsche, ich könnte es.
Wir müssen jeder allein sein allein arbeiten, allein kämpfen, um unsere Kraft, unsere Opferwilligkeit zu beweisen.
Wir müssen zu unseren Ansichten stehen und es riskieren, um ihretwillen zu Fall zu kommen.
Wirkliche Kurzweil habe ich nur mit mir selber.
Bin ich jemals gl?cklich, au?er wenn ich Schwierigkeiten zu ?berwinden habe?
Das Leben ist fast zu gemein, um ertragen zu werden.
Das Leben soll sein wie ein stetiges, sichtbares Licht.
Ehrlichkeit ist das Einzige, was h?her steht als Leben, Liebe, Tod, als alles andere. Sie allein ist best?ndig.
Ein Haus ist eine Arche, um der Flut zu entrinnen.
Es gibt keine Zeit.
Es ist erstaunlich, wie voll der Tag sein kann, wenn man sich vor Zeitverschwendung h?tet.
Es ist kalt, eisig kalt. Ich sehe die Sonne am Himmel flattern wie ein fadenscheiniges Banner in der Ferne.
Es ist nicht gut, wenn man sich um Geld Sorge machen muss und die furchtbare Last f?hlt, nicht tun zu k?nnen, was man m?chte weil man ausgeben muss, was man verdient.
Es ist schwer einzusehen, welche Kompensationen das Stadtleben zu bieten hat. Ich glaube, das Beste ist, sich davon fern zu halten.
Es ist ungeheuer wertvoll und wunderbar, wenn ich allein bin die kleinen Dinge des Lebens, das Leben des Lebens.
Es ist von gr??ter Wichtigkeit, dass wir lernen, ?ber uns selbst zu lachen.

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