Zitat von Y Mendoza Juan Ruiz Alarcon


Jegliches Weib, das schweigt, ist meinen Augen Aus diesem einz'genGrunde schon die schönere.
Wenn der Mann die Frau nicht sehr liebte, dann hätte die Liebe nicht so viele Gefangene, wie sie hat, so heilig ein Mann oder eine Frau auch sein kann, ich wüsste nicht, wer sich nicht Gesellschaft wünschte, wenn er sich allein unterhält.
Wenn der Mensch sündigt, sieht er wohl, dass er abgleitet, aber er kann sich nicht davon trennen, denn seine Veranlagung treibt ihn.
Wenn ein Mann sich mit einer hoch geehrten Dame verheiraten will, verspricht er und verheißt er viel, sobald er sie gewonnen hat, gibt er von all dem, was er ihr versprochen hat, entweder wenig oder gar nichts.
Wenn Gott, als er den Mann formte, gedacht hätte, dass die Frau etwas Schlechtes sei, dann hätte er sie dem Mann nicht zur Gesellschaft gegeben, noch hätte er sie aus ihm gemacht.
Wer hat, was ihn ausfüllt, der sei damit zufrieden, wer sich selbst gehören kann, soll sich nicht entäußern.
Wer nicht unter Druck lebt, soll sich nicht danach sehnen, unter Druck zu leben: Freiheit und Unabhängigkeit kann man nicht für Gold kaufen.
Wer nimmt, muss geben.
Wer viel spricht, tut oft weniger.
Wurzel aller Sünden ist die Habsucht.
Zweifeln wir nicht an dem, was der Weise sagt, denn am Werk erkennt man den Weisen und seine Worte.
Dem Schlechten Gutes tun, n?tzt gar nichts. Ein Undankbarer macht die gute Tat niemals gut, die Dankbarkeit macht der schlechte Mensch zunichte: Er sagt, dass ihm zustehe, was man ihm Gutes tut.
Der Verliebte, so h?sslich er auch ist, und auch seine Freundin, selbst wenn sie sehr h?sslich ist, sehen einander nichts, das ihnen nicht sehr gut schiene, das sie nicht so sehr begehren.
Die Gewohnheit ist gewiss eine zweite Natur, kaum kann man sie vor dem Tod verlieren.
Die Liebe macht feinf?hlig den Mann, der roh ist, sie l?sst den sch?n reden' der vorher stumm war, den Mann, der ein Feigling ist, macht sie sehr mutig, den Faulen macht sie flink und eifrig.
Die sehr teuren Dinge sind manchmal wertlos, die billigen und wertlosen sind zuweilen teuer.
Die verliebten M?nner geben nicht, was sie versprechen.
Die Weisheiten der rechten Liebe sind verborgene: Wo immer du ihre Zeichen mit Gewissheit findest, denke nach.
Durch die Habsucht verliert der Mensch, was er besitzt, er strebt danach, viel mehr zu haben als das, was ihm zukommt: Er hat nicht das, was er begehrt, und das Seine bewahrt er nicht.
Es gibt kein b?ses Wort, wenn es nicht b?se verstanden wird.

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