Zitat von Aristoteles
In jedem Menschen ist dem Zorn der Weg durch eine schon vorher vorhandene Leidenschaft gebahnt.
Jahre lehren mehr als Bücher.
Je besser der Zustand eines Dings ist, desto besser ist seine Funktion.
Jede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel.
Jede Kunst, jede wissenschaftliche Untersuchung, jede Handlung und jeder Vorsatz hat, wie es scheint, ein Gut zum Ziel, und so hat man nicht übel das Gute bezeichnet als das, wonach alles strebt.
Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.
Jeder kann wütend werden, das ist einfach.
Aber wütend sein auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.
Jeder Trieb verfolgt einen Zweck und dieser Zweck, nach dem der Trieb strebt, ist das Prinzip der praktischen Vernunft, das letzte aber, das Ziel, ist das Prinzip des Handelns.
Jedermann soll immer das Höchste erstreben, das zu erreichen ihm möglich ist.
Jedes künstlerische Erzeugnis entsteht um eines Zweckes willen, und dieser ist das höchste Ziel der Kunst, was aber zufällig geschieht, hat keinen Zweck.
Jedes Organ wird durch seine Funktion und seine Leistung bestimmt, hat diese aufgehört, so kann man es auch nicht mehr als dasselbe bezeichnen, außer eben dem Namen nach.
Jedes Traumbild ist der Überrest einer aktuellen Empfindung, der fortdauert, auch nachdem der wirklich wahrgenommene Gegenstand entschwunden ist.
Jedes Werkzeug erhält nämlich dadurch seine Vollendung, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient.
Junge Leute bewahrt die Freundschaft vor Verirrungen, alten lässt sie Pflege zukommen und ergänzt ihre geschwächte Leistungsfähigkeit, bei den in der Blüte der Jahre stehenden aber fördert sie edle Taten.
Leben aber ist Tätigkeit, und jedermann ist auf dem Gebiet tätig, das ihm am besten liegt.
Liebt nun der Mensch das Gute an sich oder nur das, was für ihn gut ist? Denn das steht zuweilen miteinander im Widerspruch.
Lobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden.
Man beneidet diejenigen, die einem gleich stehen oder gleich zu stehen scheinen.
Man kann es auf weiten Reisen erleben, wie vertraut und lieb der Mensch dem Menschen ist.
Man muss, wie auch auf anderen Gebieten, im Blick auf ein herrschendes Prinzip leben und sein Verhalten nach der Energie dieses Prinzips richten.
Man sucht im Richter den Mann der rechten Mitte, weshalb man die Richter an manchen Orten auch »Vermittler« nennt in dem Sinne, dass man sein Recht erhält, wenn man das Mittlere erlangt.
Man wird nämlich finden, dass alles das, was den Menschen als groß erscheint, nichts ist als Schattenrisse. Deshalb ist auch das Wort durchaus richtig, der Mensch sei ein Nichts, und nichts Menschliches sei beständig.
Man wird sagen müssen, dass der Wachende in einem höheren Grade lebt als der Schlafende und ebenso der, der mit seiner Seele tätig ist im Vergleich mit dem, der sie nur hat.
Mütter sind stolzer auf ihre Kinder als Väter, da sie sicherer sein können, dass es ihre eigenen sein können.
Nicht dem Vergnügen, der Schmerzlosigkeit geht der Vernünftige nach.
Nichts im Übermaß!
Niemals sollten wir in ehrfurchtsvollerer Stimmung sein, als wenn es sich um die Götter handelt.
Niemand kann körperlich ganz gesund sein, wenn es ein Teil des Leibes nicht ist, sondern es müssen alle oder doch wenigstens die wichtigsten Organe in derselben Verfassung sein wie das Ganze.
Niemand wählt Krieg und Kriegsrüstung um des Krieges willen. Man müsste ja schon ganz und gar blutdürstig sein, wenn man sich seine Freunde zu Feinden machen wollte, nur damit es Schlachten und Blutvergießen gäbe.
Offenbar müssen wir die Wissenschaft von den ersten Ursachen gewinnen, denn erst dann können wir sagen, dass wir etwas verstehen, wenn wir die erste Ursache zu kennen glauben.
Ohne Freunde möchte niemand leben, auch wenn er alle übrigen Güter besäße.
Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu wahren.
Ohne Tätigkeit aber gibt es keine Lust, und jede Tätigkeit wird von der Lust zur Vollendung gebracht.
Philosophie zu treiben ist für einen König nicht nur nicht notwendig, sondern sogar hinderlich, dagegen soll er auf wirkliche Philosophen hören und ihnen folgen.
Plausible Unmöglichkeiten sollten unplausiblen Möglichkeiten vorgezogen werden.
Rechtschaffenes Handeln ist an sich lustvoll, zugleich aber auch gut und schön, und zwar beides im höchsten Grade.
Richtiges Recht ist geworden dem, der, was er tat, auch erleidet.
Schlafen und Wachen unterscheidet sich lediglich dadurch, dass die Seele im Wachen wenigstens oft das Wahre trifft, im Schlafe aber stets in einer Täuschung befangen ist. Denn der Inhalt der Träume ist durchweg Trug und Täuschung.
Schmecken ist eine Art Betasten.
Seelengröße scheint zu besitzen, wer sich selbst Großes zutraut, und zwar mit Recht.
So notwendig wie die Freundschaft ist nichts im Leben.
So soll denn die Liebe darin bestehen, dass man für einen Menschen das anstrebt, was er für gut hält, und, so viel man vermag, dafür tätig ist, und zwar ihm zuliebe, nicht uns selbst zuliebe.
So zahlreich nun die Arten der Vergewaltigung sind, so erweckt doch jede von ihnen den Zorn.
Soll man behaupten, die sinnlich wahrnehmbaren Dinge seien die einzigen Substanzen oder es gebe neben diesen auch noch andere?
Sprichwörter sind die Überbleibsel einer bei den größten Menschheitskatastrophen unter gegangenen Philosophie, die sich wegen ihrer Kürze und Fasslichkeit erhalten haben.
Stärke, Größe und Schönheit ist ein Gelächter und nichts wert.
Staunen ist der erste Grund der Philosophie.
Tapferkeit in Verbindung mit Macht führt zu Tollkühnheit.
Tätig im höchsten Grade und im eigentlichen Sinne nennen wir die Männer, die durch den Gedankenbau, den sie errichten, äußere Tätigkeiten veranlassen.
Überall, wo es ein Besseres gibt, gibt es auch etwas, das das Vollkommenste ist.
Und so soll denn die Funktion der Seele darin bestehen, das Leben zu gestalten, die des Lebens aber in Schaffen und Wachsein, denn der Schlaf ist Untätigkeit und Ruhe.
Und was für ein Leben führt man dann in der Kindheit! Kein Verständiger würde es über sich gewinnen, in dieses zurückzukehren.
Unter beschwerlichen Ämtern verstehe ich eine Tätigkeit, die nur äußeres Ansehen zum Ziel hat.
Unter Freunden bedarf es keiner Gerechtigkeit, wohl aber unter gerechten Menschen der Freundschaft, und der höchste Grad der Gerechtigkeit scheint sich mit der Freundschaft zu berühren.
Unter Leben verstehen wir das, dass ein Körper sich selbst ernährt, wächst und wieder abnimmt.
Viele Zustände, die frei von Lust und Schmerz sind, oder die zwar Lust gewähren, aber keine edle, sind derart, dass es wirklich besser wäre, nicht zu sein, als zu leben.
Vom Schlaf zum Tode ist ein kleiner Weg.
Von denen, welche mystisch philosophieren, ist es nicht der Mühe wert, ernstlich zu handeln.
Von Natur gelangt alles, was von einem in ihm selbst liegenden Prinzip ununterbrochen bewegt wird, zu einer gewissen Vollendung.
Von unserem Wesen ist nun der eine Teil die Seele, der andere der Körper: Jene herrscht, dieser lässt sich beherrschen, und jene benutzt diesen, der ihr unterworfen ist, als ihr Werkzeug.
Vor den Richter gehen heißt aber, auf Gerechtigkeit ausgehen, denn der Richter soll gewissermaßen die lebendige Gerechtigkeit sein.
Was aber das Eine im Vielen ist, von diesem getrennt und ewig, das ist die Idee.
Was aber eine Einheit bilden soll, muss der Art nach verschieden sein.
Was aber von Natur besser ist, ist mehr zum Herrschen und Führen geeignet, wie z. B. der Mensch im Verhältnis zu den anderen lebenden Wesen.
Was die Muskulatur betrifft, so deutet sie, wenn sie von Natur fest und kräftig ist, auf Gefühllosigkeit, ist sie dagegen zart, auf geistige Begabung und Unbeständigkeit.
Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
Was ewig ist, ist kreisförmig, und was kreisförmig ist, ist ewig.
Was im Augenblick lustvoll erscheint, erscheint als schlechthin lustvoll und schlechthin gut, weil man die Zukunft nicht sieht.
Was ist denn aber für ein Unterschied, ob die Weiber geradezu den Staat regieren, oder ob die, welche ihn regieren, sich von den Weibern beherrschen lassen?
Was ist denn lang und dauerhaft unter den menschlichen Dingen?
Was man lernen muss, um es zu tun, lernt man, indem man es tut: So wird man Baumeister dadurch, dass man baut, und Kitharaspieler dadurch, dass man spielt.
Was naturgemäß entsteht oder entstanden ist, das alles entsteht oder ist entstanden in schöner Weise, wenn anders das Naturwidrige schlecht und dem Naturgemäßen entgegengesetzt ist.
Weicher Haarwuchs bezeichnet den Feigling, rauer den tapferen Mann Die Bewohner der nordischen Gegenden sind mutig und haben raue Haare, die der südlichen sind feige und tragen weiches Haar.
Wenn aber das Erkennbare auch das Wirkliche ist, so ist es klar, dass das Erkennen notwendig ist und das vernünftige Denken ebenso.
Wenn aber die Bürger für sich selbst arbeiten, dann wird der Kommunismus große Schwierigkeiten mit sich bringen.
Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.
Wenn die Ideen sich mit anderem vermischen, so müssen sie Körper sein, denn nur körperliche Dinge können sich vermischen.
Wenn die Seele im Schlaf für sich ist, dann sondert sie ihre eigene Natur ab, ahnt das Zukünftige und sagt es voraus. In dem gleichen Zustand befindet sie sich auch, wenn sie sich im Tod vom Körper trennt.
Wenn die Seele von dort hierher kommt, vergisst sie das, was sie dort geschaut hat, wenn sie aber diese Welt verlässt, erinnert sie sich dessen, was sie hier erlebt hat.
Wenn die Welt untergeht, so muss sie entweder durch eine Kraft untergehen, die außer ihr liegt, oder durch eine solche, die in ihr liegt. Beides ist aber unmöglich. Denn außerhalb der Welt ist nichts, da ja alles zu ihrer Vollendung verwendet wurde.
Wenn es aber nichts Ewiges gibt, dann ist auch kein Entstehen möglich. Denn außer dem, was entsteht, muss es doch etwas geben, aus dem es entsteht, und schließlich etwas Unentstandenes.
Wenn etwas Menschen, die in einer schlechten sittlichen Verfassung sind, Lust erweckt, so darf man nicht meinen, dass dies auch für andere als diese lustvoll sei, sowenig als das was Augenleidenden als weiß erscheint, auch weiß ist.
Wenn jemand ein Mensch sein soll, so muss ihm Vernunft innewohnen und etwas, das herrscht, und etwas, das handelt.
Wenn man alles zusammenbrächte, was alle Menschen tun und leiden, und zwar unfreiwillig, weil es nicht um ihrer selbst willen geschieht, und wenn man dazu einen unbegrenzten Zeitraum fügte, so würde darum niemand das Leben dem Nichtleben vorziehen.
Wenn man die Lust zum Lebenszweck macht, so wird dadurch die Gerechtigkeit beseitigt und mit ihr auch jede andere Tugend.
Wenn nämlich die Ungerechtigkeit bewaffnet ist, so ist sie am allergefährlichsten.
Wenn nun jemand zwar die Theorie kennt, aber keine Erfahrung besitzt und die Umstände des einzelnen Falles nicht kennt, so wird er bei der Behandlung oft fehlgreifen, denn zur Behandlung steht der einzelne Fall.
Wenn, wer Seelengröße besitzt, jemand verachtet, so tut er es mit Recht, weil er ein richtiges Urteil hat, die gewöhnlichen Leute aber tun es grundlos.
Wer aber fein zu scherzen versteht, den nennen wir gewandt und schlagfertig.
Wer aber nicht in Gemeinschaft leben kann oder, weil er sich selbst genügt, einer solchen nicht bedarf, der ist entweder ein Tier oder ein Gott.
Wer es aber verachtet, von der Wissenschaft zu kosten, der bekommt auch von der Freude nichts zu kosten, die sie bereitet.
Wer jede Lust genießt und auf keine verzichten kann, wird zuchtlos, wer aber jede meidet, wie die Griesgrämigen, wird stumpfsinnig.
Wer keinen Staat hat, nicht durch Zufall, sondern durch Natur, der ist entweder minderwertig oder aber mehr als ein Mensch.
Wer möchte, wenn er darauf sieht, glücklich und selig zu sein vermeinen von uns, die wir gleich von Anfang an von Natur in einem Zustand sind, als ob wir alle zur Strafe da wären, wie man in den Mysterien sagt?
Wer nicht tapfer eine Gefahr abwehren kann, ist der Sklave des Angreifers.
Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.
Wer Seelengröße besitzt, setzt sich nicht wegen einer Kleinigkeit der Gefahr aus, noch sucht er diese um ihrer selbst willen auf, weil er nur weniges hoch einschätzt.
Wer sich aber etwas nicht erklären kann und sich verwundert, der glaubt es nicht zu verstehen: Insofern ist auch der Freund der Mythen ein Philosoph, denn der Mythos besteht aus wunderbaren Vorgängen.
Wer sich der Freude im Übermaß hingibt, leidet an einem Übermaß von Lust, und wer dem Schmerz, am Gegenteil.
Wer sich Großes zutraut, ohne das Zeug dazu zu haben, ist eingebildet.
Wer sich in die Mysterien einweihen lässt, soll nicht etwas lernen, sondern etwas erleben und sich in eine Stimmung versetzen lassen, die ihn empfänglich macht.
Wer sich weniger zutraut, als er leisten kann, ist kleinmütig.
Wer wahrhaft Seelengröße besitzt, muss sittlich sein.
Werde Bürge, und das Unglück ist da.
Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist,
so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen.
Wie in Olympia nicht die schönsten und stärksten Männer den Kranz erhalten, sondern nur die Kämpfer denn nur aus ihnen gehen die Sieger hervor so wird auch nur denen, die recht handeln, das, was im Leben schön und gut ist, zuteil.
Wir alle geben zu, dass der Tüchtigste und von Natur Trefflichste herrschen sollte, und, dass allein das Gesetz herrsche und Geltung habe. Das aber ist die Vernunft und der aus der Vernunft entspringende Gedanke.
Ziel der Begierde ist die schöne Erscheinung, Ziel des Willens in erster Linie das wirklich Schöne.
Zur Wahrscheinlichkeit gehört auch, dass das Unwahrscheinliche eintreten kann!
Zwischen dem Rande der Lipp‘ und des Bechers kann viel sich ereignen.
Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit.
Auch der Umstand, dass die meisten Menschen den Tod fliehen, ist ein Beweis f?r die Liebe der Seele zur Erkenntnis. Denn sie flieht, was sie nicht erkennt, das Dunkle und Unklare, und trachtet ihrer Natur entsprechend nach dem Hellen und Erkennbaren.
Auch der Wille ist ein Trieb.
Auch die T?tigkeit des Politikers kennt keine Mu?e.
Auch ist es klar, dass Weisheit und Staatskunst nicht dasselbe ist. Denn wollte man unter Weisheit das verstehen, was dem Einzelnen n?tzlich ist, so g?be es eine vielfache Weisheit.
Auf Ehre machen die gro?en M?nner am meisten Anspruch, und zwar mit Recht.
Aufgabe der Lehrer ist es, f?r alles Einzelne die Ursachen anzugeben.
Aufgrund der Erinnerung bildet sich bei den Menschen die Erfahrung, denn die vielfache Erinnerung an dieselbe Sache erzeugt die Kraft einer einheitlichen Erfahrung.
Aus einer Mehrzahl von H?usern entsteht die erste nicht mehr blo? dem Tagesbed?rfnis dienende Gemeinschaft, das Dorf.
Bei den Barbaren stehen das Weib und der Sklave auf derselben Stufe.
Bei der Rechtschaffenheit glauben die Leute, es gen?ge, sie in beliebigem Ma?e zu besitzen, dagegen nach Reichtum, Geld, Macht, Ehre und allen solchen ?u?eren G?tern jagen sie endlos und im ?berma?.
Bescheidenheit kann schwerlich als Tugend bezeichnet werden.
Sie ist mehr ein Gef?hl als eine Neigung. Sie ist eine Art Furcht, dem ?blen Ruf zu verfallen.
Dagegen wird der Egoismus mit Recht getadelt. Denn dieser besteht nicht darin, dass man sich selbst liebt, sondern, dass man sich mehr liebt als man darf: Gerade so tadelt man die Habsucht, obwohl doch bekanntlich jeder etwas zu haben liebt.
Das Beste und Edelste ist nach der richtigen Auffassung das, was zwischen dem ?berma? und dem Abmangel in der Mitte liegt, und zwar bezogen auf uns selbst.
Das Denken f?r sich allein bewegt nichts, sondern nur das auf einen Zweck gerichtete und praktische Denken.
Das eine ist der Gottheit selbst verwehrt: das, was getan ist, ungeschehen zu machen.
Das erste Erfordernis ist, dass man in dem, was man besitzt, sachverst?ndig ist, dass man wei?, was am meisten Nutzen bringt und wo und wie dies der Fall ist.
Das Gute ist f?r alle Dinge das genaueste Ma?.
Das h?chste Gut aber ist offenbar Selbstzweck denn das vollkommen Gute muss offenbar sich selbst gen?gen.
Das H?chste und Edelste aber dem Zufall zuzuschreiben, w?re doch gar zu verfehlt.
Das ist nun durchaus klar, dass niemand ein Leben w?hlen w?rde, in dem er zwar das gr??te Verm?gen und die gr??te Macht seit Menschen gedenken bes??e, dabei aber des vern?nftigen Denkens verlustig ginge und verr?ckt w?re.
Das Leben der Jugend beherrscht die Leidenschaft, sie geht haupts?chlich auf das Vergn?gen aus und genie?t den Augenblick.
Das Leben des Gelderwerbs aber ist kein lebenswertes Leben, und der Reichtum kann das gesuchte Gut offenbar nicht sein, denn er ist ja nur Mittel zum Zweck.
Das Lernen ist kein Spiel, sondern eine ernste M?he.
Das Lustgef?hl ist ein seelischer Vorgang, und jeder hat Lust an dem, was er liebt.
Das Prinzip der Empfindung liegt also sicherlich bei allen mit Blut ausgestatteten lebenden Wesen im Herzen.
Das Recht ist die Ordnung der staatlichen Gemeinschaft, und es entscheidet ?ber das, was gerecht ist.
Das Sichverwundern ist es, was die Menschen am Anfang, wie auch jetzt noch, zum Philosophieren veranlasst hat.
Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung.
Das Streben nach Wissen ist eine nat?rliche Veranlagung aller Menschen.
Das vollkommene Leben ist nur den Vern?nftigen und Besonnenen zuzuerkennen.
Das Wichtigste aber ist bei jeder Verfassung, dass man durch die Gesetze und sonstige Einrichtungen eine solche Ordnung einf?hrt, dass die Bekleidung der ?mter keinen Gewinn abwirft.
Das Wirkende ist immer wertvoller als das, was eine Wirkung erf?hrt.
Das, was begehrt, wird, sofern es begehrt, in Bewegung gesetzt, und der Trieb ist aktuelle Bewegung.
Das, was noch sehr ferne ist, f?rchtet man nicht. So wei? jedermann, dass er sterben muss, aber, weil es noch nicht nahe bevor steht, k?mmert man sich nicht darum.
Dass nun diejenige Staatsverfassung die beste sein muss, bei deren Ordnung jedermann sich wohl befindet und gl?cklich lebt, das leuchtet ein.
Demokratie entsteht, wenn man nach Freiheit und Gleichheit aller B?rger strebt und die Zahl der B?rger, aber nicht ihren Charakter ber?cksichtigt.
Denken und Denkt?tigkeit eignet auch demjenigen, der das Schlechteste denkt so ist also die Denkt?tigkeit als solche noch nicht das H?chste.
Denken und Empfinden sind von Natur verschieden.
Denken und sein werden vom Widerspruch bestimmt.
Denn alle, die auf Gelderwerb ausgehen, suchen ihr Geld ins Endlose zu vermehren.
Denn alles Gute ist Selbstzweck und um seiner selbst willen erstrebenswert.
Denn alles ?brige h?rt auf, sich zu bewegen, wenn es an den ihm bestimmten Ort gelangt ist. Nur f?r den im Kreis sich bewegenden K?rper f?llt der Anfangs und Endpunkt seiner Bewegung zusammen.
Denn das Bessere vollbringt immer auch eine bessere Leistung.
Denn das Ganze muss fr?her sein als der Teil.
Denn das Geld ist das Element und das Ziel des Umsatzes.
Denn der Mann ist mehr zur F?hrung begabt als das Weib, wenn nicht etwa eine widernat?rliche Veranlagung vorliegt.
Denn die Natur tut, wie wir behaupten, nichts planlos.
Denn die n?tzlichsten Gesetze, auch wenn sie durch den Beschluss s?mtlicher B?rger zustande gekommen sind, bleiben fruchtlos, wenn diese nicht an das Leben nach der Verfassung gew?hnt und in ihrem Sinn erzogen werden.
Denn die Sklaven bed?rfen noch mehr als die Kinder der Ermahnung.
Denn ein Leben in den Schranken der Verfassung zu f?hren, soll man nicht f?r knechtisch halten, sondern f?r heilsam.
Denn eine Gefahr gleich in der Entstehung zu erkennen, ist eine F?higkeit, die nicht der erste beste, sondern nur ein gewiegter Staatsmann hat.
Denn es ist Sklavenart, nur nach dem Leben an sich zu trachten und nicht nach einem sittlich guten Leben.
Denn offenbar ertragen die meisten Menschen ein gro?es Ma? an Missgeschick aus Lust am Leben, als ob diesem selbst ein nat?rliches s??es Gl?ck innewohnte.
Denn Sklave von Natur ist wer Eigentum eines anderen sein kann und es deshalb auch ist, und wer an der Vernunft nur so weit teilhat, dass er zwar ihre Stimme vernimmt, sie aber nicht selbst besitzt.
Denn von den Extremen ist das eine mehr, das andere weniger fehlerhaft.
Denn wenn jemand auch alles bes??e, aber an der Vernunft Schaden erlitte und erkrankte, dann w?re f?r einen solchen das Leben nicht mehr w?nschenswert: denn er h?tte keinen Nutzen von allen ?brigen G?tern.
Denn wie sollte es denn eine Ordnung in der Welt geben, ohne, dass es eine ewige, von ihr getrennte und bleibende Substanz gibt?
Denn wie wir die Fr?chte der Gerechtigkeit, wie die weisen unter den Dichtern erz?hlen, im Hades ernten, so die der Vernunft, wie es scheint, auf den Inseln der Seligen.
Denn wie wir nach Olympia reisen, um des Zuschauens selbst willen, auch wenn nichts Weiteres dabei herauskommt, denn die Anschauung selbst ist mehr wert als viel Geld, so ist die Anschauung des Weltalls dem vorzuziehen, was n?tzlich scheint.
Der Anfang ist die H?lfte des Ganzen
Der Anfang ist die H?lfte des Ganzen.
Der Eingebildete ?bersch?tzt sich im Verh?ltnis zu seinem eigenen Wert.
Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.
Der Geist kann, wie alles Denkbare, auch Gegenstand seines Denkens sein.
Der Glaube, das, was man w?nscht, zu erreichen, ist immer lustvoll.
Der K?nig gr?ndet seine Sicherheit auf den Schutz der B?rger, der Tyrann auf den von S?ldnertruppen.
Der K?nig muss von Natur ?ber den Beherrschten stehen, dem Stamme nach aber ihnen gleich sein.
Der Krieg ist um des Friedens willen, die Gesch?ftigkeit um der Mu?e willen, das Notwendige und N?tzliche um des Sch?nen willen vorhanden.
Der Mangel an Erfahrung aber liefert das Leben dem Zufall aus.
Der Mensch aber bekommt von der Natur Vernunft und Willen als Waffen mit, die er zu ganz entgegengesetzten Zwecken gebrauchen kann.
Der Mensch hat anstelle der Vorderbeine und Vorderf??e Arme und die so genannten H?nde. Denn er allein unter den lebenden Wesen hat eine aufrechte Haltung, weil seine Natur und sein Wesen g?ttlich sind.
Der Mensch hat auch im Verh?ltnis zu seiner Gr??e am meisten Gehirn, und die M?nner wiederum mehr als die Frauen.
Der Mensch ist nicht das verst?ndigste Wesen, weil er H?nde hat, sondern weil er das verst?ndigste Wesen ist, hat er H?nde.
Der Mensch ist von Natur ein Gemeinschaft bildendes Wesen.
Der Mensch ist von Natur ein staatsbildendes Wesen.
Der Nachahmungstrieb ist dem Menschen von Kindheit angeboren, und dadurch unterscheidet er sich von den ?brigen lebenden Wesen, dass er am meisten Lust zur Nachahmung hat und, dass er seine ersten F?higkeiten durch Nachahmung erwirbt.
Der Nutzen ist nichts Dauerndes, sondern bietet sich bald hier, bald dort.
Der Philosoph soll sich nicht Vorschriften geben lassen, sondern selbst solche erteilen, und er soll sich nicht einem anderen unterordnen, sondern der weniger Einsichtige ihm.
Der Preis und das Ziel eines sittlichen Lebens ist doch augenscheinlich etwas G?ttliches und Beseligendes.
Der Scherz des vornehmen Mannes unterscheidet sich von dem des Sklaven und der des Gebildeten vom Ungebildeten.
Der Schlaf ist ein Zustand des empfindenden Teils der lebenden Wesen, und zwar eine Art Fessel und Unbeweglichkeit desselben. Es muss also alles, was schlafen kann, auch Empfindungsverm?gen haben.
Der seelische Zustand ist vom K?rper abh?ngig und besteht nicht f?r sich, unbeeinflusst von den Bewegungen des K?rpers. Dies erkennt man ganz deutlich bei der Trunkenheit und bei Krankheiten.
Der Spott ist eine Art Beschimpfung, und gewisse Beschimpfungen sind gesetzlich verboten. Vielleicht sollte man diese Verbote auch auf den Spott ausdehnen.
Der Staat besteht aber nicht nur aus einer Vielheit von Menschen, sondern auch aus solchen, die ihrer Art nach verschieden sind. Denn aus Gleichartigen entsteht kein Staat.
Der Staat ist eine Gemeinschaft gleichberechtigter B?rger zum Zweck der Erm?glichung der besten Lebensf?hrung.
Der Staat ist von Natur und der Mensch von Natur ein staatsbildendes Wesen.
Der Staat setzt sich aus verschieden artigen Bestandteilen zusammen, wie ein lebendes Wesen, das aus Leib und Seele besteht und dabei die Seele ihrerseits wieder aus Vernunft und Willen.
Der Teil unserer Seele aber, der von Natur herrscht und ?ber uns entscheidet, ist die Vernunft, das andere folgt ihr und muss sich seinem Wesen nach von ihr beherrschen lassen.
Der Trieb setzt immer eine Vorstellungskraft voraus, diese kann entweder auf dem Denken oder auf dem Empfinden beruhen, die letztere Art von Vorstellungskraft haben auch die Tiere.
Der Wein l?st aber auch Liebesgef?hle aus, das sieht man daran, dass man sich beim Trinken verleiten l?sst, Leute zu k?ssen, die n?chtern kein Mensch k?ssen w?rde, sei es wegen ihres Aussehens oder wegen ihres Alters.
Der Zorn ist vor?bergehend, der Hass dauernd, der Zorn will weh tun, der Hass gilt der Schlechtigkeit, der Z?rnende will, dass der andere es sp?re, dem Hass liegt daran nichts.
Der Zweck der Aufst?nde aber ist Gewinn und Ehre oder ihr Gegenteil.
Der Zweck der Unterhaltung ist die Erholung, die Erholung aber ist notwendig mit Lust verbunden, da sie die durch die Anstrengung bewirkte Erm?dung beseitigt.
Der Zweck des Staates ist jedoch die Versch?nerung des Lebens.
Der Zweck einer Sache ist dasselbe wie das, um dessentwillen sie entstanden sein muss.
Der Zweck muss wertvoller sein als das, was erst im Werden ist.
Die B?rger, die der Gesetzgeber zur Rechtschaffenheit erziehen soll, m?ssen in ihrer Naturanlage geistige Begabung und Mut verbinden.
Die Ehrgeizigen haben mehr Neigung zum Neid als die, welche vom Ehrgeiz frei sind.
Die einen n?mlich erkl?ren die Lust f?r das h?chste Gut, die andern im Gegensatz dazu f?r das ganz B?se.
Die Empfindung vollzieht sich in einem passiven Bewegungsvorgang, sie scheint n?mlich eine Ver?nderung zu sein.
Die erste Art der Demokratie ist diejenige, die ihren Namen von der folgerichtigsten Durchf?hrung des Gleichheitsprinzips hat.
Die F?higkeit zu ?berlegen entbehrt z.B. der Sklave ganz, das Weib besitzt sie, aber ohne ihr Geltung verschaffen zu k?nnen, das Kind hat sie ebenfalls, aber noch unterentwickelt.
Die F?rsorge f?r den K?rper muss derjenigen f?r die Seele vorangehen, dann muss die Regelung des Begehrens folgen.
Die G?te eines Heeres beruht sowohl auf seiner eigenen Ordnung als auch auf seinem Feldherrn, ja in noch h?herem Grade auf diesem: ,Denn dieser ist nicht ein Werk der Ordnung, sondern die Ordnung ist sein Werk.
Die H?nde sind ein Werkzeug, die Natur aber teilt, wie ein vern?nftiger Mensch, jedes Werkzeug demjenigen Wesen zu, das es gebrauchen kann.
Die Lust ist etwas Ganzes, und in keinem Augenblick k?nnte jemand ein Lustgef?hl empfinden, dessen Form erst durch eine l?ngere zeitliche Dauer zur Vollendung k?me.
Die Menge, die eine Sklavengesinnung hat, gibt nun sichtlich dem Leben nach Art der Tiere den Vorzug, und sie kann sich mit Grund darauf berufen, dass viele Leute mit Verm?gen und Stellung ein Leben der Wollust f?hren.
Die Menschen stellen sich sowohl die Gestalt als auch die Lebensweise der G?tter ?hnlich ihrer eigenen vor.
Die Minderberechtigten erheben sich, um Gleichheit zu erlangen, und die Gleichgestellten, um gr??ere Rechte zu bekommen. Das also sind die Stimmungen, die den Revolutionen den Boden bereiten.
Die Musik gew?hrt die h?chste Lust, sowohl als reine Instrumentalmusik wie mit begleitendem Gesang.
Die Musik ist imstande, die seelische Haltung des Menschen irgendwie zu beeinflussen, vermag sie aber dies, so muss die Jugend ihr offenbar zu gef?hrt und in ihr unterrichtet werden.
Die Natur ahmt nicht die Kunst nach, sondern diese die Natur, und wenn sie ihr zu Hilfe kommt, so kann sie das vollenden, was die Natur noch unvollendet gelassen hat.
Die Natur kreiert nichts ohne Bedeutung.
Die Neigung zur Freundschaft entsteht allerdings oft pl?tzlich, die Freundschaft selbst aber braucht Zeit.
Die Pflanzen scheinen eine solche Art von Leben zu f?hren wie auch die ganz kleinen Kinder. Denn auch diese, wenn sie im Mutterleib erzeugt sind, wachsen zwar fortw?hrend, schlafen aber dabei die ganze Zeit.
Die Phantasie ist die Kraft, verm?ge deren das Bild eines Dinges in uns entsteht.
Die Seele ist Ursache und Prinzip des lebenden K?rpers.
Die Sprache aber dient dazu, das, was n?tzlich und sch?dlich, was gerecht und ungerecht ist, offenkundig zu machen.
Die Stimme ist der Laut eines beseelten Wesens.
Die Tugend ist ein mittleres Verhalten, darauf bedacht, die rechte Mitte zu treffen.
Die Tyrannis ist eine Monarchie zum Nutzen des Alleinherrschers, die Oligarchie eine Regierung zum Vorteil der Reichen und die Demokratie eine solche zu dem der Armen. Keine dieser drei aber dient dem allgemeinen Besten.
Die ?bung im Kriegswesen darf nicht in der Absicht betrieben werden, unschuldige V?lker zu unterwerfen, sondern in erster Linie, um selbst nicht anderen dienen zu m?ssen.
Die Vernunft aber ist ein Teil der T?chtigkeit und der Gl?ckseligkeit. Denn wir behaupten, die Gl?ckseligkeit beruhe entweder auf ihr oder bestehe in ihr.
Die Vernunft geht immer den rechten Weg, Trieb und Phantasie aber bald den rechten, bald den falschen.
Die Vernunft ist unser nat?rlicher Zweck und vern?nftig sein das Letzte, um dessentwillen wir da sind. Wenn wir also geboren sind, dann sind wir es offenbar, um vern?nftig zu werden und zu lernen.
Die Vernunft und die Rechtschaffenheit und die Lust haben ihren Sitz in der Seele.
Die Vorstellung der Menschen von G?ttern entspringt einer doppelten Quelle: den Erlebnissen der Seele und der Anschauung der Gestirne.
Die Weisheit ist die vollkommenste Wissenschaft.
Die Welt ist ungeworden und unverg?nglich.
Diejenigen, die um eines Nutzens willen Freundschaft geschlossen haben, lieben sich gegenseitig nicht an sich, sondern nur, insofern ihnen aus ihrem Verh?ltnis wechselseitig etwas Gutes erw?chst.
Durch Gew?hnung suchen die Gesetzgeber die B?rger t?chtig zu machen. Dies ist die Absicht jedes Gesetzgebers.
Durch Handeln zu verwirklichen ist nur das, was auch unverwirklicht bleiben kann.
Ehre ist der Preis der Rechtschaffenheit und wird nur sittlich guten Menschen erwiesen.
Ehre und Ruh, die meisterstrebten G?ter, bestehen ja aus unsagbarer Nichtigkeit, denn dem, der etwas von dem Ewigen erschaut, scheint es Torheit, sich um solche Dinge zu bem?hen.
Ein guter Mensch ist nicht immer ein guter B?rger.
Ein lustvolles Leben und wahrhafte Freude wird allein oder doch im h?chsten Grade dem Philosophen zuteil.
Ein rechtschaffener Mann wird auch in Armut und Krankheit und unter sonstigen widrigen Umst?nden sich recht verhalten, aber die Gl?ckseligkeit liegt in den diesen entgegengesetzten Verh?ltnissen.
Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.
Ein solcher Reichtum ist aber doch sinnwidrig, in dessen Besitz man hungers sterben kann.
Eine Sache, welche vielen geh?rt, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem einzelnen geh?rt.
Eine vollkommene Freundschaft gibt es nur zwischen guten und an Rechtschaffenheit sich gleich stehenden Menschen.
Erlebnisse der Seele sind Zust?nde der Begeisterung und prophetischer Ahndung, die sich aufgrund von Traumerfahrungen einstellen.
Es gew?hrt ja doch auch gro?e Freude, Freunden oder Fremden oder Bekannten zu helfen oder einen Dienst zu erweisen. Das ist aber nur m?glich unter der Voraussetzung des Privateigentums.
Es gibt aber zwei Arten von Rechtschaffenheit: die ethische und die dianoetische (verstandesm??ige). Denn wir loben nicht nur die gerechten, sondern auch die gescheiten und klugen Menschen.
Es gibt f?r die Menschen nichts G?ttliches und Beseligendes als das, was allein der M?he wert ist, n?mlich das, was an Denkkraft und Vernunft in uns ist.
Es gibt ja mancherlei Ungl?cksf?lle, durch die man ums Leben kommen kann, wie Krankheiten, heftige Schmerzen, St?rme. Wenn man daher w?hlen d?rfte, so w?re deswegen wohl ?berhaupt das Nichtgeborenwerden vorzuziehen.
Es gibt kein gro?es Genie ohne einen Schuss Verr?cktheit.
Es gibt n?mlich neben den Einzeldingen das Allgemeine, und dieses, so behaupten wir, ist der Gegenstand der Wissenschaften.
Es gibt unter den Menschen teils einen unm??igen Ehrgeiz, teils einen ma?vollen und vern?nftigen.
Es ist aber mit jedem Wesen wohl bestellt, wenn es die ihm eigent?mliche T?chtigkeit besitzt.
Es ist also klar, dass die Natur Ursache ist, und zwar im Sinne der Zweckm??igkeit.
Es ist die Schlichtheit, die den Ungebildeten mehr Erfolg bei ?ffentlichen Reden haben l?sst als den Gebildeten.
Es ist gar nicht auszusprechen, wie sch?tzenswert es ist, etwas sein Eigen nennen zu d?rfen.
Es ist ja doch nicht grundlos, dass jeder sich selbst liebt, sondern das liegt in unserer nat?rlichen Anlage.
Es ist unm?glich oder doch schwer, das Gute zu tun, wenn man keine Mittel hat.
Es kann zwar auch einmal etwas Gutes durch Zufall entstehen, aber sofern und soweit es seine Entstehung dem Zufall verdankt, ist es nicht gut, denn was durch ihn geschieht, ist immer unbestimmbar.
Es muss ja zuerst der Same entstehen und nicht gleich das lebende Wesen.
Es steht nun also dem Manne zu, ?ber Frau und Kinder zu herrschen, aber ?ber beide als freie Menschen indessen doch nicht in der gleichen Weise, sondern ?ber die Frau wie ein Beamter in einem Freistaat, ?ber die Kinder dagegen wie ein K?nig.
