Zitat von Aurelius Augustinus


In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.
Irren ist menschlich, aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren ist teuflisch.
Kein Leid ist sinnlos. Immer gründet es in der Weisheit Gottes.
Liebe und tue was du willst.
Nimm den Dünkel weg, und alle Menschen sind nichts anderes als Menschen.
Nur dann nämlich ist ein heftig Liebender Geist zu loben, wenn das, was er liebt, eine heftige Liebe verdient.
Nur gute Beweggründe machen gute Sitten.
Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.
O Gott, hilf mir rein zu sein, aber nicht umgehend.
Ohne Schmerz liebt kein Herz.
Reiche ohne Gerechtigkeit, sind die etwas anderes als große Räuberhöhlen?
Rom hat gesprochen, die Sache ist erledigt.
Soviel in dir Liebe wächst , soviel wächst Schönheit in dir. Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele.
Spät hab ich dich geliebt, Schönheit, so alt und doch so neu, spät hab ich dich geliebt.
Unbewusstes: Du weißt dies, aber du weißt nicht, dass du es weißt.
Und das ist wahrhaftig die vollendete Tugend: die Vernunft, die an ihr Ziel gelangt und der so das glückselige Leben folgt.
Ungeduldig ist die Liebe, und die Tränen fließen ohne Maß, wenn die Liebe nicht empfängt, was sie liebt.
Verborgen bleibt mir mein Dasein, bis du mich anblickst, Gott, und meine Finsternis so hell wird wie der Mittag.
Wahr ist nur, was unsterblich ist.
Was ich also verstehe, das glaube ich auch, aber nicht alles, was ich glaube, verstehe ich auch.
Was sonst, heißt glückselig zu sein, wenn nicht dies: etwas Ewiges erkennend besitzen.
Wenn sich jemand in seinem Glauben irrt, existiert er, denn derjenige, der nicht existiert, kann auch nicht irren.
Wenn wir recht denken, sind wir in Gott, wenn wir recht leben, ist Gott in uns. Wer Gott sucht, der findet Freude.
Wer einen Tobsüchtigen bindet und einen Schlafsüchtigen aufrüttelt, fällt beiden lästig und liebt doch beide.
Wer liebt, lebt da wo er liebt, nicht da wo er lebt.
Wir müssen unseren Nächsten lieben, entweder weil er gut ist oder damit er gut werde!
Wo der Verstand versagt, dort besteht das Glaubensgebäude.
Zwar sagen wir wahrscheinlich mit Recht, dass wir alles, was wir wissen, auch glauben, aber nicht alles, was wir glauben, wissen wir auch.
Besser auf dem rechten Weg hinken, als festen Schrittes abseits wandeln.
Besser gl?ubiges Unwissen als anma?endes Wissen.
Besser ist es, mit Strenge zu lieben, als mit Milde zu hintergehen.
Das W?rfelspiel hat ein D?mon erfunden.
Den Namen des Heilands hatte mein Herz mit der Muttermilch eingesogen.
Denen, die Gott lieben, verwandelt er alles in Gutes, auch ihre Irrwege und Fehler l?sst Gott ihnen zum Guten werden. Denn die Liebe verlieren: das ist dein Tod.
Denn Augen haben und Betrachten ist nicht dasselbe.
Der Gehorsam ist ein gewaltiger Vorzug, nur die vern?nftige Kreatur ist seiner f?hig.
Der Geist hat n?mlich sozusagen auch seine Augen: im Empfindungsverm?gen der Seele.
Der G?tige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der B?se ist ein Sklave, auch wenn er ein K?nig ist.
Der Liebe allein geht nicht nur nichts verloren, sondern es wird ihr noch gar viel gegeben.
Der Mensch fiel, aber Gott stieg herab. Erb?rmlich ist der Mensch, aber voll Erbarmen kam Gott hernieder. Der Mensch fiel durch Stolz, Gott kam herab in Gnaden.
Der Tod ist nicht f?r schlimm zu achten, dem ein gutes Leben voranging.
Der Tod, den die Menschen f?rchten, ist die Trennung der Seele vom K?rper. Den Tod aber, den die Menschen nicht f?rchten, ist die Trennung von Gott.
Der Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern er findet sie vor.
Der Zeit nach kommt die Autorit?t zuerst, den sachlichen Vorrang aber hat die Vernunft.
Die Seele n?hrt sich von dem, an dem sie sich erfreut.
Die Tugenden der Heiden sind gl?nzende Laster.
Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgeh?rt hat zu bestehen.
Ein abgrundtiefes Geheimnis ist der Mensch.
Eine wirklich ausgemerzte Krankheit ist etwas anderes als eine blo? beruhigte.
Erst dann werde ich die Finsternis nicht mehr lieben, wenn ich die Sonne geschaut habe.
Es g?be keine wandelbaren G?ter, wenn es nicht ein unwandelbares Gut g?be.
Es gibt also zwei Staaten, den der B?sen und den der Heiligen. Sie dauern vom Anfang des Menschengeschlechts bis zum Ende der Welt.
Es ist ein gro?er Unterschied, ob eine Begierde, weil man die Hoffnung aufgegeben hat, begraben wird, oder ob sie, weil man gesund geworden, vertrieben wird.
Es ist schon ein gro?er Anfang in der Erkenntnis Gottes, wenn wir, bevor wir zu erkennen verm?gen, was er ist, zu erkennen anfangen, was er nicht ist.

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