Zitat von Thomas Von Aquin
In der Erkenntnis des Glaubens kommt die Sehnsucht des Menschen nicht zur Ruhe. Denn der Glaube ist eine unvollkommene Erkenntnis.
In der Firmung erlangt der Mensch das Vollalter des geistlichen Lebens.
In der Letzten Ölung wird der Mensch dazu bereitet, unvermittelt die Herrlichkeit zu empfangen.
In uns lebt nicht allein die Lust, die wir mit den Tieren, sondern auch die Lust, die wir mit den Engeln gemein haben.
Je höher ein Wesen ist, desto mehr ist, was aus ihm hervorströmt, ihm innerlich.
Je mehr etwas eins geworden ist, um so vollkommener ist seine Gutheit und Wirkkraft.
Je mehr etwas notwendig ist, desto mehr ist es vonnöten, dass die Ordnung der Vernunft darin gewahrt werde.
Jede Furcht rührt daher, dass wir etwas lieben
Jeder Mensch wird im Reiche einen Engel haben, der mit ihm herrscht, und in der Unterwelt einen Dämon, der ihn straft.
Jeder, der lernt, muss glauben, damit er zu vollkommenem Wissen gelange.
Jeder, der tut, was er nicht will, hat keine Handlungsfreiheit, wohl aber kann er einen freien Willen haben.
Jegliche Bewegung setzt ein Unbewegliches voraus.
Jegliche Furcht rührt daher, dass wir etwas lieben.
Jegliche Kreatur hat so sehr teil an der Gutheit, als sie teilhat am Sein.
Jegliches Ding wird zu einer Quelle der Lust, soweit es geliebt wird.
Jegliches Gesetz ist hingeordnet auf das gemeinsame Heil der Menschen, und insoweit besitzt es Wesen und Kraft eines Gesetzes, sofern es aber hierin versagt, hat es keine verpflichtende Kraft.
Jegliches Wesen liebt von Natur auf seine Weise Gott mehr als sich selbst.
Jegliches Wirkende, was immer es sei, wirkt jegliches Wirken aus einer wie auch immer gearteten Liebe.
Kein Wesen wird böse genannt, sofern es seiend ist, sondern sofern es eines Seins verlustig ist.
Keine Wesenheit ist in sich böse. Das Böse hat keine Wesenheit.
Keiner der Sinne nimmt sich selber wahr noch sein Tätigsein. Das Auge sieht weder sich selbst, noch nimmt es wahr, dass es sieht. Der erkennende Geist aber erkennt sich selbst, und er erkennt auch, dass er erkennt.
Keines der Wesenselemente des Menschen fällt durch den Tod ganz und gar ins Nichts.
Klugheit betrachtet die Wege zur Glückseligkeit, Weisheit aber betrachtet den Inbegriff der Glückseligkeit selbst.
Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals vermag es das Gute ganz aufzuzehren.
Mag das Geld auch den Charakter des bloß Nützlichen haben, so hat es dennoch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Glück, weil es auch den Charakter des Allumfassenden besitzt, da ja dem Gelde alles untertan ist.
Man kann auch in die Höhe fallen, so wie in die Tiefe.
Naturhafte Liebe wohnt in allen Vermögen der Seele und auch in allen Teilen des Leibes und insgesamt in allen Dingen.
Naturnotwendig will der Mensch das Gute.
Nicht in Wahrheit tapfer sind jene, die um der Ehre willen Tapferes vollbringen.
Nicht ist über die Dinge zu urteilen nach der Meinung der Bösen, sondern nach der Meinung der Guten, wie ja auch in Dingen des Schmeckens nicht nach der Meinung des Kranken, sondern nach der Meinung des Gesunden zu urteilen ist.
Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird.
Nicht über das Ziel geht man mit sich zu Rate, sondern einzig über die Wege, die zum Ziele führen.
Nicht wer eine gute Erkenntniskraft, sondern wer einen guten Willen hat, heißt ein guter Mensch.
Nicht wer zürnt oder fürchtet, wird gelobt noch auch getadelt, sondern wer sich hierin gemäß der Ordnung oder wider die Ordnung verhält.
Niemals würde der Hass die Liebe besiegen außer um einer noch größeren Liebe willen.
Offenbar ist der Mensch nicht einzig die Seele, sondern die Seinseinheit aus Seele und Leib.
Ordnung zu stiften, ist des Weisen Amt.
Schlechthin gut wird der Mensch nicht dann genannt, wenn er in einem Teil gut ist, sondern dann, wenn er in seiner Ganzheit gut ist. Dies aber geschieht kraft der Gutheit des Willens.
Schöpfung geschieht in einem einzigen Augenblick: Sobald etwas geschaffen wird, ist es schon geschaffen, wie, was erleuchtet wird, auch schon hell ist.
Sittliche Tugend schließt Leidenschaft nicht aus.
Spiel ist notwendig zur Führung eines menschlichen Lebens.
Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen.
Steuern sind ein erlaubter Fall von Raub.
Sündigen ist nichts anderes als Zurückbleiben hinter dem Gut, das einem nach seiner Natur gemäß ist.
Über das eigene Urteil zu urteilen vermag allein die Vernunft, die über ihr eigenes Wirken sich zurückbeugt und die Beziehung dessen erkennt, worüber sie urteilt, zu dem, wodurch sie urteilt. Darum ist die Wurzel aller Freiheit in der Vernunft gelegen
Ungeordnete Furcht ist in jeder Sünde eingeschlossen. Der Geizige fürchtet, des Geldes, der Zuchtlose, des Vergnügens verlustig zu gehen.
Ungeordnete Liebe zu sich selbst ist jeglicher Sünde Ursache.
Unmöglich kann ein naturhaftes Begehren vergeblich sein.
Unser erkennender Geist spannt sich, indem er etwas erkennt, ins Unendliche aus.
Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.
Vollkommeneres Wirken verursacht vollkommenere Lust.
Von Natur ist es dem Menschen eigen, nach der Erkenntnis der Wahrheit zu verlangen.
Von solcher Art ist des Menschen Verfassung, solange er lebt in diesem sterblichen Leben:, dass er weder unbeweglich gefestigt ist im Guten noch auch unbeweglich sich verstockend im Bösen.
Was immer ein endliches Wesen begreift, ist endlich.
Was nicht unser Verlangen bewegt, darauf richtet sich weder unsere Hoffnung noch unsere Verzweiflung.
Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selber ist.
Weder Zucht und Maß noch irgendeine sittliche Tugend sonst kann es geben ohne die Klugheit.
Weil der Hass dem anderen das Böse als Böses wünscht, darum wird er durch kein Maß des Bösen gesättigt, was nämlich seiner selbst wegen begehrt wird, das wird ohne Maß begehrt.
Weil die Sinne der erste Ursprung unseres Erkennens sind, darum ist notwendig alles, worüber wir urteilen, irgendwie auf die Sinne zurückbezogen.
Wenn auch der Mensch nicht über sich selber steht, so steht doch der über ihm, von dessen Gebot er ein Wissen hat, und so wird er gebunden durch das Gewissen.
Wenn auch die geistige Wesenheit höheren Ranges ist als die körperliche, so wäre dennoch eine Welt, in der es einzig geistige Wesen gäbe, nicht besser, sondern unvollkommener.
Wenn einer mit Wissen sich so sehr des Weines enthielte, dass er die Natur gar sehr beschwerte, so wäre er nicht frei von Schuld.
Wenn einer vom beschauenden Leben zum tätigen berufen wird, so geschieht dies nicht wie eine Minderung, sondern wie eine Bereicherung.
Wenn Gott ein Wesen in das Nichts zurückführte, so geschähe dies nicht durch ein Wirken, sondern dadurch, dass er aufhörte zu wirken.
Wenngleich die geschaffenen Wesen vergänglich sind: Niemals werden sie in das Nichts zurücksinken.
Wer immer irgend etwas unter dem Gesichtspunkt des Guten will, dessen Wille ist gleichförmig dem göttlichen Willen.
Wer immer nur geliebt wird, ist ein Trottel.
Wer ist ein Dichter? Der, dessen Leben symbolisch ist.
Wer sündigt, der wendet sich ab von dem, worin die Wesenheit des letzten Zieles in Wahrheit sich findet, nicht aber hört er auf, das letzte Ziel eigentlich zu meinen, er sucht es nur fälschlich in anderen Dingen.
Wer tapfer ist, der ist auch geduldig.
Wer vor Hunger stirbt, muss eher gespeist als belehrt werden.
Wie das Wort »Gut« das Vollkommene meint, so das Wort »Böse« nichts anderes denn den Verlust des Vollkommenseins.
Wie der Mensch ist auch Gott zur Ware geworden: Religion ist die Branche, die sie umsetzt.
Wie die Natur, so drängt auch die Leidenschaft mit Ungestüm auf ein Einziges, Bestimmtes.
Wie es etwas im höchsten Grade Gutes ist, wenn einer die Macht in der Herrschaft über viele gut gebraucht, so ist es im höchsten Grade ein Übel, wenn er sie missbraucht. Macht aber kann sich zum Guten und zum Bösen wenden.
Wo immer geistige Erkenntnis ist, da ist auch freier Wille.
Wohin wir naturhaft hinneigen, das unterliegt nicht der freien Entscheidung.
Zielsinn der sittlichen Tugenden ist das menschliche Gut. Das Gut aber der menschlichen Seele ist das Sein gemäß der Vernunft.
Zum Nichts zu streben, ist nicht die wesenseigene Bewegung der Kreatur, diese Bewegung zielt vielmehr ständig auf das Gute, und das Streben ins Nichts ist nur ihr Versagen.
Zurückkehren zu seiner Wesenheit ist nichts anderes als: ein in sich selbst ruhendes, selbständiges Sein haben.
An sich betrachtet, ist jedes Wollen stets b?se, das abweicht von der Vernunft, gleichviel, ob sie recht ist oder irrend.
Auch im Stande der Unschuld h?tte es Zeugung gegeben zur Vermehrung des Menschengeschlechtes: Sonst w?re die S?nde des Menschen gar sehr notwendig gewesen, damit ein so gro?es Gut aus ihr entspringe.
Aus dem Hinterhalt zu wirken, ,scheint ein Zeichen von Kleinm?tigkeit. Der Hochgemute n?mlich hat den Willen, offenbar zu sein in allen Dingen.
Das B?se wird erstrebt nicht durch Hinwendung zu etwas, sondern durch Abwendung von etwas.
Das Geringste an Erkenntnis, das einer ?ber die erhabensten Dinge zu gewinnen vermag, ist ersehnenswerter als das gewisseste Wissen von den niederen Dingen.
Das Gl?ck des beschaulichen Lebens liegt in nichts anderem als in der vollkommenen Betrachtung der h?chsten Wahrheit, das Gl?ck des t?tigen Lebens aber liegt im Wirken der Klugheit, durch das der Mensch sich selbst und andere regiert.
Das Gut des Volkes ist das vornehmste unter den menschlichen G?tern. Aber das g?ttliche Gut ist h?heren Ranges als das menschliche.
Das Gute und die Hinneigung zum Guten folgt aus der Natur selbst, solange darum die Natur verbleibt, kann die Hinneigung zum Guten nicht weggenommen werden, nicht einmal von den Verdammten.
Das Naturhafte ist das Fundament f?r die Tugenden, f?r die gnadenhaft geschenkten wie f?r die erworbenen.
Das Naturhafte verlernen wir nicht, noch erlernen wir es.
Das Sein des Menschen im eigentlichen Sinne liegt darin: der Vernunft gem?? zu sein. Wenn darum einer in dem sich h?lt, was der Vernunft gem?? ist, dann hei?t es, er halte sich in sich selbst.
Das Sittliche setzt das Nat?rliche voraus.
Das vornehmlichere Werk der Tapferkeit, vornehmlicher denn Angreifen, ist Standhalten, das ist: unbeweglich fest stehen in der Gefahr.
Das Wahre und das Gute schlie?en einander ein: Das Wahre ist ein Gut, sonst w?re es nicht begehrenswert, und das Gute ist ein Wahres, sonst w?re es nicht erkennbar.
Das Wirken der Tugenden ist deshalb zu loben, weil es auf Gl?ckseligkeit zielt.
Das Wissen vom Allgemeinen, mag es auch an Gewissheit das erste sein, hat doch im Bezirk des Wirkens nicht die erste, Stelle, sondern eher das Wissen vom Einzelnen, im Tun n?mlich geht es um die einzelhaften Dinge.
Das Zeichen der Vollkommenheit in den niederen Wesen ist:, dass sie etwas sich selber ?hnliches zu schaffen verm?gen.
Das Ziel ist in der Verwirklichung das Letzte, das Erste aber in der Absicht der Vernunft.
Dass der Wille beugsam ist zum B?sen, das ist ihm eigen nicht kraft seines Ursprungs in Gott, sondern kraft seines Ursprungs aus dem Nichts.
Dem Menschen ist es nat?rlich, durch das Sinnliche zur Erkenntnis des Geistigen zu gelangen.
Demut macht bereit f?r die Weisheit.
Den Frieden zu haben das kommt der Liebe zu. Frieden zu begr?nden aber ist das Amt der ordnenden Weisheit.
Der Begriff des Friedens schlie?t den der Eintracht in sich und f?gt noch etwas hinzu. Wo immer daher Friede ist, da ist auch Eintracht, nicht aber ist, wo immer Eintracht herrscht, auch Friede.
Der erkennende Geist des Menschen empf?ngt sein Ma? von den Dingen, so dass der Gedanke des Menschen nicht seiner selbst wegen wahr ist, vielmehr wird er wahr genannt kraft seiner ?bereinstimmung mit den Dingen.
Der erste Akt des Willens r?hrt nicht her aus dem Befehl der Vernunft, sondern aus dem Antrieb der Natur oder einer h?heren Ursache.
Der g?ttlichen Vorsehung ist es eigen, das Wesen der Dinge nicht zu verderben, sondern es zu wahren.
Der Hochmut l?scht alle Tugend aus und zerst?rt, durch eine Art Ausstrahlung seiner Herrschaft, alles Verm?gen der Seele.
Der im Zorn Unenthaltsame ist weniger schimpflich als der im Begehren Unenthaltsame, weil jener weniger der Vernunft beraubt ist.
Der Ursprung alles Unvollkommenen liegt notwendig in einem Vollkommenen.
Der Wille ist seiner Natur nach gut, weswegen auch sein naturhaftes Wirken immer gut ist.
Des Menschen Sehnsucht geht dahin, ein Ganzes und Vollkommenes zu erkennen.
Die Absicht eines Christen, der ein Streitgespr?ch ?ber die Glaubenswahrheiten f?hrt, muss nicht darauf zielen, den Glauben zu beweisen, sondern den Glauben zu verteidigen.
Die Ehrgeizigen sind leichter neidisch. ?hnlich sind auch die Kleinm?tigen neidisch, da sie alles f?r wichtig halten, und was immer einem anderen an Gutem widerf?hrt, sie glauben sich gewaltig ?bervorteilt.
Die erste Regung des Willens und jeglicher Begehrungskraft ist: Liebe.
Die Firmung verh?lt sich zur Taufe wie das Wachstum zur Geburt.
Die geistige Seele kann nicht entstehen au?er durch Erschaffung.
Die geistigen S?nden schlie?en eine gr??ere Schuld in sich als die des Fleisches.
Die Gnade ist ein Bild der Gottheit, im Menschen kraft Teilhabe anwesend.
Die Gnade zerst?rt nicht die Natur, sondern setzt sie voraus und vollendet sie.
Die h?chste Stufe der gesamten Sch?pfung ist die menschliche Seele, und zu ihr hin strebt die Materie wie in ihre ?u?erste Form.
Die h?chste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, das des Menschen Sinn ledig sei f?r Gott.
Die Lust ist eine Art Vollendung des Wirkens.
Die menschliche Seele besitzt eine solche F?lle verschiedener Verm?gen weil sie im Grenzgebiet der geistigen und k?rperhaften Wesen wohnt, in ihr vereinigen sich daher die Kr?fte beider Seinsbereiche.
Die menschliche Vernunft und das ewige Gesetz sind die Richtschnur des Wirkens der Menschen.
Die naturhafte Neigung ist der Anfang der Tugend.
Die Ordnung der Glieder des Alls zueinander besteht kraft der Ordnung des ganzen Alls auf Gott hin.
Die Ordnung der g?ttlichen Vorher sicht fordert, dass in den Dingen Zufall sei und Ungef?hr.
Die Rechtheit der Absicht allein macht nicht schon den ganzen guten Willen.
Die sittliche Tugend setzt Wissen voraus.
Die S?nde geschieht im Willen nicht ohne irgendwelche Unwissenheit der Vernunft. Wir wollen n?mlich nichts, es sei denn das Gute, das wirkliche oder das anscheinende.
Die Taufe hat nicht allein reinigende, sie hat auch erleuchtende Kraft.
Die Taufe ist der Anbeginn des geistlichen Lebens und das Tor zu den Sakranienten.
Die Tugend wird das ?u?erste von dem genannt, was einer sein kann.
Die Tugenden vollenden uns dazu, auf geb?hrende Weise unseren naturhaften Neigungen zu folgen.
Die Vernunft ist dem Menschen Natur. Was immer also wider die Vernunft ist, das ist wider des Menschen Natur.
Durch die Liebe w?chst die Fassungskraft der geistbegabten Kreatur.
Ein einziger und einzelhafter Mangel gen?gt, dass etwas schlecht sei., dass aber etwas schlechthin gut sei, dazu reicht ein einzelnes Gutes nicht hin: Dazu ist die ungeschm?lerte F?lle der Gutheit gefordert.
Ein jedes Wesen ist im gleichen Ma?e vollkommen, wie es an seinen eigenen Ursprung hinreicht.
Ein jedes Wesen, das seine eigene Vollendung erstrebt, strebt nach Gott?hnlichkeit.
Eine kostbare Perle ist mehr wert als Brot, und doch w?rde der Hungernde ihr das Brot vorziehen.
Erkenntnis verwirklicht sich, sofern das Erkannte im Erkennenden ist, Liebe aber, sofern der Liebende mit dem geliebten Wirklichen sich vereint.
Erschaffen kommt nur einer unendlichen Macht zu.
Es geh?rt zum Wesen der Tugend, dass sie auf das ?u?erste blicke.
Es ist also wahr, dass »aus Leidenschaft handeln« sowohl das Lob wie den Tadel vermindert, »mit Leidenschaften handeln« aber kann beides vermehren.
Es ist lange her, dass sich die menschliche Phantasie die H?lle ausgemalt hat, aber erst durch ihre j?ngst erworbenen Fertigkeiten ist sie in die Lage versetzt worden, ihre einstigen Vorstellungen zu verwirklichen.
Es ist nichts Unangemessenes in dem Gedanken, dass Gott mit den Ehebrechern mitwirke in deren nat?rlichem Tun. Nicht die Natur n?mlich der Ehebrecher ist b?se, sondern ihr Wollen.
Es ist unm?glich, dass durch die S?nde das Gute unserer Natur v?llig aufgehoben werde.
Es ist unm?glich, dass ein Mensch gut sei, au?er er stehe im rechten Bezug zum Gemeinwohl.
Es kann geschehen, dass einer den Tod weniger f?rchtet, als er ihn f?rchten sollte.
